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Design

Der Frühling geht mir auf den Wecker! Das war gestern offenbar das Flohmarkt-Motto. Uhrenfund eins ist, finde ich, wirklich etwas ganz Besonderes. Nach jahre- und jahrelangem Flohmärkte-Durchstreifen habe ich so eine Uhr noch nie gesehen. Kann jemand von Euch etwas dazu sagen? Es ist eine schwere metallene Tischuhr. Sehr schlicht. Geformt wie ein Achtelstück einer Kugel (wenn man sich das jetzt vorstellen kann). Sie ist aus Zinn, das steht auf dem Stempel – auf dem ansonsten noch eine Waage abgebildet ist. Ein Rätsel!

Außerdem fand ich endlich eine Vintage-Küchenuhr, ungefähr aus den 60er Jahren. Kein Markending, auch nur aus Plastik und nicht Keramik. Aber absolut funktionstüchtig, schlicht und mit Schlüssel. Sie ist schon in Betrieb genommen und tickert in der Küche.

Und dieser Holzfisch schwamm zu mir. Er ist im wahren Leben ein Nussknacker und ich bin jetzt schon ganz hingerissen.

Sich in kleinen und größeren Träumen verlieren. Ein Geschenk machen, das ganz speziell verpackt ist. Mit einer ganz besonderen Person einen ganz besonderen Tag feiern. Ein „Ich denke an Dich“ an einen fernen Menschen verschicken.

All diese Situationen scheinen Denise Sharp so vertraut, und sie meistert sie so wunderbar mit ihren papiernen Kompositionen – ich wüsste nicht, wie man ihre papiernen Werke sonst nennen sollte!

Boat Crown

Ihr solltet einen Blick in ihr Studio werfen – es lohnt sich! Ihre Art der Aufbewahrung von Material finde ich ganz toll – die bienenwabenförmige Aufbewahrung für Stifte, die Vintage-Metallboxen für alles mögliche. Ein Ort, der inspiriert.

Diese Liebe zum Detail, zum Schönen gerade auch im Kleinen, findet sich überall in ihrer Arbeit wieder. Und ich glaube, genau das ist es auch, was ich an ihren Werken so sehr mag und so sehr bewundere.

Bird

Theaterside

Zum Schluss habe ich noch eine besonders gute Nachricht für Euch: Denise verkauft ihre Arbeiten auch! Ihr könnt sie in ihrem Onlineshop und bei etsy käuflich erwerben. Ich denke über die Boombox nach. Oder doch die „You-make-me-complete“-Karte? Oder beides?

{all photos: studiodsharp}

Guten Morgen in die neue Woche, Ihr Lieben! Hattet Ihr ein schönes Wochenende, ein bisschen die Sonne genossen? Was Süßes genossen? Ich auch, aber mein Fotoapparat war nicht am Start – deswegen kein Beitrag zum gestrigen Jubiläumssüß von mir. Happy Birthday Initiative Sonntagssüß, und von ganzem Herzen DANKE an Katrin, Julie und Nina für diese wunderbare Aktion. Hättet Ihr uns nicht mit der Initiative beschenkt, würde ich lange nicht so viel backen. Es motiviert unglaublich, Woche für Woche so viel mit Liebe Gebackenes anschauen zu können…

So, jetzt aber noch zu etwas anderem. Das Vintage-Glück war mir nämlich wieder hold!

Forelle blau, mit Apfel? Ja, genau, so stellte ich mir das vor, vielen Dank!

Glück gehabt auf dem Flohmarkt: Ein Fisch-Keramikbrettchen oder -untersetzer von Porsgrund. 7 Euro, naja, ok. Aber liegen lassen konnte ich es nicht. Man findet sowas so selten! Also, „man“ weiß ich nicht genau, ich jedenfalls.

Ist er nicht schön, der kleine Fisch? Ich freu mich sehr, dass er bei uns eingezogen ist.

