For the Sake of Cake

Juli 13th, 2012 § 7 comments § permalink

Möhrenkuchen muss durchziehen – am Besten ein bis zwei Tage. Weswegen ich den für die große Sause am Wochenende gestern Abend schon in den Ofen geschoben habe. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, über “cake lovers united – Bielefeld ißt schön” zu schreiben? Ich glaube nicht…

Einreichungen für den Wettbewerb

Unter dem Motto “For the Sake of Cake” findet nämlich am Samstag, um 17.30 Uhr im Verve in Bielefeld der zweite Wettbewerb für Ofenzaubereien statt. Und ich kann nicht dabei sein! Da muss ich nächstes Mal ganz klar besser aufpassen, mir den Tag im Kalender anstreichen und drei Tage vorher nur schmalste Kost zu mir nehmen… Denn alle Einreichungen können selbstverständlich auch probiert werden. Was für eine wilde Schlemmerei das sein muss – die Bilder von letztem Jahr versprechen einiges!

Teilnehmerinnen des Wettbewerbs

Eine elfköpfige Jury (oh wie gerne wäre ich eine dieser Glücklichen!) wird gewissenhaft alle mitgebrachten Kuchen nach streng wissenschaftlichen und lukullischen Kriterien beurteilen. Bewertet werden Haptik (wie fühlt sich der Kuchen an), Optik (was bietet er dem Auge), Gustatorik (wie verzaubert er den Gaumen), Olfaktorik (wie viel betörenden Olf – der Einheit für die Geruchsintensität – versprüht er) und Onomastik (hat er einen wohlklingenden Namen). Es gibt für verschiedenste Preiskategorien jede Menge Preise zu gewinnen, wie zum Beispiel Kinokarten oder ein Weingutschein.

Joco

Das Kuchenevent wird versüßt durch eine Aftershowparty mit der DJ Legende Klaus Fiehe  (1LIVE/ByteFM) und dem DJ‐Team Tiger! Dance! Collective, einer Soul‐Groove‐Session, dem  Bielefelder Singer‐Songwriter Duo Nina Janus & Fabian und der Münsteraner Band JOCO. Der JOCO‐Sound ist geprägt von Klavier und zweistimmigem Gesang. Die Stimmen der Schwestern Cosima und Josepha tanzen in überraschenden Melodien umeinander. Gemeinsam mit ihrer Band formen sie einen atmenden Sound aus Popmusik mit nordischem Charme und jazzigen Klängen.

Am 14.7. feiert das Verve zudem zwei‐jähriges Bestehen. Wenn das nicht jede Menge Gründe sind, am Samstag nach Bielefeld zu fahren, dann weiß ich auch nicht…

{Fotos 1 und 2: Mirko Heilmann, Foto 3: Joco}

Palettengarten

Mai 28th, 2012 § 4 comments § permalink

Für die Fotos: Eine Zwischenlösung gefunden. Ich kann wieder etwas hochladen! Deswegen, endlich: Mehr Grün im Leben…

Grün, immer wieder grün. Pflanzen, Garten, beim Wachsen beobachten. Ein wiederkehrendes Thema. Es schwingt immer mit, im Leben, ein bisschen auch hier auf dem Blog. Vernachlässigt dieses Jahr, hier, online.

Entdeckt und gemocht: Die Küchengärten Limmer in Hannover. Ich werde sie besuchen, dieses Jahr, mit offenem Auge und Kamera. Die Entwicklung der Gärten, wie die Pflanzen wachsen, sich alles verändert, gibt es dann hier zu sehen.

Dicke Bohnen in der Kiste

Gärtnern in der Stadt. Schwierig, wenn man keinen Balkon hat. Schwierig, wenn man nicht in einen Schrebergarten kann oder möchte. Schwierig, wenn es keine geeigneten Flächen gibt. Überall in Deutschlang schießen momentan Urban Gardening-Initiativen nach dem Vorbild der Prinzessinnen-Gärten aus dem Boden: Mobiles Gärtnern, in Kaffeesäcken und Kisten, auf Paletten angeordnet. Wenn der Ort gewechselt werden muss, ist das möglich. Außerdem: Machbar für Menschen, die nicht lange stehen können oder im Rollstuhl sitzen.

