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Wow, einfach nur wow. Ich hatte so viel Glück heute auf dem Flohmarkt. Spontan habe ich mich aufgerafft, das Wetter ist gar nicht so toll. Und ich bin wieder weg gegangen, bevor ich alle Stände gesehen hatte – was ich eigentlich nie mache! Aber ich hatte so viele tolle Dinge. Und mehr auf dem Rad zu transportieren, ging gar nicht…

Ist das nicht toll? Die Polaroid-Kamera links habe ich für 3 Euro bekommen – demnächst hole ich mal einen Film und probiere aus, ob sie noch funktioniert.

Kann mir jemand was zu diesen wunderbaren Tierchen sagen? Sie sind von der Volksbank, noch zu Zeiten des geteilten Deutschlands. Bei spontanem Googlen habe ich nichts heraus gefunden. Ich finde sie einfach wunderschön – etwas ganz besonderes. 2 Euro hab ich für die fünf bezahlt.

Wie das manchmal so ist, das Leben. Noch heute morgen habe ich bei Luzia Pimpinella ihre wunderschöne Sammlung von Globussen bewundert – so schön präsentiert! Bis jetzt hatte ich nur ganz teure gefunden. Aber bei 20 cent für den kleinen und 50 cent für den größeren – wer könnte da ernsthaft nein sagen?

Diese wunderbare, altmodische Emaille-Schönheit lachte mich als Erstes an.  Für einen Euro war sie mein und wird demnächst bunte Sträuße aus dem Garten beherbergen.

Fünf Euro für die – zugegebenermaßen etwas abgeschrammelte – Jugendstildose, 10 Euro für die gut erhaltene Garderobe mit vier Haken, einen Euro für den neuwertigen Eierkorb am Rand. Ich bin sprachlos. Ach ja: Die Unterlage ist eine Bettwäsche (3 Euro), aus der ich mir ein Kleid nähen werde – für den Schnitt hatte ich schon länger nach einem Stoff gesucht, und diese Wäsche passt perfekt.

Hier nochmal die Gänschendose. Soooo schön!

Und als ich wieder nach Hause kam und in den Briefkasten sah, fand ich eine so herzliche Karte eines kleinen, neunjährigen Amerikaners im Briefkasten. So eine freundliche, liebe Karte! Sagt selbst: Kann ein Samstag besser starten? Also für mich: Wohl kaum…

… gab es Wunderbares. Ich musste mich zusammenreißen und habe Blumen, Mirabellen und fantastische Glockenäpfel gekauft. Duft: weiß (ja, finde ich!). Geschmack: Kindheit süßsauer. Ich liebe diese Äpfel…

Ganz nebenbei: Ich habe eine neue Kamera (EOS 450D) und teile heute das erste für den Blog damit aufgenommene Foto mit Euch. Es kommen bilderwahnsinnige Zeiten auf uns zu…

Ich wünsche Euch allen ein sommerliches Wochenende nach Euren Wünschen.

…und ‚Handarbeiten‘. Noch gar nicht sooo lange her, oder? Diese beiden Bücherschätzchen habe ich neulich beim Trödler meines Vertrauens erstanden. Allein vom Design musste ich das Bastelbuch mitgehen lassen…

Darin gibt es ganz viele süße kleine Anleitungen zum Basteln mit Haushalts- und Naturmaterialien. Es ist von 1965.

Das zweite Buch ist „Das praktische Handarbeitsbuch“ von 1967. Ich bin nicht sicher, aber vielleicht hatten wir das bei meinen Eltern rumfliegen. Jedenfalls werden da alle gängigen Handarbeitstechniken gaaaanz einfach und genau erklärt. Ein früher Vorgänger der „… for dummies“-Serie! Vielleicht lerne ich damit ja sogar Häkeln?