Fisch-Brettchen von Porsgrund

Detail des feinen blauen Musters

Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin gibt es viele. Aber so eine? Noch nie gesehen. Als ich die ersten Bilder vom Hüttenpalast sah, auf dem Stuhl vor dem Laptop auf- und abgehüpft. Wie cool ist denn diese Idee? In einer großen Fabrikhalle viele kleinere und größere Hütten, Campingwagen und „Paläste“ aufstellen (ganz normale Zimmer gibts natürlich auch. Wirklich sehrsehr schön. Aber ich möchte dann doch lieber in einer Hütte schlafen. Oder im Palast. Oder einen Wohnwagen!). Das Ganze auf liebevollste, detailverliebteste Art einrichten. Im Café leckerstes Frühstück anbieten: Vieles vegetarisch, vieles bio. Mittagstisch und hausgemachten Kuchen gibts auch. Und Wulle-Bier. Wulle-Bier? Ja, Wulle-Bier!

Ansicht der Halle

Die "Kleine Schwester" von innen

Der "Herzensbrecher" von innen

Hinter dem Hüttenpalast stecken Sarah Vollmer und Silke Lorenzen. Beide haben schon einiges erlebt: Silke ist in Pakistan, auf den Philippinen, in China und Indien aufgewachsen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Jobs wurde sie Eventmanagerin – und organisiert nun etwas, das ihr selbst viel Freude macht: Den  Hüttenpalast. Sarah ist in Berlin aufgewachsen und entdeckte nach einigen Exkursen, zum Beispiel dem Modedesign, ihre Leidenschaft für Essbares wieder. Die Begeisterung ihrer Entwürfe, ob im Garten, in der Wohnung, in der Mode oder der Küche, bringt sie nun an allen Ecken und Enden im Hüttenpalast ein. Was für ein Team…

Alter Palast

Im Café

Blick ins Café

Beim nächsten Berlin-Trip übernachte ich hier. Und trinke Wulle-Bier. Und freu mich nen Ast über meine kleine Hütte. Am liebsten die kleine Schwester. Oder doch die Talhütte? Hach, immer diese Entscheidungen…!

{all photos: Jan Brockhaus}

Spontanbeitrag für die liebe frauheuberg.

Ich zeige mal nicht alle Dosen, die ich habe (würde den Rahmen sprengen, sowas von. Und, ehrlich gesagt: Ich bin zu faul, alle zusammen zu suchen und dann wieder weg zu stellen. Darum: Verzeiht!)

Es ist keine Blechdose, jaha, aber nichtsdestotrotz die Lieblingsdose in unserer Wohnung: Eine blaue Vintage-Betthupferl-Porzellandose von Schramberg. Eine von den schönsten ihrer Art, wie ich finde. (Finde ich das nicht immer, wenn Dinge blau, türkis oder petrol sind?)  Geschossen für 1 € beim Trödler um die Ecke. Begehrt auch vom Liebsten, denn sie steht auf seinem Nachttisch – und ab und zu enthält sie ein kleines Geschenk… Wer braucht da noch einen Valentinstag?

Über philuko und 23qm Stil stieß ich vor einiger Zeit auf Eva und Brigitte und ihren jumble shop. Besonders gefielen mir die wunderbaren Bilder aus Evas Wohnung, die Julia zeigte.

Jägerinnen und Sammlerinnen alter Vintage-Schönheiten, wie ich auch. Teile Ihrer Sammlung verkaufen sie weiter. Ich habe die beiden gefragt, was sie sammeln und was ihnen dabei wichtig ist. Viel Spaß mit ihren Antworten.