In den KüGäLi, wie sie genannt werden, sind ungefähr 30 Gärtner aktiv. Gestalten einen kleinen Bereich mit, helfen sich gegenseitig. Francisco, der bei der Initiative angestellt ist, weiß viel zu erzählen, zeigt hier und dort Besonderes. Das Wasser, das die Initiative zum Gießen benötigt, holt er täglich vom nahen Kanal. Eine große Tonne füllt er, Kanne für Kanne, wieder und wieder. Wie viele Gießkannen das wohl sind? 60 täglich, schätzt er. Mindestens. Eher mehr. Spaß macht es ihm, das sieht man, wie er dort sitzt, in die Sonne blinzelt und sich zufrieden zwischen den Paletten umsieht.

 

Mit Tomaten gab es großen Erfolg im letzten Jahr, erzählt Melanie. Chilis und Auberginen wuchsen auch gut. Der Asphalt, ergänzt Francisco, bleibt unter den Paletten auch noch warm, wenn die Sonne weg ist – nachts und wenn es regnet. Das hilft Pflanzen, die es sonst in unseren Breiten schwer haben. Was wohl dieses Jahr gut kommen wird? Ich bin gespannt…

Momentan ist das Gärtnerische ein wenig auf Eis gelegt. Der Grund: Der Garten muss bald wieder umziehen. Wann genau, ist unklar. Die neue Fläche wird begutachtet und gereinigt. Alle warten darauf, die Paletten umziehen zu können. Was dann genau wachsen wird? Beim nächsten Besuch weiß ich bestimmt schon mehr.

Places to be: Hüttenpalast in Berlin-Neukölln

Februar 21st, 2012 § 11 comments § permalink

Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin gibt es viele. Aber so eine? Noch nie gesehen. Als ich die ersten Bilder vom Hüttenpalast sah, auf dem Stuhl vor dem Laptop auf- und abgehüpft. Wie cool ist denn diese Idee? In einer großen Fabrikhalle viele kleinere und größere Hütten, Campingwagen und “Paläste” aufstellen (ganz normale Zimmer gibts natürlich auch. Wirklich sehrsehr schön. Aber ich möchte dann doch lieber in einer Hütte schlafen. Oder im Palast. Oder einen Wohnwagen!). Das Ganze auf liebevollste, detailverliebteste Art einrichten. Im Café leckerstes Frühstück anbieten: Vieles vegetarisch, vieles bio. Mittagstisch und hausgemachten Kuchen gibts auch. Und Wulle-Bier. Wulle-Bier? Ja, Wulle-Bier!

Ansicht der Halle

Die "Kleine Schwester" von innen

Der "Herzensbrecher" von innen

Hinter dem Hüttenpalast stecken Sarah Vollmer und Silke Lorenzen. Beide haben schon einiges erlebt: Silke ist in Pakistan, auf den Philippinen, in China und Indien aufgewachsen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Jobs wurde sie Eventmanagerin – und organisiert nun etwas, das ihr selbst viel Freude macht: Den  Hüttenpalast. Sarah ist in Berlin aufgewachsen und entdeckte nach einigen Exkursen, zum Beispiel dem Modedesign, ihre Leidenschaft für Essbares wieder. Die Begeisterung ihrer Entwürfe, ob im Garten, in der Wohnung, in der Mode oder der Küche, bringt sie nun an allen Ecken und Enden im Hüttenpalast ein. Was für ein Team…

Alter Palast

Im Café

Blick ins Café

Beim nächsten Berlin-Trip übernachte ich hier. Und trinke Wulle-Bier. Und freu mich nen Ast über meine kleine Hütte. Am liebsten die kleine Schwester. Oder doch die Talhütte? Hach, immer diese Entscheidungen…!

{all photos: Jan Brockhaus}

Feine Wunderdinge geschehen in: Duisburg

November 9th, 2011 § 12 comments § permalink

Seit ich angefangen habe, Blogs zu lesen, und noch viel mehr, seit ich selber hier auf Kompromisslos toll schreibe, finde ich die tollsten Dinge in der weiten Netzwelt. Tutorials oder Anleitungen, tolle Webdesigns, Druckvorlagen für Briefpapier, Geschenkanhänger, Illustratoren oder Textildesigner, die sich mit wunderbaren Ideen selbständig machen – you name it! Heute ist es dringend Zeit, eines dieser tollen Projekte vorzustellen. Letzten Freitag habe ich es ja schon durch das Foto angeteasert.

