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Design

In vielen Blogs, die ich lese, unter anderem bei frau heuberg, bei lingonsmak und anderen, kursiert dieser Tage das tolle Jahreswichteln. Die ersten fünf, die den Blogeintrag kommentieren, bekommen im Laufe des Jahres ein (möglichst selbstgemachtes) Wichtelgeschenk als Überraschung geschickt! Bedingung ist, das Geschenk weiterzugeben und im eigenen Blog darüber zu posten. Was ich hiermit mache. Und ich muss ja sagen: Ich bin soooo neugierig, was ich als Wichtelgeschenk bekommen werde! Und freu mich wie Bolle darauf, Euch was Schönes zusammenzustellen. Behalte mir auch, wie einige andere auch, das eine oder andere Vintage-Stück unterzuschmuggeln… Wer möchte dabei sein? Auf auf!

Da ich nicht so schöööne Collagen machen kann wie alle anderen, hier einfach ein paar einzelne Fotos (Gedankennotiz an mich: Collage basteln lernen).

Schon wieder so ein schöner, sonniger Frühlingstag… Überall fangen die Osterglocken an zu blühen und auf den Feldern duftet es nach feuchter Erde – toller Geruch!

Ich konnte es kaum erwarten, die tollen Flohmarktfunde des Wochenendes mit Euch zu teilen. Diesmal: Überflüssiges an allen Ecken und Enden! Ich hatte wirklich ein gutes Händchen.

Erstmal gab es dieses toll designte Spiel für läppische 2 Euro. Ich schätze, aus den Fünfzigern. Politisch sowas von inkorrekt! Aber toll! Ich meine mich zu erinnern, das ich das als Kind mal bei irgendwem in der Hand hatte… Mein Bruder erinnert sich auch dran.

Ich hatte eigentlich vor, es zu Postkarten oder sowas zu verbasteln… Mal sehen, ob ich mich traue, es auseinander zu reißen…

Auch toll sind diese Klämmerchen:

Die Reiter haben nicht nur verschiedene Farben, sondern auch verschiedene Formen!!! Für alle drei Schächtelchen zusammen habe ich einen Euro bezahlt. Inzwischen bereue ich, dass ich nicht mehr gekauft habe – es gab bestimmt noch 10 Schachteln. Toll zum Basteln, oder als kleine Lesezeichen… Ich bin sehr verliebt! Und den Anrichteteller gabs auch für einen Euro. Passt zu meinem Geschirr.

Und drei Spitzendeckchen gabs, für zusammen auch einen Euro – es war wohl 1-Euro-Tag… Ich habe vor, daraus etwas bestimmtes zu machen – wird noch nicht verraten! Jedenfalls werde ich bei den nächsten Flohmärkten noch mehr Deckchen anschleppen.

Hat sich sehr gelohnt! Die Saison fängt gut an.

…und ich auch wieder, by the way 😉 Ab sofort kann ich also auch wieder Eure Kommentare beantworten! Habe mich gefreut, dass so viele von Euch vorbei geschaut haben, als ich weg war – danke :-)

Schaut mal, mit der Post kam das Päckchen aus Brooklyn von „A Million Little Pictures“:

 

Hab mich gefreut wie ein Schneekönig! Zur Erinnerung: Ich habe hier schon über das Projekt berichtet. Nun werde ich also demnächst losziehen und 27 analoge Fotos zum Thema „Signs and Symbols“ schießen und sie dann einreichen… Wie schön, im Frühling fotografieren ist einfach grandios!

… und diese schöne Vase, die ich heute beim Trödler für einen Euro geschossen habe, wollte ich Euch doch auch nicht vorenthalten.

Habt einen schönen Frühlingstag!

Heute möchte ich Euch von einem Projekt erzählen, das ich „so nebenbei“ laufen habe. Ich bin so aufgeregt, weil es gerade in die heiße Phase geht!!! Und auch, weil ich hier erstmals öffentlich davon erzähle…

Aber erstmal etwas ausholen, um Euch zu erzählen, worum es geht. Also:

Vor zwei Jahren waren Herr E. und ich in Kirgistan. Im Urlaub. Fast drei Wochen, wunderbare Reise in einem fantastischen Land, dessen Menschen, Landschaft und Können ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Und nicht nur das Land ist fantastisch, sondern auch, wie ich schon vorher herausfand, das Kunsthandwerk. Die Kirgisen verstehen sich wie kaum jemand anders auf die Kunst des Filzens. Als Nomaden, die in Yurten leben, waren Shyrdaks und Ala-kiiz, wie die gefilzten Teppiche heißen, nicht nur Dekoration, sondern lebenswichtig. Zur Isolation der Yurten in den Bergen auf der Sommerweide, dem „Ala-Too“, oft sehr hoch. 2500, 3000 Meter und mehr.

