Category

Mahlzeit

Das muss einfach in Großbuchstaben geschrieben werden. Über Corrisande bin ich auf diese tolle Seite gestoßen. Foodblogs gibt es ja genug. Und viele, bei denen ich auch regelmäßig lese. Das hilft mir allerdings nicht immer dabei, die Entscheidung zu treffen, was es denn nun wirklich geben soll.

 

Die Idee ist einfach: Zufällig wird der Link zu einem leckeren Rezept auf einem Foodblog angezeigt. Wenn es einem nicht zusagt, wird halt der nächste Vorschlag angeschaut. Ich bin begeistert von der Idee, von der einfachen Umsetzung und von vielen vielen neuen Rezepten. Gleich mal ein paar meiner eigenen verlinken. Das geht nämlich auch. Ach ja, und ein Buch über den leckeren Scheiß gibt es inzwischen auch.

Genauer gesagt: Zimtschneckchen! Immer willkommen seid ihr bei mir, besonders dann, wenn Ihr so einfach und schnell daher kommt wie dieses Mal. Genau richtig kamt ihr zu mir, in die Sonne und zu meinem Kaffee… Und zwar so:

Beim nächsten Hefeteig einfach mehr machen(einfacher salziger geht auch) und den Rest einfrieren. Wenn ein schnelles Süß gebraucht wird (Obstkuchen oder eben Zimtschnecken), am Vortag auftauen. Für Zimtschnecken noch folgendes tun:

  • Butter in der Pfanne schmelzen
  • Zimt und Zucker darin verrühren
  • nach Gusto noch Rosinen und/oder gehackte Nüsse dazu geben
Diese Mischung auf den ausgerollten Teig streichen, diesen aufrollen und in Röllchen schneiden. Bei 175 Grad ca. eine halbe Stunde im Ofen backen. Dieses Mal sammelt Katrin das Süß, mehr zu sehen gibts auf dem Sonntagssüßboard. So, und jetzt muss ich schnell flitzen, denn ein riiiiesiger Stapel mit Stoffen wartet auf die Vorbereitung – die Vorbereitung des nächsten Blogeintrags. Man darf gespannt sein…

 

Was mich dieses Wochenende glücklich macht:

Der bunte Gartenstrauß auf dem Tisch.

Einfache Zimtschnecken zum Frühstück mit dem Hefeteigrest im Kühlschrank. Oooh lecker.

Ein Picknick mit vielen Freunden am Samstag. Mit diesem Möhrensalat. Und Rhabarberschorle. Und dem, was die anderen zaubern. Spannend!

Chebureki auf dem Flohmarkt essen. Frisch, lecker, heiß…

Goldenes Papier, ein Spontankauf beim Asialaden meines Vertrauens. Siehe unten! Am Wochenende überlegen, was ich damit tun könnte. Vermutlichst etwas für die nächste ISSUE.

Lesen, erfreuen, inspirieren. Hier und hier.

Hoch hinaus wollen im Kletterpark. Mal sehen WIE hoch…

Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Mehr Glückspakete gibts bei Steffi und Okka

 

 

 

 

Ich bin verliebt. Sehr verliebt. In ein – ja, in ein Buch. Ein Kochbuch, genauer gesagt. Ich lese morgens drin (jetzt), mittags vor dem Essen, abends nach dem Essen. Zwischendurch, wenn fünf Minuten Zeit sind.

Das Buch, von dem ich rede, ist Leon – Natürlich Fast Food. Verfasst wurde es von Henry Dimbleby und John Vincent, den Besitzern der Leon Restaurants in London (ich will sofort nach England!!!). Schaut Euch die Website an, dann bekommt Ihr einen Eindruck des Buchs. Es ist einfach nur – seufz. Es ist unglaublich inspirierend, alltagstauglich, alltagstauglich, alltagstauglich, wunderschön gestaltet, sehr persönlich (Familienfotos aus den 70ern! Reisegeschichten á la „dieses Rezept entdeckte Hattie, als sie 1975 in Indien bei…“).

Zugegeben: Einige der Rezepte hätte ich nicht benötigt. Ich bin keine Kochanfängerin und weiß, wie ich ein schnelles, gesundes Abendessen kochen kann. Einige der Rezepte hingegen brauche ich sehr dringend. Und nicht nur ich. Auf jeder zweiten Seite höre ich mich innerlich „Hach!“ und „Au ja!“ und „Könnte ich nicht morgen Zwiebelmarmelade kochen…?“ jubilieren und sehe mich mit einem breiten Grinsen in der Küche auf und ab hüpfen. Wie gesagt: Inspirierend, Vorsicht!

Ganz neu ist das Buch nicht mehr, die deutsche Ausgabe gibt es seit März. Ich hatte bis jetzt noch nichts davon gehört und bin beim Stöbern im Buchladen darauf gestoßen. (Bekenntnis: Nein, das stimmt nicht. Es war, als ich den Geschmacksthesaurus auf Empfehlung von Julie bestellte. Ähem. Bei so viel Lobpreis kann ich nicht daran vorbei.)

Wer also von Euch mehr Rezepte für leckeres Essen mit unter 20 Minuten Zubereitungszeit braucht: Hier findet Ihr sie. Wer ein bisschen Mut braucht, um Rezepte mit langer Garzeit (fünf Stunden, zwölf Stunden) und kurzer Zubereitungszeit braucht: Die findet Ihr hier auch. Wer einfach nur eine bunte Bilderexplosion zwischen 70er Jahre-Farben, Pinnwand und Familienalbum braucht: Ihr seid richtig. Wer schon immer mal Salami selbst machen wollte, aber nicht wusste, wie – auch richtig! Denn es geht nicht um ein schnelles Sattwerden, sondern um Genuss. Genuss im Alltag und um den Stups, den man vielleicht doch braucht, um einen ganzen Nachmittag mit Salamiherstellung zu verbringen. Hab ich wirklich die Zeit dafür, lohnt sich das? Nimm Dir die Zeit. Es lohnt sich. Auf jeden Fall.