Katrin von lingonsmak und Julia haben es getan: Sie haben ihren beruflichen Traum wahrgemacht und eine Grafikwerkstatt für Kinder aufgemacht. Ich liebe ihre Druckideen sehr, und was ich auf den Fotos gesehen habe, hat mich einfach begeistert: Wunderschöne, freundliche Räumlichkeiten, um all die tollen Dinge in Kursen an Kinder und Erwachsene weiter zu geben, die sie so nach und nach entwickelt haben und auch noch weiter entwickeln. Garniert wird der Laden durch die wunderbaren Sachen, die man auch in ihrem Onlineshop lilla Lingon käuflich erwerben kann.

Der erste Kurs zum Thema Safari hat schon stattgefunden – sind die Ergebnisse nicht einfach klasse? Ich kann mir so gut vorstellen, wie sie dort zusammen sitzen, um den Tisch laufen und gucken, was die anderen machen… Konzentrierte kleine Gesichter, Lachen, bunte Hände… Und so schöne Ergebnisse für alle Kinder!

Also, ihr Duisburger, Oberhausener, und was da noch alles in der Nähe ist: Schaut Euch das Programm für 2011 an und was an den Adventssamstagen so passiert. Und behaltet lilla Lingon im Auge für zukünftige Veranstaltungen – hoffentlich auch bald für Erwachsene. Ich würde sehr, sehr gerne mal vorbeischauen und an einem Kurs teilnehmen, liebe Katrin. Vielleicht fällt Euch ja auch bald etwas Tolles für uns große Kinder ein? Ich fänds große Klasse! Und wünsche Euch ganz, ganz viel Erfolg mit Eurem tollen Projekt.

{alle Fotos: lilla Lingon}

Glückspaket im Norden.

Oktober 7th, 2011 § 5 comments § permalink

Das Glückspaket zum Wochenende kommt genau richtig. Veränderung ist in der Luft, vieles will erledigt werden. Steffi, Sindy und Katrin, ein bisschen muss ich Eure Neugier auf Stoffgeheimnisse noch ausdehnen – ich komme momentan einfach nicht dazu, viel für den Blog zu machen. Habt Geduld mit mir! Ein Foto gibts leider nicht, da ich in der Aufbruchseile meine Kamera habe liegen lassen – wie ärgerlich und schade!

Glücklich machen wird mich dieses Wochenende jedenfalls:

  • Hamburg, Hamburg, Hamburg!
  • ein Mittagssnack im Lieblingsrestaurant um die Ecke (leider ist es nicht meine Ecke, sondern nur die meines Bruders…)
  • vielleicht ein Besuch im Marrakech? Vorsicht: Gefääährlich. Jedenfalls für mein Portemonnaie.
  • mich einfach mal wieder wundern
  • Filmefilmefilme und ein paar nostalgische Gefühle
  • Endlich regenwürziger Herbsterdedurft. Spazierengehen im Wald. Regen für meinen Garten.
  • Vorfreude auf neue Musik.
  • Nichts für Zimperliche: Die besten Bratkartoffeln, mit der besten hausgemachten Sülze. Oder doch lieber Pfannenschlag? Heidjergaststätte ohne Veränderung seit den 70er Jahren: Bahnhof Poitzen. Ohne Homepage, mit dreistelliger Telefonnummer.
  • eine gehörige Portion Familie!
  • Frühstücken mit der lang nicht mehr gesehenen Freundin. Und bei dem Wetter wird der Kamin dazu angeheizt. Gemüüütlich.
Hach, die Liste ist lang und verheißungsvoll – ich freu mich schon drauf.

Kunst trifft Garten – noch nichts vor dieses Wochenende?

