Category

Shoppen

Ich nehme sie wieder auf, die Reihe Mittwochs mit… In unregelmäßigen Abständen werde ich Menschen interviewen, die ich spannend finde, die etwas zu erzählen haben. Vorzugsweise über den Bereich Design, Wohnen, Möbel – aber einfach auch anderen Themen, die mich interessieren. Seid gespannt!

Im letzten Winter geschah es: Ich bin reingestolpert ins kom5inat – Lena Golds neuen Concept Store für Vintage-Möbel und -Kleidung in Paderborn. Und war von Anfang an begeistert. Natürlich auch vom Laden mit all seinen wunderbaren, immer wechselnden Kuriositäten, aber auch von Lena selbst. Es ist immer wieder faszinierend, jemanden zu finden, der seinem Herzen folgt und etwas ganz Besonderes erschafft. Das hat Lena mit dem kom5inat getan. Heute hat sie mir einige Fragen beantwortet, die mir auf der Zunge brannten.

kom5inat Januar
Foto: kom5inat

Seit wann gibt es das kom5inat in Paderborn? Und wie ist es dazu gekommen, dass Du es eröffnet hast?

das kom5inat gibt es seit januar letzten jahres. im august 2014 bin ich aus berlin zurück nach paderborn gekommen und hatte ehrlich gesagt wenig perspektive, hier einen job im bereich modedesign – was ich studiert habe – zu finden. seit ich denken kann bin ich ein sucher und sammler – schatzgräber. es gibt wohl kaum einen flohmarkt, auf dem ich noch nicht war. sicherlich hat das auch was mit meiner familie zu tun. meine mutter ist restauratorin und tischlerin und mein vater betreibt ein unternehmen für haushaltsauflösungen, beide wirkliche „macher“. irgendwie wurde ich da quasi reingeboren.
mode- aber auch möbeldesign faszinieren mich. die abneigung gegenüber massenproduktion und konsumgesellschaft spürte ich relativ früh. ich konsumiere gern, das möchte ich nicht bestreiten, aber es gibt so viele schöne dinge die einfach schon da sind.
schon während meines studiums hatte ich den wunsch, mich mit dem was mir liegt und in dem ich aufgehe selbstständig zu machen und meinen plan zu verwirklichen. der zeitpunkt war also perfekt – „wenn nicht jetzt, wann dann?“. ich hatte ja nichts zu verlieren, also startete ich das projekt kom5inat.

Schriftzug kom5inat
Vorbereitungen. Foto: kom5inat

Wie fühlt es sich an, nach einer längeren Zeit in Berlin wieder nach Paderborn zurückzukommen? Gerade in Bezug auf Subkulturelles?

am anfang war es wirklich hart. ich kann mich an eine situation erinnern, die ich wohl nie vergessen werde. ich war im supermarkt einkaufen und schob – wie aus Berlin gewohnt – mit dem einkaufswagen nach hause, ohne mir darüber gedanken zu machen. als ich merkte, dass mich die leute seltsam anschauen, wurde mir klar, dass das hier nicht so einfach geht. ich fühlte mich sehr unwohl, später habe ich darüber gelacht. das wird mir wohl nicht mehr passieren.
auf der einen seite vermisse ich die toleranz und leichtigkeit, die die großstadt einem gibt. das gefühl, in der masse zu schwimmen – was ich immer als sehr positiv empfunden habe. es gibt so viel zu entdecken und unglaublich viele interessante menschen, die ihre eigenen projekte auf den weg bringen. musiker, schauspieler, lebenskünstler… auf der anderen seite ist es kaum möglich zur ruhe zu kommen, weil es einfach ein absolutes überangebot an kulturellem gibt. das kann zeitweise auch sehr anstrengend sein.
paderborn hat etwas von einer „verschaufpause“, irgendwie bodenständig. komischerweise ist das auch mal schön!