Heute möchte ich eine gehörige Portion Bloglooove mit Euch teilen. Einer meiner allerliebsten Food&Photography-Blogs ist forty-sixth at grace von Nikole Herriott. Jedes Mal, wenn ich dort vorbei schaue, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Über Ihre wunderbaren Fotos. Die Worte, mit denen sie die Bilder ‚garniert‘ (ja, ich glaube, das ist das richtige Wort). Eine zauberhafte, verzauberte Mischung.

Ich liebe den etwas düsteren Lichteinfall ihrer Bilder – das ist etwas ganz besonderes…

Sie ist Food Stylistin und benutzt die allerschönsten Props auf der ganzen ganzen Welt. Einige der wunderschönsten hölzernen Löffel, Servierschalen, Teller und was nicht noch mehr verkauft sie in ihrem Shop. Wen wunderts, dass alles immer ganz schnell ausverkauft ist?

Die Besuche auf ihrem Blog spare ich mir immer richtig auf. Sie bloggt nicht sehr oft – aber gerade das steigert die Vorfreude.

Und weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte, welche Fotos ich weglasse, gibts jetzt einfach noch ein bisschen was zu sehen.

{all photos: Nikole Herriott}

Danke, Fräulein Text, für den Rezeptvorschlag für das heutige Sonntagssüß. Beziehungsweise gestrige: Ein Blech Ribiselkuchen mit Baiser war auf der gestrigen Geburtstagsparty aber sowas von schnell weg. Und weil auch vorher alles schnellschnell gehen musste – Kuchen aus dem Ofen, rein ins Auto, ab auf die blaue Dachterrasse – auch nur ein schnellesHandyfoto (danke, Simone!). Man sieht: Es hat geschmeckt. Die Kürze der Nacht erkläre die Kürze des Eintrags… Mehr Sonntagssüßes gibts heute bei Julie von mat & mi.

 

… mit der Zucchini- und Johannisbeerschwemme, die mich gerade heimsucht? Nicht, dass ich mich ärgern würde… Die Nachbarn sind bei den Johannisbeeren pflückunwillig. Ist mir völlig unverständlich… Und den Vögeln will ich das Feld nicht kampflos überlassen – nicht ganz, jedenfalls. Heut Abend gibts dann erstmal Quark mit Johannisbeeren als Nachtisch.

Zucchini gibt der Garten auch her, wie schön. Ich liebe Zucchinipfanne mit Feta und Kräutern. Was macht Ihr denn so mit Zucchini? Und Johannisbeeren?

 

 

 

 

 

 

Die Briten haben es einfach drauf. Jedenfalls, wenn es um Crumble geht, unterzeichne ich das ungefragt. Auf das Wesentliche reduziert. Denn ganz ehrlich: Wer braucht den Boden, wenn er Obstbelag und Streusel einfach so haben kann. Man kann es natürlich auch einfach ‚Backen für Faule‘ nennen.

Johannisbeeren, Erdbeeren, Apfel. Schlicht und ergreifend. Wie auch immer, es hat köstlich geschmeckt, das heutige Sonntagssüß. Mehr gibts heute bei lingonsmak.

 

 

Jaaa, heute ist Montag. Sonntägliches Montagssüß heute. Dieses Mal ein flüssiger Traum: Holunderblütensirup. Dieses Mal verköstigt mit Mineralwasser. Ein anderes Mal auch mit Prosecco. Ich sage nur Mmmmmh….

Ach ja: Das gesammelte Süß vom Sonntag könnt Ihr hier sehen!

Eigentlich bin ich gerade nicht da – fortbildungsmäßige Blogpause. Aber keine Sorge: Ich habe zwei sehr fähige Gastautorinnen gewinnen können, die sich hier in den nächsten Tagen mit jeweils einem Beitrag hier zu Wort melden werden. Ihr dürft gespannt sein!

Bevor ich gefahren bin, habe ich aber noch so etwas Tolles gemacht, das ich Euch nicht vorenthalten wollte… Also bitte:

Was knabbert Ihr denn eigentlich so am Liebsten? Ich mag Nüsse und getrocknete Früchte unglaublich gerne, bin froh, keine Allergie zu haben! Von Studentenfutter lasse ich allerdings meistens die Hände, weil ich die Mischung nicht mag. Zu viele Rosinen, zu wenig Cashew-Kerne, und überhaupt so!

Dieses Posting von Liebesbotschaft hat mich auf die Idee gebracht, selbst mal welches zu mischen! Hier könnt Ihr das Ergebnis sehen.

Und ich bin begeistert – es ist wirklich sehr sehr lecker geworden. Ich habe für meine Mischung folgendes benutzt:

  • Haselnüsse
  • Mandeln
  • Cashewkerne
  • Kürbiskerne
  • Walnüsse
  • Pecannüsse
  • Rosinen
  • grobe Kokosraspel
  • getrocknete Bananen
  • getrocknete Äpfel
Und habe noch geliebäugelt mit
  • getrockneten Maulbeeren
  • Sonnenblumenkernen
  • Pinienkernen
  • getrockneten Cranberries
Es war dann aber schon so viel, dass ich die Finger davon gelassen hab. Nächstes Mal mach ich eine etwas fruchtigere Mischung. Das gute ist: Weil es so viel geworden ist, hab ich auch gleich schon ein tolles kleines Geschenk oder Mitbringsel. Einfach in ein schönes Glas füllen, Bändchen drum und fertig…