September 1st, 2011 § 1 comment § permalink

Nein? Dann auf nach Paderborn! Am 3. und 4. September öffnen 16 Paderborner Privatgärten ihre Pforten. Und nicht nur wunderbare Septembergärten kann man bewundern. 29 Künstler präsentieren in den Gärten ihre Werke. Heute gibts hier schonmal ein paar Einblicke in die Gärten… Sieht verheißungsvoll aus, oder?

Ich freue mich schon auf viele interessante Pflanzen und spannende Einblicke in schöne Gärten. In anderer Leute Gärten gucken? Toll! Mit ihnen über Gartenthemen tratschen, vielleicht noch den einen oder anderen Tipp bekommen, wo man welche Pflanzen bekommt?  Noch besser. Lokale Künstler treffen und ihre Werke an überraschenden Stellen in den Gärten entdecken? Und das alles auf einmal? Klingt nach einer ziemlich perfekten Wochenendbeschäftigung für mich – wenn denn das Wetter mitspielt. Also: Daumen drücken! Und auf nach Paderborn…

Mehr Informationen und einen Lageplan der Gärten bieten die Kunst trifft Garten-Hompage oder der Infoflyer.

{alle Fotos: Kunst trifft Garten}

Wanderlust. Niedersachsens Bauernhäuser

April 30th, 2011 § 7 comments § permalink

Fotos vom Wandern auf dem Europäischen Fernwanderweg E1 von Hamburg über Buchholz, Undeloh, Handeloh, Wilsede, Bispingen, Soltau, Wietzendorf nach Hermannsburg. Niedersächsische Höfe, teils weit ab von jeder anderen Ortschaft, abgelegen an sandigen Wegen. Umgeben von stillen, ernsten Eichen. Ein Stück Wiese mit blühenden Obstbäumen. Ein Blumen- und Gemüsegarten, langsam erwachend. Leider viel zu viel Trockenheit überall… Heut mal viele Bilder, wenige Worte.

Ein Garten im Wachsen. Ich würde gerne im Sommer nochmal einen Blick wagen.

Lieber die Steine im Bach benutzen…

Schilderwald.

Update: 30 before 30!

April 28th, 2011 § 6 comments § permalink

So, da hat sich doch einiges getan in der letzten Zeit. Aber bevor ich das erzähle, hier ein erstes Foto vom Wandern! Diesen Pilz haben wir mitten im Wald hinter Bispingen am Wegesrand gefunden! Da hat sich jemand wirklich Mühe gemacht, oder? Den Rest der Fotos gibts dann übermorgen, die muss ich erstmal durchschauen…

Jetzt aber mal zum 30 before 30 - 30 Dinge, die ich tun will, bevor ich 30 werde! Noch dazugekommen ist irgendwann in der letzten Zeit:

  • an einer nicht genehmigten Party teilnehmen
  • eine Woche wandern gehen
  • verbotenerweise nachts irgendwo schwimmen gehen
  • Eine Nacht im Freien verbringen, den Sonnenuntergang genießen und anschließend Sternenschnuppen zählen bis mindestens 30 Stück

Hmmm gute Sachen, nicht wahr? Danke für Eure zahlreichen Tipps! Ein paar Stellen sind noch frei, wenn also jemandem noch etwas einfällt… Und ein paar Sachen hab ich auch schon gemacht! Nämlich die folgenden:

  • Öfter mal Röcke tragen - mehrfach gemacht! Bleibt aber auf der Liste, damit ichs natürlich auch weiterhin tue…
  • Etwas in der Wohnung komplett umgestalten – gilt da das gelbe Regal? Sagt Ihr doch mal!
  • Von der einen Woche wandern hab ich ja jetzt schon mit dem E1-Stück ab Hamburg fünf Tage ‘erledigt’… juhu!)
  • Bogenschießen lernen – da meinen Herrn Papa auch das Bogenschießfieber gepackt hat und er sich auch gleich alle relevante Ausrüstung besorgt hat, hatte ich über Ostern die Chance fleißigst zu üben. Macht wirklich sehr viel Spaß!!! Wird weiter gemacht!
  • Ganz wild eine Nacht durchtanzen – hab ich an einem der letzten Wochenenden ‘erledigt’ ;-) Hoffentlich noch mehrfach bis zum 30sten, Mensch, ist ja noch ganz schön Zeit bis dahin!

