Marlene
Author

Marlene

Was gibt es Schöneres am Morgen (nunja oder am Nachmittag) als eine Tasse heißen, milchig-süßen Kaffee… von Hand aufgebrüht und sogar frisch gemahlen? Hmmmm nicht viel…

Seit ich diese wunderbare Kaffeemühle auf dem Flohmarkt gefunden, komplett auseinander genommen und gereinigt habe, ist das möglich. Und man muss auch nicht so lange drehen, wie manche meiner entgeisterten Freunde meinen, um eine Tasse oder auch eine Kanne Kaffee zu kochen 😉

Ich vermute ein DDR-Fabrikat – ein Freund aus Rügen erinnert sich an eine solche Mühle in seiner Kindheit. Ich liebe die Farben und das zarte Blumenmuster. Ziert jetzt äußerst dekorativ meine Küche!

Ist bestimmt lange her, stimmts? Bei mir auch, ich gebs zu. Obwohl ich sehrsehr auf Linsen stehe, auf Hülsenfrüchte allgemein. Eins meiner Lieblingsgerichte der Kindheit war Mamas leckerer Linseneintopf mit Lauch und Wiener Würstchen. Mmmhhmmm… Einen Löffel Essig auf den dampfenden Teller, und ab gehts!

Das ess ich zwar jetzt auch noch gerne – aber ich probiere auch gerne Neues aus. Meist stöber ich durch irgendwelche Rezeptbücher und wandle dann die Funde nach eigenem Gusto ab… Das war auch hier so. *Trooommmelwirbel*, denn heute gibt es – aufgepasst:

Französisschen Linsen-Spinat-Salat

aus dem tollen Kochbuch Natürlich kochen – der pure Genuss. Dazu später mehr – jetzt erstmal das Rezept! (Bitte entschuldiget die miesemiese Bildquali – Schnellschuss beim Abendessen…)

Ihr braucht für vier Personen (nach meinem Appetit eher drei Hungrige):

250g braune Linsen
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL körniger Senf (keinen süßen Senf!)
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
2 kleine rote (!!) Zwiebeln, halbiert und in feine Ringe geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
4 EL gehackte Petersilie (nach Geschmack mehr oder weniger)
4 handvoll jungen (knackigen, frischen!) Blattspinat
70g Gorgonzola, wenn gewünscht

  • Nun die Linsen in einem Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze verringern und 20 bis 30 Min. leise köcheln lassen. Aufpassen, dass die Linsen bissfest bleiben!
  • Linsen abgießen und sofort mit Knoblauch, Senf, Essig, Öl, Zwiebeln und Gorgonzola mischen. Mit Salz (ruhig kräftig salzen, die Linsen haben ja noch kein Salz abgekriegt!) und Pfeffer abschmecken.
  • Vor dem Servieren den gewaschenen und (je nach Größe) grob gehackten Spinat sowie die Petersilie untermischen. Warm (jaaaaa!) oder zimmerwarm servieren.

(Entschuldigt bitte die miiesemiiese Bildquali – Schnellschuss vor dem Abendessen…) Wir hatten dazu gebratenes Lachsfilet, das Chefkoch Nr. 2 noch in Parmesan und Mehl paniert hatte. Ein Traum auf dem Teller, sag ich Euch! Lasst es Euch schmecken… Und sagt Bescheid, wenn Ihr es gekocht und es Euch geschmeckt hat! Ich bin neeeuuuugierig!

Nun nochmal zu dem Kochbuch: Natürlich kochen – der pure Genuss heißt der etwas zwiespältige Titel (als wenn man überredet werden müsste, regionale/saisonale Zutaten zu benutzen (passend zu Frau Liebes Einkaufskorb), weil alle meinen, dass das nix mit Genuss zu tun hätte – oder so…) Die Rezepte im Buch sind jedenfalls klasse. Durchweg einfache, schlichte Küche. Meist gehts auch noch schnell. Es gibt immer ein Basisrezept, zu dem dann alternative Zutaten vorgeschlagen werden. Genau meins, wo ich doch sowieso immer abwandle… Und viele Infos zum Saisonkalender, zum Einkaufen etc. Ohne Zeigefinger. Ich benutze das Buch jedenfalls ziemlich oft. Werde bestimmt nochmal ein (abgewandeltes…) Rezept daraus vorstellen.

Danke. Bitte. Auf Wiedersehen, ganz bald hoffentlich. Und schönen Sonntag noch.

Gestern bin ich beim Stöbern auf decor8 (lohnt sich doch immer wieder!) auf das wunderwunderschöne 79ideas-Magazin der wunderwunderbaren Bloggerin Radostina von 79ideas gestoßen.