Heute mit zialee, die wunderschöne Produkte für Kinder designen…

Hallo zialee! Wie schön, dass Ihr Euch bereit erklärt habt, heute Frage und Antwort auf Kompromisslos toll zu stehen! Könnt Ihr uns kurz etwas über Euren Hintergrund erzählen?

zialee, das sind Katharina Kottisch und Zahid Rahman. Ich, Katharina, bin 35 Jahre alt, von Beruf Grafik-Designerin und bin für das Design der zialee Produkte zuständig, während Zahid für die Produktion zuständig ist. Wir haben einen 10 Monate alten Sohn und eine 3 Jahre alte Tochter.
Ich interessiere mich für Gestaltung, Design und Wohneinrichtung und umgebe mich gerne mit schönen Dingen. Vor einigen Jahren habe ich angefangen vintage Möbel und Gebrauchsgegenstände zu sammeln. Seit ich Mutter bin, beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Kinder und Kinderzimmereinrichtung.

Ihr habt ja vor nicht allzu langer Zeit Euren wunderbaren Shop bei dawanda eröffnet. Wie kam es dazu?

Mit der Geburt unserer beiden Kinder kam schnell die Idee auf, etwas eigenes, kreatives für Kinder herzustellen. Da mein Partner und ich beide von Berufs wegen und auch Privat mit dem Thema Gestaltung beschäftigen, wollten wir gerne etwas Handgemachtes für Kinder herzustellen. Wir haben uns das Siebdruckverfahren angeeignet und ein kleines Siebdruckstudio zu Hause eingerichtet. Da meine Mutter begeisterte Näherin ist und uns Ihre Hilfe anbot, haben wir professionelle Unterstützung für die Erstellung unserer Kissenbezüge, Taschen, Decken uvm.

Ich bin wirklich sehr beeindruckt von Euren Designs. Die Einfachheit, die klaren Linien sprechen einfach für sich. Was inspiriert Euch? Gibt es bestimmte Dinge, Künstler, Orte, die Euch bei der Gestaltung begleitet haben?

Danke! Ja, wir wollten eine Kollektion entwerfen, die grafisch reduziert, schlicht und ein wenig cool ist! Deshalb haben wir auch als Basisfarbe schwarz verwendet, eine eher untypische Farbe für Kinderbekleidung.
Die Inspiration für die Designs finde ich in vielen Bereichen. Meine Kinder, schöne Wohn-Einrichtungen, Zeitschriften, schöne Bücher, Blogs, Mode, vintage Kinder-Bücher und alte Kinderspiele geben mir neue Anregungen. Auch Flohmarktbesuche können sehr inspirierend sein. Bei der aktuellen Kollektion spielt das Thema Zirkus eine große Rolle, hierfür habe ich natürlich mit meiner Tochter einen Zirkus besucht und Bücher zum Thema angeschaut!

Welche Rolle spielen Eure Kinder bei den Entwürfen? Steuern sie auch Ideen bei?

Unsere Tochter inspiriert mich mit Ihren Ideen und Vorlieben zu den mädchenhaften Motiven. Ich zeige ihr gerne die Entwürfe und sie äußert sich auch sehr offen, was ihr gefällt und was nicht. Sie ist total begeistert, dass Mama und Papa nun T-Shirts bedrucken und würde am liebsten all Ihre Kindergartenfreunde mit den zialee Produkten beschenken!

Und eine etwas andere Frage zum Schluss: Was ist Eure Lieblingsbastelidee mit Kindern?

Eines unserer Bastel-Highlights der letzen Zeit war die „Doppelgängerin“ meiner Tochter aus Pappe. Hierzu haben wir ein großes Stück Pappe zugeschnitten, die Umrisse meiner Tochter nachgezeichnet und das Ganze mit einer Schere ausgeschnitten. Meine Tochter hat sie dann mit viel bunter Fingerfarbe angemalt und mit dicken Wachsstiften ein Gesicht und Accessoires aufgemalt!

Wow, das ist ja wunderschön geworden! Und fügt sich toll in Euer Wohnzimmer ein – ein schönes Foto. Ich bin mir sicher, dass das Nachahmer finden wird. Dann erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich wünsche Euch weiterhin viel Inspiration und einen tollen Erfolg mit dem neuen Geschäft.