Hier zwei Beispiele klassischer Shyrdak-Designs:

Ich habe so viele tolle Fotos, ich weiß gar nicht, welche ich auswählen soll…

Naja, jedenfalls habe ich nach meiner Rückkehr angefangen, Kontakte zu verschiedenen kirgisischen Kooperativen aufzunehmen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach langem Hin und Her ist das daraus geworden:

Im letzten Semester habe ich als Lehrbeauftragte an der Uni Paderborn zusammen mit Prof.Alexandra Kürtz ein Seminar gegeben: „Designing Shyrdaks – zentralasiatische Tradition und aktuelle Ästhetik“. In diesem Seminar haben Studierende traditionelle kirgisische Symbole kennen gelernt und die Grundlagen der Shyrdakherstellung. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen viele tolle Ideen zusammen: Auf der Suche nach Symbolik in ihrem eigenen Alltag haben die Teilnehmer wunderbare Designs für verschiedenste Objekte entworfen, die man mit der Shyrdaktechnik herstellen kann: Teppiche, Kissen, Sitzhocker, Taschen und auch ein kleines Stofftier sind dabei!

Eine tolle Kooperative im Naryn Oblast in Kirgistan ist jetzt gerade dabei, die schönsten Designs tatsächlich umzusetzen! Ich bin so stolz auf die tollen Designs der Studierenden und ganz gespannt auf die fertigen Produkte. Wenn alles klappt, wird es im Frühsommer eine erste Ausstellung der gemeinsamen Arbeit in der Galerie KleppArt geben.

Dass wir überhaupt bis hierher gekommen sind, ist zu einem großen Teil Carl Beien zu verdanken, mit dem ich im letzten Jahr unglaublich viele Emails zwischen Deutschland und Kirgistan geschrieben habe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Carl für Deinen unglaublichen Einsatz!

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Wie wohl die Ausstellung werden wird? Und wie Ihr das alles wohl findet? Ich bin sehr neugierig auf Eure Kommentare.

Für viele bestimmt ein alter Hut, aber ich kannte das Gaarn-Magazin noch nicht.

Tolles Diplomarbeitsprojekt von Damaris Jakschik, die damit ihr Studium Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar abschließt. Glückwunsch, es ist äußerst gelungen und inspirierend :-)

Besonders gut gefallen mir die gehäkelten Teppiche von AZE design aus Polen. Mal sehen, das ist glaube ich auch bald mal einen Artikel wert…

Danke, Damaris, für diese reiche Inspirationsquelle!

Ich stehe ja sehr auf schöne und gute Drucke, bin auch immer auf der Suche nach neuem schönen Sachen… Auf die tollen Produkte aus der kleinen feinen Druckwerkstatt von SiebenMorgen aka Tinee Häcker habe ich schon lange ein Auge geworfen. Seit einiger Zeit zieren einige ihrer süßen Magnete meinen Kühlschrank! Ich könnte mir allerdings auch die „Bluebirds“ gut an der Arbeitszimmerwand vorstellen – oder den Eisbäranhänger am schlichten Outfit… Oder… oder… So wunderbare Sachen! Macht Euch ein Bild:

Tinees Produkte kann man in ihrem DaWanda-Shop SiebenMorgen kaufen. Ganzganz schön auch ihre Produkte für Kids, zu finden in ihrem DaWanda-Shop Happy Häckers.

Ich wünsch Euch jedenfalls nen super Start in die neue Woche! Liegt was Schönes Besonders an bei Euch? Bei mir schon, ab Sonntag… Mehr wird noch nicht verraten.

Demnächst wird es hier eine neue Kategorie geben: Scherenschnitte bzw. Papercuts. Wenn man es genau nimmt, beginnnt die Kategorie ja schon heute mit diesem Eintrag 😉 Er ist aber sozusagen „vorgeschoben“. Denn eigentlich wollte ich ganz in Ruhe noch ein bisschen stöbern, mich umschauen, und noch mehr über Rob Ryans wunderbare Scherenschnitte und ihn selbst herausfinden. Das werde ich für ein späteres Posting auch tun!