Dinge die wir persönlich sammeln

„Brigitte sammelt Objekte, Figuren und Vasen vorallem in Natur-und Metalltönen. Im Moment besonders alte Schwimmer/Fischköder und Messing Flaschenöffner mit ungewöhnlichen Motiven.
Viele kleine Utensilien die wir als Dekoration für unsere Produkt-Fotografie verwenden, wie zum Beispiel alte Schlösser, Schlüssel, Dominosteine, Würfel und alte Türgriffe.
Eva begeistert sich für skulpturale Objekte, Tierfiguren aus Bronze/Messing, bäuerliches/folkloristisches Design sowie alte Holzhocker, Madonnenfiguren, alte Musikinstrumente und Vasen in ungewöhnlichen Formen und Farben.

Bei der Farbgebung mögen wir beide alles von monochrom, Naturtönen bis bunt und auffällig gemustert.“

Dinge die wir für den shop sammeln


„Für den shop sammeln wir prinzipiell nur solche Sachen, die uns auch selbst gefallen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Artikel von den denen wir wissen, sie werden auch von unseren Käufern gemocht und nachgefragt. So zum Beispiel bunte Küchenwaagen, Schreibmaschinen, nette kleine Deko-Objekte, weiße Vasen etc.

Wir versuchen immer auch ungewöhnliche Artikel anzubieten, die auf den ersten Blick  auch speziell und unverkäuflich erscheinen mögen.
Worauf wir neben der Qualität bzw. dem Zustand  und einer gewissen Material-Wertigkeit der Artikel besonders achten, ist eine spezielle Austrahlung.  Wir finden auch Dinge können sympathisch wirken, etwa aufgrund einer gewissen Farb- oder Formgebung und charmanten Gestaltung.

Für die Zukunft wollen wir mehr Einzelstücke, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen und deren Wirkung einzeln nicht zur Geltung kommt, in kleinen Arrangements zusammenstellen.“

Dinge die wir 2012 sammeln wollen


„Dinge aus Metall, die lange unzeitgemäß galten. Alles aus Zinn, Messing und auch Kupfer. Natürlich viel Holz, vorallem kleine Hocker und Sitzmöbel. Genauso wie alles in Richtung Industriedesign, vintage Büroartikel und gerne auch alten amerikanischen Modeschmuck.
Generell aber nur das sammeln was einem selbst gefällt, mag es im Moment des Kaufs auch kurios wirken. Sich keine Gedanken über ein mögliches Nicht-Passen in die Wohnung machen, Dinge die gefallen passen immer :)“

Überall auf den Einrichtungsseiten im Internet entdecke ich sie momentan: Starburst Clocks, Designs von George Nelson oder ähnliche. Ich finde sie wunderschön und überlege, eine fürs Arbeitszimmer zu kaufen.

Wie groß war da die Freude, als ich auf LA’s wunderbarem Blog Freckled Nest eine Anleitung zum Selbermachen fand! Es geht wirklich ganz einfach: Man braucht eine sehr große Menge an Holzstäbchen zum Kaffee-Umrühren und eine funktionstüchtige Uhr mit glatter Oberfläche. Die Stäbchen werden an einer Seite angeschnitten und in zwei Schichten auf die Uhr geklebt.

Starburst Clock

Eine genaue Anleitung mit mehr Fotos gibt es drüben bei Freckled Nest. Ein gutes Wochenend–Projekt, finde ich – das Herstellen dürfte schnell gehen und das Ergebnis ist einfach klasse.

{photos: LA von Freckled Nest}

Wie, Weltmöbeltag? Noch nie davon gehört? Das ist gar nicht verwunderlich – denn er findet dieses Jahr zum ersten Mal statt. Ricarda von 23qm Stil gehört zum „Gründungsteam“.