Was bietest Du im kom5inat an und wie suchst Du die Stücke aus?

im kom5inat konzentriere ich mich auf die wirklich schönen dinge – das umfasst mode und kleinmöbel. es gibt besondere mode, darunter auch viele vintage- und designerteile, also teile, die mich beeindrucken, entweder, weil sie toll verarbeitet sind, weil sie gut designed sind oder einfach interessant wirken. ähnlich verhält es sich bei möbeln, nur dass die mode ab und zu noch lauter und schriller sein darf. ich seh ein teil, das mich fasziniert und weiss sofort: das ist was fürs kom5inat. oft ist es auch einfach das bauchgefühl, dass mich leitet. ein toller job!!!
natürlich habe ich durch mein studium und die erfahrung mittlerweile ein gutes gespür für besonderheiten in der verarbeitung, im schnitt oder auch für labels entwickelt, die ich als interessant und zeitlos empfinde.
zeitlos! es gibt mode, die zeitlos ist. das hat meistens nichts mit saisonware zu tun, die preisagressiv ist und schnell verkauft werden soll. ich glaube stil ist zeitlos!!!

Wie sieht Dein Alltag als alleinerziehende Mama, Boutique-Besitzerin und Selbständige aus?

anstrengend!!! es ist schwierig, alles unter einen hut zu bekommen. manchmal habe ich das gefühl, dass der tag kein ende hat und der alltag mich auffrisst. natürlich hat mein sohn linus oberste priorität und eine gute organisation ist gold wert. das gelingt vor allem durch die unterstützung meiner mutter. dennoch wünsche ich mir oft ich hätte mehr zeit für ihn. als alleinerziehende mutter, meiner freiberuflichkeit als designerin und dem kom5inat bleibt kaum zeit. ohne meine familie und freunde würde ich das sicherlich nicht schaffen. aber ich merke auch, dass ich die herausforderung brauche und den drang habe, etwas mit dem zu erreichen, was mir spass macht und worin ich gut bin. meine liebsten menschen und hin und wieder ein freier tag geben mir kraft und machen mir mut, weiter zu machen.

Beschreib uns doch mal Deinen persönlichen Kleidungs- und Einrichtungsstil! Wie kleidest Du Dich, worauf achtest Du? Wie sieht es in Deiner Wohnung aus?

ich kleide mich so wie ich mich fühle, das kann manchmal etwas lässiger sein, gerne aber auch puristisch und schick. immer aber jeans. ich bin absolut kein kleidertyp – das steht mir einfach nicht. wichtig ist, dass ich enge hosen mit oversized blazern oder jacken kombiniere. außerdem machen accessoires unglaublich viel aus. tausche ich schuhe, tasche oder brille, entsteht gleich ein ganz anderer look. das spiel mit der mode macht mir spass, denn so kann ich mich jeden tag von der seite zeigen, von der ich gesehen werden möchte.

kom5inat oversized blazer
Oversized Blazer plus Jeans. Foto: kom5inat

Hast Du – einerseits in Bezug auf Kleidung, andererseits in Bezug auf Einrichtungsgegenstände – ein Lieblingsjahrzehnt?

wenn es um kleidung geht bevorzuge ich klar die 80er. ich mag den mix aus sportlichkeit, betonten schultern und high-waisted jeans. ein bisschen androgyn darf es gerne sein, ohne dabei die weiblichkeit zu vernachlässigen. das macht doch jedes outfit erst so richtig spannend.
bei möbeln fasziniert mich vorallem das prinzip form follows function, denn oftmals entstehen dadurch automatisch die tollsten proportionen und ein minimalismus, der in der notwendigkeit liegt. das bauhaus und auch skandinavisches design sind daher meine favouriten.

In welcher Wohngegend in Paderborn wohnst Du – und was gefällt Dir daran?

ich lebe im riemekeviertel. mir war klar, dass ich nur hier wohnen möchte und liebe es. es vermittelt einen hauch großstadtgefühl. die enge der häuser, die architektur, die kneipen und die vielfalt der menschen prägen das viertel. ich kann im kayamarkt meine einkäufe erledigen, habe die stadt direkt vor der tür, kann bei gutem wetter im riemekepark ein buch lesen und mich abends mit freunden im alles ist gut um die ecke zum kneipenquiz treffen. was braucht man mehr? 😉

Visitenkarte kom5inat
Foto: kom5inat

Das kom5inat findet Ihr hier:

kom5inat

www.kom5inat.de
ballhornstr. 16
33102 paderborn

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag 10-18 Uhr
Samstag 10-14 Uhr

kom5inat

Über philuko und 23qm Stil stieß ich vor einiger Zeit auf Eva und Brigitte und ihren jumble shop. Besonders gefielen mir die wunderbaren Bilder aus Evas Wohnung, die Julia zeigte.

