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… und so kann ich Euch heute erzählen, was es mit den kleinen Stoffquadraten auf sich hatte, die ich Euch neulich gezeigt habe.

Einige von Euch lagen nämlich schon ganz richtig: Sie waren der Grundstock für eine Patchworkdecke. Nur durfte ich noch nichts verraten, weil sie ein Geschenk für eine liebe Freundin ist – zu ihrem Junggesellinnenabschied, der letzten Samstag gewesen ist.

Alle Mädels haben jeweils ein Quadrat beigesteuert, ich habe sie dann in Stunden um Stunden zu diesem Quilt verarbeitet. Mit Hilfe von der lieben AL. Ganzganz vielen lieben Dank an dieser Stelle! Ohne Dich wäre ich bestimmt mehrfach verzweifelt.

So sieht dann die Rückseite aus.

Auch der Kater findets einfach genial.

Hach schön. Endlich mal wieder Flohmarkt! Gestern in Neuss. Leider waren außer uns kaum Käufer dort? Alle Händler ziemlich verärgert. Zu gutes Wetter? Ich weiß nicht. Jedenfalls hatte ich Glück!

Um diesen wunderbaren handgemachten Häkelüberwurf bin ich lange rumgeschlichen, bevor ich mich getraut habe, nach dem Preis zu fragen. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass die Händlerin, zu der er gehörte, schon weg war und ihn vergessen hatte. Eine ihrer Bekannten hat ihn mir verkauft – und zwar für *Trommelwirbel* 10 Euro, ohne Handeln. Ich konnte nur nach Luft schnappen und noch fragen: ‚Sind Sie sicher?‘ und sie sagte mit etwas wehmütigem Blick: ‚Ja. Sie wissen ja, ich bin heute zum letzten Mal hier. Nehmen Sie ihn bitte!‘ Was ich natürlich gerne tat. Aber mit etwas gemischten Gefühlen…

Diese Frau hat mich nicht los gelassen. 20 Minuten vorher habe ich ihr dieses wundebare Büchlein mit Haikus und japanischen Zeichnungen abgekauft.

Und zwar für einen Euro. Sie sagte mir: ‚Bitte schauen Sie sich um, nehmen Sie, was Sie möchten – ich komme heute das letzte Mal.‘ Und sah so traurig dabei aus. Ich hätte sie gerne gefragt, warum – aber ich habe mich nicht getraut. Ich merkte, dass das, was ich angerührt hätte, nicht an diesen Ort gehörte. Nun habe ich diese beiden wunderbaren Dinge von ihr gekauft. Ich werde sie und ihre Traurigkeit und Wehmut nicht vergessen. Und schicke ihr meine guten Gedanken, und meinen Dank.

Hallo Ihr Lieben! Da bin ich wieder, nach langer Blogabstinenz! Das Schöne, wenn man so lange unterwegs war – jedenfalls geht es mir so: Ich freue mich jetzt doppelt und dreifach aufs Bloggen. Ich hab mir aber schon vorgenommen: Das nächste Mal, wenn ich länger weg bin, bitte ich jemanden Schreibbegabtes, hier ab und zu mal etwas zu posten, damit Ihr Euch nicht langweilt, wenn Ihr vorbei schaut…

Was ich getrieben habe? Ich war in Franzens Heimat (siehe letzter Blogeintrag…). Und von Hamburg aus bin ich beziehungweise sind mein Freund und ich 120 km gen Süden gewandert. Fünf Tage auf dem Europäischen Fernwanderweg 1. Fotos davon zeige ich Euch in den nächsten Tagen – wusstet Ihr, wie schön Niedersachsen sein kann? Abgesehen von viel Wald, Heide und Feld haben wir viele kleine Bauerndörfchen, schöne von Eichen umgebene Häuser und Höfe gesehen. Rehe, Hasen, Füchse. Es war jedenfalls ganz wunderbar…

Und schaut mal, was mich Wunderbares erwartet hat, als ich wieder da war!

Die liebe Stephie von roboti liebt hat mir ein soooo tolles Überraschungs-Selbermach-Bastel-Freu-Päckchen geschickt! Ich hab es gleich gesehen, als ich die Tür aufgemacht hab. Hab dann aber mit dem Öffnen noch ein paar Stunden gewartet, um die Vorfreude zu erhöhen… Vielen Dank, liebe Stephie, Du hast mir so tolle Dinge geschickt! Selbst gemachte Stempel, Origami-Kraniche, ein Schnurrbart-Foto (hihi, das ist toll…!) zwei von Stephies schönen Knopf-Lesezeichen, und und und… Aber, liebe Stephie: Wofür sind diese wunderbaren Manschetten, die man auseinander schneiden kann? Ich hab das schonmal gesehen,. erinner mich aber nicht mehr…

Das Buch, das Ihr hinten seht, ist ein Geschenk und Flohmarktfund von meinem Papa! ‚Das große Buch der Handarbeiten, Band III‘ von 1980. Toll, sowas lieb ich ja! Wir sind halt eine Flohmarktfamilie, alle haben diesen Adlerblick…

Jetzt freu ich mich erstmal drauf, so nach und nach in meinen Lieblingsblogs zu stöbern, was sonst alles passiert ist. Hach schön!