Unglaublich schön und liebevoll gemacht, kombiniert sie tolle Fotos mit Rezepten, Bastel-und Gestaltungsideen mit der Liebe zum Detail… Überzeugt Euch selbst!

Besonders süß finde ich ihre Idee, sich mit dem Liebsten zusammen hinzusetzen und all die schönen Dinge, die man zusammen machen möchte, auf kleine Zettel zu schreiben und in einem schönen Glas aufzubewahren. Zusammen lesen, drüber kichern, und das eine oder andere auch machen… *hach*

Danke, Radostina, für all die wunderbaren 79-und-so-viele-mehr Ideen!

{alle Fotos: 79ideas}

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht – aber ich gehöre zu den Zeitgenossen, die ständig irgend etwas selbst machen. Etwas Schönes sehen und denken: Ohhh, das will ich auch machen. Die Materialien aussuchen, dann in den Händen haben, den Fortschritt beobachten, hinterher das Ergebnis sehen – das stellt mich sehr zufrieden.

Ein paar kleinere Ideen und Projekte möchte ich Euch hier nach und nach vorstellen – und auch tolle Anleitungen von anderen Blogs verlinken. Ich hoffe, dass Ihr so viel Spaß daran haben werdet wie ich!

Beginnen möchte ich mit diesem Kusudama-Ball, den ich heute fertig gestellt habe.

Ist er nicht schön? Ich gebe zu, nicht gaaanz genau und sorgsam gearbeitet zu haben – schön ist er dennoch geworden! Aber ich warne Euch: Man braucht wirklich sehr, sehr viel Geduld, um so einen Blütenball zu vollenden. Jedes Blütenblatt wird einzeln gefaltet, fünf pro Blüte bei 12 Blüten – also 60mal falten, zusammenkleben,… Aber es macht Spaß, und das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich.

Für meinen Blütenball habe ich die Anleitung von hier benutzt und bin auch ganz gut damit klar gekommen. Vielleicht versuche ich mich in einem späteren Post auch nochmal selbst an einer Anleitung mit Fotos.

Was macht Ihr denn gerne in Eurer Freizeit? Habt Ihr auch gerne selbstgemachte Dinge um Euch, oder verschenkt Ihr diese sogar?

Bin heute beim Blogs durchforsten auf die Einkaufskorb-Aktion von Frau Liebe gestoßen.

Man fotografiert seinen Einkauf und vermerkt, woher die einzelnen Produkte stammen… Wer möchte, erzählt natürlich noch, was er damit vorhat usw. So sieht das Banner zu der Aktion aus:

Hört sich genau nach einer Sache für mich an – ich bin sehr gerne dabei, wenn Frau Liebe dafür ist 😉

Follow my blog with bloglovin

… um mehr über dieses Konzept zur Vermarktung regionaler polnischer Spezialitäten zu erfahren!

Total schön, oder?

Flavours of Podlasie ist das Abschlussprojekt von Monika Ostaszewska der Faculty of Industrial Design an der Academy of Fine Arts in Warschau. Hier kann man etwas mehr über das Projekt erfahren.

{Quelle: Creative Roots * Flavours of Podlasie }

Ich muss ja gestehen: Ich liebe Flohmärkte. Ich bin flohmarktsüchtig, seit ich ungefähr 14 oder 15 bin. Schuld daran bin ich nicht nur selbst, sondern auch meine Familie. Eine Familie der Flohmarktsüchtigen!

Oft sind wir zu viert im Auto, alle zusammen, samstags oder sonntags (für unsere Verhältnisse früh) los gefahren und haben meist mehrere Märkte in der Lüneburger Heide abgeklappert. Dazu gehörte, am Abend vorher im Flohmarktführer (jaaa, so etwas gibt es wirklich!) ganz genau zu schauen, welche Märkte am Wochenende stattfinden, welche davon erfahrungsgemäß gut sind, welche man von der Strecke her gut nach einander besuchen könnte… Vorfreude ist doch die schönste Freude!

Morgens dann los, eine gute Strecke über Land fahren, hoffentlich ist gutes Wetter! „Aaaah, da ist es schon. Mensch, wieder so viel los! Wo können wir denn parken? Schau mal, dort fährt einer raus. Was will der denn mit der Lampe???“ Hach was liebe ich das. Aus dem Auto aussteigen, anfangen zu bummeln. Hier und da gucken. Manchmal nichts kaufen. Oft viel kaufen. Und auch oft ganz tolle Dinge finden!