Jägerinnen und Sammlerinnen alter Vintage-Schönheiten, wie ich auch. Teile Ihrer Sammlung verkaufen sie weiter. Ich habe die beiden gefragt, was sie sammeln und was ihnen dabei wichtig ist. Viel Spaß mit ihren Antworten.

Dinge die wir persönlich sammeln

„Brigitte sammelt Objekte, Figuren und Vasen vorallem in Natur-und Metalltönen. Im Moment besonders alte Schwimmer/Fischköder und Messing Flaschenöffner mit ungewöhnlichen Motiven.
Viele kleine Utensilien die wir als Dekoration für unsere Produkt-Fotografie verwenden, wie zum Beispiel alte Schlösser, Schlüssel, Dominosteine, Würfel und alte Türgriffe.
Eva begeistert sich für skulpturale Objekte, Tierfiguren aus Bronze/Messing, bäuerliches/folkloristisches Design sowie alte Holzhocker, Madonnenfiguren, alte Musikinstrumente und Vasen in ungewöhnlichen Formen und Farben.

Bei der Farbgebung mögen wir beide alles von monochrom, Naturtönen bis bunt und auffällig gemustert.“

Dinge die wir für den shop sammeln


„Für den shop sammeln wir prinzipiell nur solche Sachen, die uns auch selbst gefallen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Artikel von den denen wir wissen, sie werden auch von unseren Käufern gemocht und nachgefragt. So zum Beispiel bunte Küchenwaagen, Schreibmaschinen, nette kleine Deko-Objekte, weiße Vasen etc.

Wir versuchen immer auch ungewöhnliche Artikel anzubieten, die auf den ersten Blick  auch speziell und unverkäuflich erscheinen mögen.
Worauf wir neben der Qualität bzw. dem Zustand  und einer gewissen Material-Wertigkeit der Artikel besonders achten, ist eine spezielle Austrahlung.  Wir finden auch Dinge können sympathisch wirken, etwa aufgrund einer gewissen Farb- oder Formgebung und charmanten Gestaltung.

Für die Zukunft wollen wir mehr Einzelstücke, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen und deren Wirkung einzeln nicht zur Geltung kommt, in kleinen Arrangements zusammenstellen.“

Dinge die wir 2012 sammeln wollen


„Dinge aus Metall, die lange unzeitgemäß galten. Alles aus Zinn, Messing und auch Kupfer. Natürlich viel Holz, vorallem kleine Hocker und Sitzmöbel. Genauso wie alles in Richtung Industriedesign, vintage Büroartikel und gerne auch alten amerikanischen Modeschmuck.
Generell aber nur das sammeln was einem selbst gefällt, mag es im Moment des Kaufs auch kurios wirken. Sich keine Gedanken über ein mögliches Nicht-Passen in die Wohnung machen, Dinge die gefallen passen immer :)“

Ebay-Ausbeute. Was hab ich mich gefreut. Einige Ableger und neue Sukkultenten werden sie bald zieren – zum Zuge kommen werden sie im geplanten schwarz-weißen Zimmer. Wandsbeker Böttger-Keramik, 50er Jahre vom Feinsten. Ich liebe diese schlicht-grafischen Muster. Ich freue mich schon darauf, wie sie mit Pflanzen aussehen werden.

Teilweise werden diese Stücke wohl hoch gehandelt – ich hatte Glück und habe alle vier Stücke zusammen für 10 Euro bekommen… Weiß jemand mehr über diese Keramikwerkstatt? Ich fand die Schalen einfach nur so wunderbar und konnte nicht daran vorbei.

Neugierig bin ich, wenn es um das Thema Wohnen und Einrichten geht. Schaue gerne in fremde Küchen, Wohnzimmer und auch Schlafzimmer. Möchte immer wissen, wo etwas her ist, das mir gefällt. Auf der Jagd nach Inspiration…

Wohnzimmer von Mitglied domestic

Genau diese Jagd hat mich zu solebich gebracht. Kennt Ihr die Seite? Eine Wohncommunity, bei der man selbst Fotos hochladen kann, durch die Fotos der anderen Mitglieder stöbern, in spannenden Artikeln über Wohnthemen lesen kann… Mit dem Re-Design, das gerade stattgefunden hat, ist alles noch ein bisschen komfortabler geworden: Man kann die Fotos bequem als Slideshow ansehen, anstatt sich durchzuklicken. Auch das eigene Profil ist übersichtlicher geworden, finde ich.