Schaut mal, was ich tolles in meiner Kramkiste gefunden habe! Diese wunderbaren gehäkelten Eierbecher, die ich letztes Jahr auf dem Flohmarkt erstanden habe:

Und ich habe mir gerade überlegt, dass ich einen von Euch damit beschenken möchte! Als kleines Frühlings-Oster-Giveaway… Als Dankeschön, dass Ihr hier seid, dass Ihr wiederkommt. Dass Euch mein Geschreibsel interessiert! Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich darüber freue!

Um zu gewinnen, hinterlasst einfach einen Kommentar bis Sonntag um 23 Uhr in diesem Posting (ungewöhlicherweise unter der Überschrift): Warum seid Ihr genau die richtigen für die beiden Häkelbecher? Um Eure Chance zu erhöhen, könnt Ihr mir bei bloglovin oder facebook folgen oder meine neuen Beiträge per Email abonnieren (siehe rechts!). Das ist keine Bedingung, um zu gewinnen – aber ich würde mich natürlich sehr freuen!

Den glücklichen Gewinner gebe ich dann am Montag in einem neuen Posting bekannt.

Ich schicke die beiden Süßen rechtzeitig los, damit sie noch Euren Ostertisch zieren können…

Aren’t they sweet, these two vintage crocheted egg cups? I want to give them one of you as a present! Please leave a comment to this post until Sunday 11 p.m. telling me why you, only you are the right person for these two beauties… Uncommonly, the post form is directly under the headline… To increase your chances, please follow me on facebook or bloglovin, or subscribe to my blog via email. This is NO requirement, but I would be pleased if you do…

I will announce the winner on Monday in a new posting. Good luck!

Guten Morgen Ihr Lieben…

And good morning to all of you out there who don’t understand German! I decided to write a little summary in Enlish to all of my blog articles. Now you can follow my blog, too… I am not translating everything, but I hope you’ll like it anyhow. So please scroll down for the english version of blog entry… In italics…. Hope to meet you here now and then!

Ist es nicht ein schöner Sonnentag? Gestern war es auch so toll – ich war sehr viel draußen im Garten. Darum auch kein Beitrag von mir zum gestrigen Sonntagssüß… Demnächst wieder.

Aber ich war nicht nur im Garten buddeln, sondern auch anderweitig aktiv… Vor einiger Zeit habe ich dieses hübsche kleine Regal geschenkt bekommen.

Da es schon ziemlich abgeschrammelt war, bin ich am Samstag zur Tat geschritten und habe es in einem schönen 50er-Jahre-Frühlingsgelb gestrichen… Der Liebste war erst ziemlich skeptisch ob der Aussicht auf etwas Gelbes im Wohnzimmer. Ist aber jetzt genauso begeistert davon wie ich. Ich hab es mal für die Fotos für Euch dekoriert. Den endgültigen Platz hat es noch nicht gefunden, aber ich bin jetzt schon total hin und weg. Ist das Resultat nicht einfach wunderbar???

Die kleine Sammlung blauer Vasen, die Ihr im unteren Fach seht, ist übrigens eins meiner Sammelprojekt. Zwar gucke ich auch nach weißen Vasen, wie Caro von retro meets vintage, aber meine eigentliche Liebe gilt diesem wunderbaren Blau… toll zu gelben und weißen Ranunkeln, oder mit Freesien… die sowieso stark unterschätzt werden, finde ich. Freesien gehören eindeutig zu meinen Blumenlieblingen. Und kommen auch in den neuen Garten!

Isn’t it a beauty? This small yellow rack? I got it as a present from a friend who didn’t want it anymore some time ago. Saturday I tackled it down and painted it in this beautiful Kind-of-Fifties-Yellow. I’m totally thrilled about it! 🙂

The small blue vases you can see on the lower shelf is one of my fleamarket-collection-projects. Always looking for one of these cute small guys. They look great with buttercups or freesia, which are tow of my favourite flowers…

Ich hab es Dir schon so lange versprochen. Und noch nicht wahr gemacht. Hier kommen jetzt endlich die Fotos der Girlande, die zur Zeit unsere Küche und unsere Wohnungstür ziert. Sie war ganz einfach zu machen, erfordert nur etwas Geduld – oder mehrere Geduldige, die fleißigst Kreise aus schönen Papieren ausschneiden…