Jetzt geht es aber um etwas anderes. Rob hat gestern in seinem Blog erzählt, dass er Geld für Haiti sammeln und spenden möchte. Für diesen Zweck hat er diesen wunderbaren Druck erstellt:

Der Text auf dem Druck lautet:

‚We are all part of each other and this is my promise, I won’t pass you by and I won’t ignore you and look the other way but I’ll help you build your nest again. This is my promise‘

Man kann ihn seit heute in seinem Etsy-Shop für umgerechnet 238 Euro käuflich erwerben. Helft ihm dabei, das Geld zusammen zu bekommen und überlegt Euch, den Druck zu kaufen, bzw. erzählt es Euren Freunden auf allen verfügbaren Kanälen weiter… Danke für Eure Hilfe, und danke an Rob für diese tolle Aktion!

Wünsch Euch einen wunderbaren Freitag, und bummelt schön ins Wochenende… :-)

… um mehr über dieses Konzept zur Vermarktung regionaler polnischer Spezialitäten zu erfahren!

Total schön, oder?

Flavours of Podlasie ist das Abschlussprojekt von Monika Ostaszewska der Faculty of Industrial Design an der Academy of Fine Arts in Warschau. Hier kann man etwas mehr über das Projekt erfahren.

{Quelle: Creative Roots * Flavours of Podlasie }

Ich muss ja gestehen: Ich liebe Flohmärkte. Ich bin flohmarktsüchtig, seit ich ungefähr 14 oder 15 bin. Schuld daran bin ich nicht nur selbst, sondern auch meine Familie. Eine Familie der Flohmarktsüchtigen!

Oft sind wir zu viert im Auto, alle zusammen, samstags oder sonntags (für unsere Verhältnisse früh) los gefahren und haben meist mehrere Märkte in der Lüneburger Heide abgeklappert. Dazu gehörte, am Abend vorher im Flohmarktführer (jaaa, so etwas gibt es wirklich!) ganz genau zu schauen, welche Märkte am Wochenende stattfinden, welche davon erfahrungsgemäß gut sind, welche man von der Strecke her gut nach einander besuchen könnte… Vorfreude ist doch die schönste Freude!

Morgens dann los, eine gute Strecke über Land fahren, hoffentlich ist gutes Wetter! „Aaaah, da ist es schon. Mensch, wieder so viel los! Wo können wir denn parken? Schau mal, dort fährt einer raus. Was will der denn mit der Lampe???“ Hach was liebe ich das. Aus dem Auto aussteigen, anfangen zu bummeln. Hier und da gucken. Manchmal nichts kaufen. Oft viel kaufen. Und auch oft ganz tolle Dinge finden!

Das mache ich heute noch, wenn auch nicht so oft wie damals als Teenager. Auf dem Flohmarkt fühle ich mich zu Hause. Und ich habe ein gutes Auge für das Besondere entwickelt in all den Jahren des Trödelns und Stöberns. Zielgerichtet durchforste ich das Ungewollte, Überflüssige, das alt und lästig gewordene – und finde die tollsten Dinge. Finde ich jedenfalls!

Einige davon möchte ich Euch nach und nach in diesem Blog vorstellen. Ich hoffe, Ihr könnt Euch auch für diese alten Schätzchen begeistern, die in die Jahre gekommenen Schönheiten, die Gebrauchsgegenstände von gestern und vorgestern. Von mir ausgegraben und für Euch ans Licht gebracht!

Und hier – tadadaaaa – ist er, mein Flohmarktfund Nummer 1 für Euch: Ein metallener Messbecher von Dr. Oetker, vermutlich aus den fünfziger Jahren.

Wenn er auch genau genommen nicht vom Flohmarkt ist. Ich habe ihn bei einem Gebrauchtwarenhändler entdeckt und konnte ihn nicht dort lassen… Er ist zwar schon etwas abgeschrammelt mit Kratzern innen, aber sonst sehr gut in Schuss und absolut brauchbar. Er wird auf jeden Fall meine Küche schmücken.

Die Tischdecke, die ich als Unterlage benutzt habe, ist übrigens auch vom Flohmarkt und vermutlich auch aus der Zeit Ende Fünfziger/Anfang Sechziger.

Und? Geht Ihr auch gerne zum Flohmarkt? Und nach was schaut Ihr dort so? Ich bin gespannt, von Euch zu hören,,,