Gefeiert wird am 22. Januar – das ist gleichzeitig der letzte Tag der IMM in Köln. Was auch immer Euch zum Thema Möbel und Design einfällt: Macht es, und macht es an diesem Tag! Die Idee ist es, diesen Themen über Grenzen hinweg durch gemeinsame Aktionen ein Forum zu geben. Auf Designklassiker aufmerksam machen, auf neue Ideen, gute Designer…

Geplant sind unter anderem ein Flashmob in Köln am Hauptbahnhof: Bringt um 11 Uhr irgendein Möbelstück mit und gestaltet das größte Freiluftwohnzimmer Kölns mit! Witzige Idee, oder? Da können wir nur hoffen, dass es nicht regnen wird…

Ich selbst werde an dem Wochenende in Köln und Düsseldorf unterwegs sein und darum leider keine eigene Aktion starten können – aber mal sehen, vielleicht schaffe ich es zum Flashmob, das wäre so klasse! Ich muss mir nur noch überlegen, welches Möbelstück ich realistischerweise im Regionalexpress transportieren könnte – nicht ganz einfach!

Kommt Ihr auch zum Flashmob in Köln? Oder zum Chair-Slam in Berlin? Oder habt Ihr eine Idee für eine Aktion? Macht mit, teilt die Idee in Eurem Blog, per Twitter oder wie auch immer… Der Hashtag für den Weltmöbeltag ist #wfd12, mehr Infos gibts auf dem Möbeltagblog und bei Facebook.

Zu spät, zu spät! Fand der verrückte Hutmacher bei ‚Alice im Wunderland‘.

Glücklicherweise ist es absolut nicht zu spät, sich eben schnell vor den Rechner zu hängen und den echt niedlichen Kalender von My Owl Barn zusammenzuklickern. Dafür haben 45 Künstler ganz verschiedene Eulen-Bilder beigesteuert, aus denen Ihr Euch Euren ganz persönlichen Eulenkalender für 2012 zusammenstellen und herunterladen könnt. Ist das nicht eine tolle Idee?

Ich gebe zu: Da gibt es eine Kindheitsprägung. Meine Oma sammelte Eulenfiguren, die ich immer bewundert und umgeordnet habe. Seitdem bin ich nicht ganz zurechenbar, wenn es um Eulen geht… Dieser Kalender ist ein absolutes Muss, und glücklicherweise habe ich noch keinen für dieses Jahr.

Glückspaket, weihnachtliches. Das letzte dieses Jahr – für mich jedenfalls. Denn ich mache eine weihnachtliche Blogpause bis Anfang Januar. Darum ist es auch ein etwas größeres Paket, das ich heute für Euch gepackt habe. Für die Feiertage. Silvester. Und die Zeit dazwischen. Schaut her:

Trödlerglück: Ein dreibeiniger Werkzeughocker. Sehr gut in Schuss, muss ihn nur ein bisschen überarbeiten. 2 Euro. Mein Herz, was willst Du mehr?

Bastelglück. Für die Weihnachtsversion zu spät. Aber: Die gehen immer.

Strickglück. Es sollte ja eigentlich mal was Kleines sein – aber wer könnte da widerstehen? Bei dieser Farbe auch noch? Überzeugt.

Kindheitsglück zum Lesen. Geht immer wieder.

Hering im Pelzmantel. Silvester auf Russisch. Die innere Schönheit ist es, die zählt…

Doch noch lustige Fotos machen?

Jede Menge lecker Tee. Danke, liebe Rike!

Und noch mehr Trödlerglück: Endlich ein wunderschönes Hyazinthenglas – auch noch in dieser Farbe. Für einen Euro.

Im Ohr. NICHT weihnachtlich. Will da aber nicht mehr raus… Partout nicht. Seufz…

Mehr gibts bei Steffi und dem fleißigen Mr. Linky.

Ich wünsche Euch. Eine schöne Zeit mit den Menschen, mit denen Ihr jetzt zusammen sein wollt. Viel Zeit. Viel Lachen und gute Gespräche. Dass Ihr über gut ins Neue Jahr kommt. 2012 viel Gutes für Euch bereit hält. Und wir uns 2012 wieder lesen, kommentieren, vielleicht sogar sehen. Also: Auf bald, und alles Gute.