Die Startseite

Ganz neu ist der Shopping-Bereich, der in die Community integriert wurde. Man kann Produkte kommentieren und diskutieren und wird beim Klick auf die Bilder direkt zum jeweiligen Shop weiter geleitet.

Startseite des Shoppingbereichs - na, kennt Ihr das obere Foto?

Besonders spannend finde ich ja, dass aus der Community heraus ein Buch entstanden ist: So leb‘ ich. Wohne, wie es Dir gefällt. Mit ‚Homestories“ einzelner Mitglieder, ganz vielen Fotos und Geschichten aus der Community. So wohnen Menschen wirklich! Steht ziemlich weit oben auf der Wunschliste. Ein weiteres Buch ist in Planung, munkelt man auf Solebich… Ich bin sehr gespannt darauf!

Ich hab Euch ein paar Wohnungsfotos vom Community-Mitgliedern eingefügt, damit Ihr einen Eindruck bekommt, was da Tolles gezeigt wird. Schaut Euch auch mal direkt auf Solebich um – es lohnt sich.

Bei Solebich-Mitglied loppan

{alle Fotos: Solebich, genannte Mitglieder}

Seit ich angefangen habe, Blogs zu lesen, und noch viel mehr, seit ich selber hier auf Kompromisslos toll schreibe, finde ich die tollsten Dinge in der weiten Netzwelt. Tutorials oder Anleitungen, tolle Webdesigns, Druckvorlagen für Briefpapier, Geschenkanhänger, Illustratoren oder Textildesigner, die sich mit wunderbaren Ideen selbständig machen – you name it! Heute ist es dringend Zeit, eines dieser tollen Projekte vorzustellen. Letzten Freitag habe ich es ja schon durch das Foto angeteasert.

Katrin von lingonsmak und Julia haben es getan: Sie haben ihren beruflichen Traum wahrgemacht und eine Grafikwerkstatt für Kinder aufgemacht. Ich liebe ihre Druckideen sehr, und was ich auf den Fotos gesehen habe, hat mich einfach begeistert: Wunderschöne, freundliche Räumlichkeiten, um all die tollen Dinge in Kursen an Kinder und Erwachsene weiter zu geben, die sie so nach und nach entwickelt haben und auch noch weiter entwickeln. Garniert wird der Laden durch die wunderbaren Sachen, die man auch in ihrem Onlineshop lilla Lingon käuflich erwerben kann.

Der erste Kurs zum Thema Safari hat schon stattgefunden – sind die Ergebnisse nicht einfach klasse? Ich kann mir so gut vorstellen, wie sie dort zusammen sitzen, um den Tisch laufen und gucken, was die anderen machen… Konzentrierte kleine Gesichter, Lachen, bunte Hände… Und so schöne Ergebnisse für alle Kinder!

Also, ihr Duisburger, Oberhausener, und was da noch alles in der Nähe ist: Schaut Euch das Programm für 2011 an und was an den Adventssamstagen so passiert. Und behaltet lilla Lingon im Auge für zukünftige Veranstaltungen – hoffentlich auch bald für Erwachsene. Ich würde sehr, sehr gerne mal vorbeischauen und an einem Kurs teilnehmen, liebe Katrin. Vielleicht fällt Euch ja auch bald etwas Tolles für uns große Kinder ein? Ich fänds große Klasse! Und wünsche Euch ganz, ganz viel Erfolg mit Eurem tollen Projekt.

{alle Fotos: lilla Lingon}

Das Glückspaket zum Wochenende kommt genau richtig. Veränderung ist in der Luft, vieles will erledigt werden. Steffi, Sindy und Katrin, ein bisschen muss ich Eure Neugier auf Stoffgeheimnisse noch ausdehnen – ich komme momentan einfach nicht dazu, viel für den Blog zu machen. Habt Geduld mit mir! Ein Foto gibts leider nicht, da ich in der Aufbruchseile meine Kamera habe liegen lassen – wie ärgerlich und schade!

