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Mahlzeit

Heute findet eines meiner ’30 before 30′-Events statt – mehr verrate ich noch nicht! Fotos folgen nächste Woche…

Unser Sonntagssüß darf heute natürlich trotzdem nicht fehlen. Wir nehmen es einfach mit. Nach einem gefährlichen Besuch im russischen Laden gibt es heute ЧАК ЧАК (Tschak Tschak).

Das ist ein zentralasiatisches Gebäck aus, ich sage mal ‚Teigwürmern‘, die mit Honigsirup übergossen werden. Das erste Mal hab ich es selbstgemacht bei einer von E.s Verwandten gegessen – und bin seitdem süchtig. Die gekaufte Variante kommt da lange nicht ran – aber lecker wird es trotzdem werden…

Ich backe ja immer mit zu wenig Zucker. Behauptet jedenfalls mein Freund. Dieses Wochenende konnte er diese Behauptung ganz klar nicht aufrecht erhalten. Denn unser Sonntagssüß war Baklava, die leuchtende Venus am Abendhimmel der Süßigkeiten… Schaut selbst:

Gestern übrigens das erste Mal dieses Jahr Sonntagskaffee im sonnigen Garten. Ist das nicht fantastisch?

Und das Rezept möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. Es ist wirklich ganz einfach…

Zutaten:

  • ca. 500g fertigen Yufka-Teig aus dem türkischen Laden
  • Speiseöl
  • 200g gemahlene Haselnüsse/Walnüsse/Pistazien/Mandeln… wonach Euch gerade ist!
  • 200g Datteln, entsteint und gehackt
  • 2 Eiweiß
  • 300g Zucker
  • etwas Orangen- und Zitronensaft

Eine ofenfeste Form fetten (ich hab eine Auflaufform genommen). Die Yufka-Blätter auseinander falten, in zwei gleichgroße Stapel teilen. Jedes Blatt einölen (damit sie nicht zusammenpappen) und die Blätter von Stapel eins in die Form legen (ungefähr auf die entsprechende Größe falten). Die Eiweiße mit ca. 100g des Zuckers ganz steif schlagen, bis die Masse glänzt. Mit den gemahlenen Nüssen und Datteln mischen. Auf die Teigschicht geben und gleichmäßig verteilen.

Jetzt den zweiten Yufka-Stapel auf die Nuss-Dattel-Masse geben. Etwas andrücken. Noch ungebacken in Rauten schneiden. Vorsicht, nicht zu groß! Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Währenddessen den übrigen Zucker mit 200ml Flüssigkeit aufkochen. Ich habe ca. 150 ml Wasser und 50 ml Orangensaft genommen. Bei relativ starker Hitze einkochen lassen. Am Schluss mit Zitronensaft abschmecken (ca 2 EL).

Den noch heißen Sirup über den fertig gebackenen Kuchen gießen. Abkühlen lassen und genießen… 🙂

Und jetzt nochmal was anderes: Es gibt eine Gewinnerin für die kleinen Häkelbecher! Ich würde sie gerne an Èva weitergeben… Bitte schick mir doch Deine Adresse per Email zu! Danke Euch fürs Mitmachen – auch wenn ich das Gefühl hatte, nicht so ganz den allgemeinen Geschmack hier getroffen zu haben – Hand aufs Herz!?

Hallo everyone… This weekend’s Sonntagssüß indeed is sweet – it was a heavenly Baklava… See the pictures above! If someone is interested, I’ll translate the recipe for you…

And: There’s a winner of the crocketed egg cups. I want to give them to Èva…! Hope all of you had a wonderful weekend…

Ja, wahrscheinlich ist sie es. Die letzte Wintersuppe. Es ist eine „klassische“ Rote-Bete-Suppe. Ich weiß, kein Fall für jeden. Aber ich, ich könnte täglich Rote Bete essen – naja, vielleicht wöchentlich. Jedenfalls ganz oft! Vor allem abends esse ich sehr oft solche pürierten Suppen.