Die Kreise sollten möglichst verschiedene Größen haben. Je nachdem, für was die Girlande gedacht ist, kann man die Papiere ganz bunt kombinieren, oder wie bei mir hier Ton in Ton – es gibt so viele Möglichkeiten! Ich habe verschieden große Gläser benutzt, um die Kreise aufzumalen. Die einzelnen Kreise werden dann mit der Nähmaschine zu einer Girlande zusammengenäht. Mit den Abständen muss man etwas rumprobieren. Ich fand zwischen 2 und 5 Zentimetern ganz gut.  Zusätzlich habe ich auf einige der Kreise blau und grau gefärbte Federn genäht – sieht man glaube ich nicht so gut auf den Fotos. Außerdem habe ich „Tropfenfänger“ und Tortenrüschen (oder wie diese Spitzendeckchen heißen…) mit in die Girlande genäht.

Und wie gesagt: Wenn gewünscht, bin ich durchaus bereit, für einen gewissen Anlass große Mengen dieser Teile herzustellen! 🙂

Heute möchte ich Euch von einem Projekt erzählen, das ich „so nebenbei“ laufen habe. Ich bin so aufgeregt, weil es gerade in die heiße Phase geht!!! Und auch, weil ich hier erstmals öffentlich davon erzähle…

Aber erstmal etwas ausholen, um Euch zu erzählen, worum es geht. Also:

Vor zwei Jahren waren Herr E. und ich in Kirgistan. Im Urlaub. Fast drei Wochen, wunderbare Reise in einem fantastischen Land, dessen Menschen, Landschaft und Können ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Und nicht nur das Land ist fantastisch, sondern auch, wie ich schon vorher herausfand, das Kunsthandwerk. Die Kirgisen verstehen sich wie kaum jemand anders auf die Kunst des Filzens. Als Nomaden, die in Yurten leben, waren Shyrdaks und Ala-kiiz, wie die gefilzten Teppiche heißen, nicht nur Dekoration, sondern lebenswichtig. Zur Isolation der Yurten in den Bergen auf der Sommerweide, dem „Ala-Too“, oft sehr hoch. 2500, 3000 Meter und mehr.

Hier zwei Beispiele klassischer Shyrdak-Designs:

Ich habe so viele tolle Fotos, ich weiß gar nicht, welche ich auswählen soll…

Naja, jedenfalls habe ich nach meiner Rückkehr angefangen, Kontakte zu verschiedenen kirgisischen Kooperativen aufzunehmen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach langem Hin und Her ist das daraus geworden:

Im letzten Semester habe ich als Lehrbeauftragte an der Uni Paderborn zusammen mit Prof.Alexandra Kürtz ein Seminar gegeben: „Designing Shyrdaks – zentralasiatische Tradition und aktuelle Ästhetik“. In diesem Seminar haben Studierende traditionelle kirgisische Symbole kennen gelernt und die Grundlagen der Shyrdakherstellung. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen viele tolle Ideen zusammen: Auf der Suche nach Symbolik in ihrem eigenen Alltag haben die Teilnehmer wunderbare Designs für verschiedenste Objekte entworfen, die man mit der Shyrdaktechnik herstellen kann: Teppiche, Kissen, Sitzhocker, Taschen und auch ein kleines Stofftier sind dabei!

Eine tolle Kooperative im Naryn Oblast in Kirgistan ist jetzt gerade dabei, die schönsten Designs tatsächlich umzusetzen! Ich bin so stolz auf die tollen Designs der Studierenden und ganz gespannt auf die fertigen Produkte. Wenn alles klappt, wird es im Frühsommer eine erste Ausstellung der gemeinsamen Arbeit in der Galerie KleppArt geben.

Dass wir überhaupt bis hierher gekommen sind, ist zu einem großen Teil Carl Beien zu verdanken, mit dem ich im letzten Jahr unglaublich viele Emails zwischen Deutschland und Kirgistan geschrieben habe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Carl für Deinen unglaublichen Einsatz!

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Wie wohl die Ausstellung werden wird? Und wie Ihr das alles wohl findet? Ich bin sehr neugierig auf Eure Kommentare.

Für viele bestimmt ein alter Hut, aber ich kannte das Gaarn-Magazin noch nicht.

Tolles Diplomarbeitsprojekt von Damaris Jakschik, die damit ihr Studium Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar abschließt. Glückwunsch, es ist äußerst gelungen und inspirierend 🙂

Besonders gut gefallen mir die gehäkelten Teppiche von AZE design aus Polen. Mal sehen, das ist glaube ich auch bald mal einen Artikel wert…

Danke, Damaris, für diese reiche Inspirationsquelle!