Glücklich machen wird mich dieses Wochenende jedenfalls:

  • Hamburg, Hamburg, Hamburg!
  • ein Mittagssnack im Lieblingsrestaurant um die Ecke (leider ist es nicht meine Ecke, sondern nur die meines Bruders…)
  • vielleicht ein Besuch im Marrakech? Vorsicht: Gefääährlich. Jedenfalls für mein Portemonnaie.
  • mich einfach mal wieder wundern
  • Filmefilmefilme und ein paar nostalgische Gefühle
  • Endlich regenwürziger Herbsterdedurft. Spazierengehen im Wald. Regen für meinen Garten.
  • Vorfreude auf neue Musik.
  • Nichts für Zimperliche: Die besten Bratkartoffeln, mit der besten hausgemachten Sülze. Oder doch lieber Pfannenschlag? Heidjergaststätte ohne Veränderung seit den 70er Jahren: Bahnhof Poitzen. Ohne Homepage, mit dreistelliger Telefonnummer.
  • eine gehörige Portion Familie!
  • Frühstücken mit der lang nicht mehr gesehenen Freundin. Und bei dem Wetter wird der Kamin dazu angeheizt. Gemüüütlich.
Hach, die Liste ist lang und verheißungsvoll – ich freu mich schon drauf.

Ich bin verliebt. Sehr verliebt. In ein – ja, in ein Buch. Ein Kochbuch, genauer gesagt. Ich lese morgens drin (jetzt), mittags vor dem Essen, abends nach dem Essen. Zwischendurch, wenn fünf Minuten Zeit sind.

Das Buch, von dem ich rede, ist Leon – Natürlich Fast Food. Verfasst wurde es von Henry Dimbleby und John Vincent, den Besitzern der Leon Restaurants in London (ich will sofort nach England!!!). Schaut Euch die Website an, dann bekommt Ihr einen Eindruck des Buchs. Es ist einfach nur – seufz. Es ist unglaublich inspirierend, alltagstauglich, alltagstauglich, alltagstauglich, wunderschön gestaltet, sehr persönlich (Familienfotos aus den 70ern! Reisegeschichten á la „dieses Rezept entdeckte Hattie, als sie 1975 in Indien bei…“).

Zugegeben: Einige der Rezepte hätte ich nicht benötigt. Ich bin keine Kochanfängerin und weiß, wie ich ein schnelles, gesundes Abendessen kochen kann. Einige der Rezepte hingegen brauche ich sehr dringend. Und nicht nur ich. Auf jeder zweiten Seite höre ich mich innerlich „Hach!“ und „Au ja!“ und „Könnte ich nicht morgen Zwiebelmarmelade kochen…?“ jubilieren und sehe mich mit einem breiten Grinsen in der Küche auf und ab hüpfen. Wie gesagt: Inspirierend, Vorsicht!

Ganz neu ist das Buch nicht mehr, die deutsche Ausgabe gibt es seit März. Ich hatte bis jetzt noch nichts davon gehört und bin beim Stöbern im Buchladen darauf gestoßen. (Bekenntnis: Nein, das stimmt nicht. Es war, als ich den Geschmacksthesaurus auf Empfehlung von Julie bestellte. Ähem. Bei so viel Lobpreis kann ich nicht daran vorbei.)

Wer also von Euch mehr Rezepte für leckeres Essen mit unter 20 Minuten Zubereitungszeit braucht: Hier findet Ihr sie. Wer ein bisschen Mut braucht, um Rezepte mit langer Garzeit (fünf Stunden, zwölf Stunden) und kurzer Zubereitungszeit braucht: Die findet Ihr hier auch. Wer einfach nur eine bunte Bilderexplosion zwischen 70er Jahre-Farben, Pinnwand und Familienalbum braucht: Ihr seid richtig. Wer schon immer mal Salami selbst machen wollte, aber nicht wusste, wie – auch richtig! Denn es geht nicht um ein schnelles Sattwerden, sondern um Genuss. Genuss im Alltag und um den Stups, den man vielleicht doch braucht, um einen ganzen Nachmittag mit Salamiherstellung zu verbringen. Hab ich wirklich die Zeit dafür, lohnt sich das? Nimm Dir die Zeit. Es lohnt sich. Auf jeden Fall.

Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich ein Faible für Kissen. Oh ja, ich kann gar nicht genug davon haben. Glücklicherweise kann man die ja relativ einfach ab und zu wechseln. Was würde ich sonst nur tun?
Sehr begeistert haben mich in letzter Zeit die Kissen von Cath Young von My Bearded Pigeon. Ich habe sie für Euch interviewt – das Interview ist auf Englisch.


Hi Cath. First of all, thank you for agreeing to answer some of my questions for Kompromisslos toll. First of all, I am so curious to know: How did you have the idea to print maps on eco-friendly fabric and make cushions of favourite places?