Falls Ihr also noch Wintersuppenhunger verspüren solltet, hier kommt das Rezept:

Ihr braucht

  • eine große Knolle Rote Bete
  • eine große Zwiebel
  • 2 Äpfel (wenn sie klein sind, lieber drei!)
  • frischen Dill
  • Schmand oder saure Sahne
  • gekörnte Gemüsebrühe, Pfeffer

Die Rote Bete schälen und in relativ kleine Stücke schneiden. Den Apfel NICHT schälen und in relativ große Stücke schneiden! Die Zwiebel in mittelgroße Stücke schneiden… So ungefähr, ihr braucht nicht pedantisch zu sein 😉

In einem Topf etwas Öl erhitzen und Rote Bete, Zwiebel und Apfel darin anschmoren. Mit Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist, und mit Gemüsebrühe würzen. Aufkochen lassen, dann klein stellen und köcheln lassen, bis die Rote Bete gar ist. Dann alles mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Dill hacken. Die Suppe auffüllen, auf jede Portion einen Klecks saure Sahne oder Schmand geben und mit Dill garnieren.

Probably the last soup of winter! Do you like beetroot? Many people don’t. Beetroot tastes kind of earthy. I love it, could eat this soup every day. Mmmh lets say every week. Very often!! It’s a perfect soup for a small supper. So, if you feel hungry, here’s the recipe:

  • one big beetroot
  • one onion
  • two apples (if they are small, rather take three!)
  • fresh dill
  • sour cream
  • (granulated) vegetable broth

Peel beetroot and cut it into small pieces. DON’T peel the apples and cut them into bigger pieces. Peel the onion and cut it into medium-sized pieces – and don’t take it too seriously. Heat oil in a pot and roast beetroot, onion and apples. Fill up with vegetable broth until everything is covered. Boil it up, then let it simmer until the beetroot is done. Puree everything with the immersion blender. Season everything with pepper and salt.

Chop the dill. Fill the soup into soup plates. Blob a bit of sour cream on very plate. Garnish with dill. Mmmmh how yummy!

Vor einiger Zeit hat mich mein Bruder auf die wunderbare Seite They draw and cook aufmerksam gemacht! Danke an dieser Stelle! Ich gucke momentan dauernd bei dieser Seite vorbei und lasse mich inspirieren… Und hungrig machen! Alle Rezepte wurden von Künstlern ausgesucht und illustriert. Man kann sie ausdrucken und nachkochen…. Ausdrucken und in schönen Rahmen in die Küche hängen… Undundund… Ich finds toll!

Doro Peterson, Berlin, Deutschland
Matt Dawson, Surrey, UK
Shweta Mohapatra, Neu Delhi, India
Pavel Besov, Moskau, Russland

Und jetzt schnell ab in die Küche!

Some time ago my brother showed me the wonderful site  They Draw and Cook. Thank you for showing me… The website is so inspriring. All recipes are designs from artists around the world. I’m getting hungry while surfing there 😉 Think about the possibilities you have: Print the recipes, frame them for the kitchen… COOK them… Wrap a selfmade present from your kitchen in them… Sky is the limit! I love it!

Heute bin ich das erste Mal bei der Initiative Sonntagssüß von mat & mi, fräulein text und lingonsmak dabei! Es gab zum Frühstück für meine Familie, die zu Besuch da ist, American Pancakes nach dem Rezept aus der letzten Schrot&Korn. Hmmm lecker:

Und jetzt gehts erstmal ganz dringend ab in die tolle Frühlingssonne…. Habt nen schönen sonnigen Sonntag, ihr alle!

Ist bestimmt lange her, stimmts? Bei mir auch, ich gebs zu. Obwohl ich sehrsehr auf Linsen stehe, auf Hülsenfrüchte allgemein. Eins meiner Lieblingsgerichte der Kindheit war Mamas leckerer Linseneintopf mit Lauch und Wiener Würstchen. Mmmhhmmm… Einen Löffel Essig auf den dampfenden Teller, und ab gehts!