Bleiben noch genug Dinge auf der Liste, vor allem diese Fisselkramdinge! Da muss ich mir mal was überlegen, damit ich das auch schaffe…

Fremdgefranzt mit Nasch… äääh….

April 17th, 2011 § 5 comments § permalink

…also, fremdgenascht  mit Franz! Mit der entsprechenden Aussicht und Begleitung der absolute Knaller… Und zimtigen Grüßen Richtung fräulein text! Die anderen Süßen gibts heute bei lingonsmak.


Und das muss ich mit Euch teilen – mein heutiger Beitrag zum Thema “auf den Hund gekommen”:

Also lauft, Ihr See-, Flug-, Schweine- und sonstigen Hunde!  Und genau das werde ich tun:Ein paar Tage nix von mir hören lassen, mich auf Schusters Rappen begeben. Den Löwenzähnen beim Wachsen und den Obstbäumen beim Blühen zusehen. Bilder gibts spätestens im Osternest. Versprochen.

Mein Kirgistan-Projekt

Februar 25th, 2011 § 2 comments § permalink

Heute möchte ich Euch von einem Projekt erzählen, das ich “so nebenbei” laufen habe. Ich bin so aufgeregt, weil es gerade in die heiße Phase geht!!! Und auch, weil ich hier erstmals öffentlich davon erzähle…

Aber erstmal etwas ausholen, um Euch zu erzählen, worum es geht. Also:

Vor zwei Jahren waren Herr E. und ich in Kirgistan. Im Urlaub. Fast drei Wochen, wunderbare Reise in einem fantastischen Land, dessen Menschen, Landschaft und Können ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Und nicht nur das Land ist fantastisch, sondern auch, wie ich schon vorher herausfand, das Kunsthandwerk. Die Kirgisen verstehen sich wie kaum jemand anders auf die Kunst des Filzens. Als Nomaden, die in Yurten leben, waren Shyrdaks und Ala-kiiz, wie die gefilzten Teppiche heißen, nicht nur Dekoration, sondern lebenswichtig. Zur Isolation der Yurten in den Bergen auf der Sommerweide, dem “Ala-Too”, oft sehr hoch. 2500, 3000 Meter und mehr.

Hier zwei Beispiele klassischer Shyrdak-Designs:

Ich habe so viele tolle Fotos, ich weiß gar nicht, welche ich auswählen soll…

Naja, jedenfalls habe ich nach meiner Rückkehr angefangen, Kontakte zu verschiedenen kirgisischen Kooperativen aufzunehmen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach langem Hin und Her ist das daraus geworden:

Im letzten Semester habe ich als Lehrbeauftragte an der Uni Paderborn zusammen mit Prof.Alexandra Kürtz ein Seminar gegeben: “Designing Shyrdaks – zentralasiatische Tradition und aktuelle Ästhetik”. In diesem Seminar haben Studierende traditionelle kirgisische Symbole kennen gelernt und die Grundlagen der Shyrdakherstellung. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen viele tolle Ideen zusammen: Auf der Suche nach Symbolik in ihrem eigenen Alltag haben die Teilnehmer wunderbare Designs für verschiedenste Objekte entworfen, die man mit der Shyrdaktechnik herstellen kann: Teppiche, Kissen, Sitzhocker, Taschen und auch ein kleines Stofftier sind dabei!

Eine tolle Kooperative im Naryn Oblast in Kirgistan ist jetzt gerade dabei, die schönsten Designs tatsächlich umzusetzen! Ich bin so stolz auf die tollen Designs der Studierenden und ganz gespannt auf die fertigen Produkte. Wenn alles klappt, wird es im Frühsommer eine erste Ausstellung der gemeinsamen Arbeit in der Galerie KleppArt geben.

Dass wir überhaupt bis hierher gekommen sind, ist zu einem großen Teil Carl Beien zu verdanken, mit dem ich im letzten Jahr unglaublich viele Emails zwischen Deutschland und Kirgistan geschrieben habe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Carl für Deinen unglaublichen Einsatz!

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Wie wohl die Ausstellung werden wird? Und wie Ihr das alles wohl findet? Ich bin sehr neugierig auf Eure Kommentare.