The idea actually came to me when my husband suggested I get a big map of the world and stick stickers onto all the different places I had sold chunkychooky ( my first etsy shop currently on hold) items too….I started thinking about maps, and then fabric and it just went from there. I also knew if I was going to be producing something on mass it would have to be eco friendly- hence the organic cotton. 
I was also looking for some kind of home wares „thing“ for men as I felt there wasn’t much around cushion covers also were easily posted as I only sell the covers not the inserts and that was obviously a huge consideration when  was looking at opening an etsy shop. 


And how developed that idea to that wonderful etsy shop of yours?


I love etsy and love that it is so easy to use, I thought a lot about how to photograph my items, in the end settling for a plain white background. the cushions have only ever been sold on etsy- it didn’t occur to me to do it any other way. 

Do you have a favourite map cushion?


Hmmmmmmm the Antarctica one is a favourite- and my biggest seller by far, I also love the Melbourne one and Mexico
I am sure you have some special stories about places on cushions up in your sleeve. Do your buyers tell you sometimes their stories of the places they want?


People often tell me lovely stories about why they want the map the have ordered… honeymoons, where they met there partner, where they adopted their child from, the hometown they miss and love. I love love love hearing the stories about the places. 


I saw that your wonderful place was featured on etsy some time ago. I am absolutely hooked by the look of your home! And I love your idea of an eco-friendly home, too. Where do you get your inspirations from?


I am inspired by what I can afford! we have just added huge outdoor entertaining area  around the house- about 60 square metres we have wanted to do this for a long time but it was important to us that we used Australian hardwood rather than cheap wood from Indonesia so it took us several years to scrape the money together, it is just finished- no pictures yet, but we love it!!



And maybe you have a eco-friendly idea for me and the readers of Kompromisslos toll… I am always searching for new inspirations!


Just recycle, it really isn’t hard, put a rainwater tank in if you can, consider solar power if you can, don’t use the car as much… all things we know already! Think about what you buy. It is much better to spend a lot of moneyon a good lounge that will last you 10 years than to buy a cheap one and replace it every 2 years- even better recover a vintage one.



Cath, thank you so much for granting us a look behind the scenes of the my bearded pigeon – by the way, where does the name come from?


The name is completeely made up. I just like beards. And pigeons.


I am looking forward to see how you go on with My Bearded Pigeon and your other projects. We’ll sneek in from time to time!

Ich bin am Ausmisten, Platz und Klarheit schaffen. Habe nach ewigen Zeiten mal wieder was bei Ebay eingestellt. Und es kommen noch mehr Sachen! Sonntagssüß gabs zwar heute auch, zum 1. Geburtstag einer kleinen Lady – aber ich hatte meine Kamera nicht dabei. Ärgerlich. Obstsalat und wunderbar saftiger Marmorkuchen war es jedenfalls… Mhhh.

Aschenbecher, West Germany Ceramics, 70er

Auf Empfehlung habe ich Garage Sale ausprobiert. Leider ist die aktuelle Version nicht mit meiner Mac OS Version kompatibel. Muss ich nochmal überlegen, ob ich es anschaffe. Ein gutes Tool ist es jedenfalls. Habe so einige Schätze eingestellt, so zum Beispiel obigen Aschenbecher aus den 70ern. Und ein ganz besonderes Stück ist diese Vase. Eine Original Bay-Vase, Design von Bodo Mans.

Bay-Vase, Design by Bodo Mans

So nach und nach folgen noch einige andere Stücke in den nächsten Tagen und Wochen, je nachdem, wie ich es schaffe. Ich freue mich, wenn Ihr mal reinschaut und vielleicht auf das eine oder andere bietet!

Leder-Clutch aus den 70ern

Wunderschöne Lederclutch aus den 70ern.

Alle Stücke habe ich in der Vergangenheit für mich selbst erworben. Sie haben entweder keinen Platz mehr in der Wohnung gefunden, oder sie passen nicht mehr so ganz zu meiner Einrichtung.

Schön finde ich sie alle, und ich freue mich, wenn sie in liebende neue Besitzerhände übergehen.

Kleine Holzdose für Ringe und anderen Tüddelkram

Hier die Links zu den Auktionen:

Aschenbecher

Bay-Vase

Clutch

Herzdose

Holzdose