Das ess ich zwar jetzt auch noch gerne – aber ich probiere auch gerne Neues aus. Meist stöber ich durch irgendwelche Rezeptbücher und wandle dann die Funde nach eigenem Gusto ab… Das war auch hier so. *Trooommmelwirbel*, denn heute gibt es – aufgepasst:

Französisschen Linsen-Spinat-Salat

aus dem tollen Kochbuch Natürlich kochen – der pure Genuss. Dazu später mehr – jetzt erstmal das Rezept! (Bitte entschuldiget die miesemiese Bildquali – Schnellschuss beim Abendessen…)

Ihr braucht für vier Personen (nach meinem Appetit eher drei Hungrige):

250g braune Linsen
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL körniger Senf (keinen süßen Senf!)
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
2 kleine rote (!!) Zwiebeln, halbiert und in feine Ringe geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
4 EL gehackte Petersilie (nach Geschmack mehr oder weniger)
4 handvoll jungen (knackigen, frischen!) Blattspinat
70g Gorgonzola, wenn gewünscht

  • Nun die Linsen in einem Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze verringern und 20 bis 30 Min. leise köcheln lassen. Aufpassen, dass die Linsen bissfest bleiben!
  • Linsen abgießen und sofort mit Knoblauch, Senf, Essig, Öl, Zwiebeln und Gorgonzola mischen. Mit Salz (ruhig kräftig salzen, die Linsen haben ja noch kein Salz abgekriegt!) und Pfeffer abschmecken.
  • Vor dem Servieren den gewaschenen und (je nach Größe) grob gehackten Spinat sowie die Petersilie untermischen. Warm (jaaaaa!) oder zimmerwarm servieren.

(Entschuldigt bitte die miiesemiiese Bildquali – Schnellschuss vor dem Abendessen…) Wir hatten dazu gebratenes Lachsfilet, das Chefkoch Nr. 2 noch in Parmesan und Mehl paniert hatte. Ein Traum auf dem Teller, sag ich Euch! Lasst es Euch schmecken… Und sagt Bescheid, wenn Ihr es gekocht und es Euch geschmeckt hat! Ich bin neeeuuuugierig!

Nun nochmal zu dem Kochbuch: Natürlich kochen – der pure Genuss heißt der etwas zwiespältige Titel (als wenn man überredet werden müsste, regionale/saisonale Zutaten zu benutzen (passend zu Frau Liebes Einkaufskorb), weil alle meinen, dass das nix mit Genuss zu tun hätte – oder so…) Die Rezepte im Buch sind jedenfalls klasse. Durchweg einfache, schlichte Küche. Meist gehts auch noch schnell. Es gibt immer ein Basisrezept, zu dem dann alternative Zutaten vorgeschlagen werden. Genau meins, wo ich doch sowieso immer abwandle… Und viele Infos zum Saisonkalender, zum Einkaufen etc. Ohne Zeigefinger. Ich benutze das Buch jedenfalls ziemlich oft. Werde bestimmt nochmal ein (abgewandeltes…) Rezept daraus vorstellen.

Danke. Bitte. Auf Wiedersehen, ganz bald hoffentlich. Und schönen Sonntag noch.

Ich bin verliebt… Nunja, zumindest schwärme ich… Und da ich nunmal gerne esse, wird es diejenigen, die mich schon etwas länger kennen, nicht überraschen, dass ich verliebt bin in –

… die Macadamia-Creme von alnatura Sélection!

...und ab auf den Toast!

Ich mag ja nicht so gerne Nutella. Esse Süßigkeiten nur ab und an. Aber sie – darf nicht allzu oft im Einkaufskorb landen, sonst esse ich bald nichts anderes mehr… 😉

Empfehlenswert auch für alle, die eine Haselnuss-Allergie haben, aber nicht auf den Nussaufstrich auf dem Frühstückstoast (ich sage Euch, ein Gedicht!!!) verzichten wollen.

Gekauft bei dm.

{Foto: alnatura}