Das mache ich heute noch, wenn auch nicht so oft wie damals als Teenager. Auf dem Flohmarkt fühle ich mich zu Hause. Und ich habe ein gutes Auge für das Besondere entwickelt in all den Jahren des Trödelns und Stöberns. Zielgerichtet durchforste ich das Ungewollte, Überflüssige, das alt und lästig gewordene – und finde die tollsten Dinge. Finde ich jedenfalls!

Einige davon möchte ich Euch nach und nach in diesem Blog vorstellen. Ich hoffe, Ihr könnt Euch auch für diese alten Schätzchen begeistern, die in die Jahre gekommenen Schönheiten, die Gebrauchsgegenstände von gestern und vorgestern. Von mir ausgegraben und für Euch ans Licht gebracht!

Und hier – tadadaaaa – ist er, mein Flohmarktfund Nummer 1 für Euch: Ein metallener Messbecher von Dr. Oetker, vermutlich aus den fünfziger Jahren.

Wenn er auch genau genommen nicht vom Flohmarkt ist. Ich habe ihn bei einem Gebrauchtwarenhändler entdeckt und konnte ihn nicht dort lassen… Er ist zwar schon etwas abgeschrammelt mit Kratzern innen, aber sonst sehr gut in Schuss und absolut brauchbar. Er wird auf jeden Fall meine Küche schmücken.

Die Tischdecke, die ich als Unterlage benutzt habe, ist übrigens auch vom Flohmarkt und vermutlich auch aus der Zeit Ende Fünfziger/Anfang Sechziger.

Und? Geht Ihr auch gerne zum Flohmarkt? Und nach was schaut Ihr dort so? Ich bin gespannt, von Euch zu hören,,,

Ich gebe zu: Ich hatte Vorurteile. Lange, lange Jahre hielt ich Stricken für gäääähnend langweilig und für verstaubt. Bis ich auf die norwegischen Mädels von Pickles mit ihren wunderbaren Entwürfen gestoßen bin!!! Schaut Euch nur diese Fotos an:

Sind die Sachen nicht wunderwunderbar? Ich habe also letztes Jahr zackzack stricken gelernt und kann inzwischen auch ein bisschen was. Demnächst zeige ich Euch mal ein paar Fotos von Sachen, die ich gemacht habe – meistens mit Anleitungen von pickles!

Die Anleitungen auf der Seite sind in norwegisch und in englisch. Ich komme ziemlich gut klar mit den englischen Anleitungen – also traut Euch doch auch mal!

…für die ganz Faulen betreiben die Mädels von pickles auch einen Onlineshop, in dem Ihr gleich die benötigte Wolle und Nadeln (und auch manche Anleitungen) kaufen könnt… Los gehts!

{alle Fotos: Pickles}

Ich bin verliebt… Nunja, zumindest schwärme ich… Und da ich nunmal gerne esse, wird es diejenigen, die mich schon etwas länger kennen, nicht überraschen, dass ich verliebt bin in –

… die Macadamia-Creme von alnatura Sélection!

...und ab auf den Toast!

Ich mag ja nicht so gerne Nutella. Esse Süßigkeiten nur ab und an. Aber sie – darf nicht allzu oft im Einkaufskorb landen, sonst esse ich bald nichts anderes mehr… 😉

Empfehlenswert auch für alle, die eine Haselnuss-Allergie haben, aber nicht auf den Nussaufstrich auf dem Frühstückstoast (ich sage Euch, ein Gedicht!!!) verzichten wollen.

Gekauft bei dm.

{Foto: alnatura}

Ich mag tolle Grafiken, schöne Illustrationen. Das wird eins der Themen sein, die ich hier haben werde – Ihr dürft Euch also auf viele tolle Bilder freuen!

Vor einiger Zeit habe ich in Berlin, auf dem Flohmarkt am Boxhagener Platz, den Stand von Robert Stumpf aka Rost Graphics entdeckt. Hier sind einige seiner tollen Berlin-Bilder im Manga-Stil:

Bahnhof Friedrichstraße
Mühlenstraße
Ostkreuz
RAW-Gelände

Ich war so begeistert von seinen Bildern und habe zwei gekauft. Leider kann man sie in seiner Galerie nicht sehen: Es sind zwei sehr düstere Bilder von Blumen, auch im Manga-Stil… Aber die Berlin-Bilder sind auch einfach ganz große Klasse…
Die japanischen Schriftzeichen in jedem Bild bedeuten übrigens schlicht und ergreifend „Manga“.

Über die Rost Graphics Homepage kann man die Drucke übrigens auch bestellen!

{alle Fotos: Rost Graphics}