Weitere Infos über zialee gibt es hier, den Shop hier.

{alle Fotos: zialee}

Irgendwie habe ich eine Glückssträhne momentan. Nicht nur habe ich wieder mal etwas Wunderbares gewonnen (Danke, liebe Mano, ich freu mich auf die Post!), sondern auch noch von einem freundlichen Menschen ein fantastisches Geschenk bekommen – oder so ähnlich.

Neulich war ich mit meiner Mama in einer Second-Hand-Bücherstube, die in unserem kleinen Ort jeden Donnerstag offen hat. Wenn ich dann donnerstags mal da sein sollte, nutze ich gleich die Gelegenheit und verschwinde für ein halbes oder Stündchen dorthin. Bei Büchern bin ich ja manisch. Liegt offenbar im Blut, das Haus meiner Eltern im kleinen Heidedorf ist voll von alten und neuen Büchern. Finde ich sehr gemütlich.

Zurück in die Bücherstube: Meine Mama und ich stöberten und kamen mit der Dame ins Gespräch, die dort immer die Bücher verkauft, klassische Musik hört, Bücher bei Amazon einstellt und natürlich immer für ein Schwätzchen zu haben ist. Sie merkte schnell, dass ich schön gemachte, alte Bücher mag, und dass ich noch Frakturschrift lesen kann (ich wünschte, auch Sütterlin, aber da sehe ich nur Schleifen und Schnörkel). Dass ich „Leberecht Hühnchen“ von Heinrich Seidel und „Der kleine Grenzverkehr“ von Erich Kästner sowie ein Gedichtbändchen von Rilke in schönen Ausgaben auf meinen Stapel legte, erfreute sichtlich ihr Herz.

Irgendwann schob sie mir dann ein Buch hin: „Schauen Sie sich doch mal das an, wäre das nicht was für Sie?“ Ich schaute, selbstverständlich. Und sah: Ein altes, sehr abgegriffenes Kinderbuch mit der Abbildung eines traurigen, langnasigen Zwerges auf dem Titelbild. Offenbar schon recht alt. Innen hielt es wunderbare, aber sehr unheimliche, teilweise düstere Illustrationen für mich bereit. Die Frau sagte: „Vielleicht kennen Sie den Illustrator: Er war für Jahrzehnte der beliebteste Kinderbuchillustrator Deutschlands. Sein Name ist Ernst Kutzer.“ Ich kannte den Namen nicht, erkannte aber den Zeichnungsstil wieder. Unentschlossen blätterte ich etwas. Die Bilder waren mir zu düster, aber auch wunderschön.

Um es kurz zu machen: Ich habe es mitgenommen. Mitsamt den sechs anderen Büchern, die ich ausgesucht hatte. Die Dame freute sich so über meine Auswahl, dass sie mir partout nicht mehr als 10 Euro für alle sieben Bücher abnehmen wollte. Abends zeigte ich diese Merkwürdigkeit in Ruhe meinen Eltern und unseren bosnischen Freunden, die zu Besuch waren. Wir freuten uns über die Verse und die schlichte Moral der Geschichte – man kann es auch „Drohen mit zauberisch-schlimmen Konsequenzen, wenn Du nicht brav bist, Kindchen!“ nennen. Wer möchte schon in einen Zwerg mit langer Triefnase verwandelt werden? Da wir nicht rausfinden konnten, wie alt das Buch war, habe ich spätabends noch im Internet nachgeschaut. Und konnte meinen Augen nicht trauen. Die Dame in der Bücherstube hat mir eine absolute Kinderbuchrarität quasi geschenkt. „Der Puppenzwerg“ wird für Höchstpreise gehandelt. Wenn man das Buch denn überhaupt findet. In meiner Ausgabe sind zwar einige der Innenblätter lose, und eins ist angerissen, es ist aber dennoch wertvoll. Nicht, dass ich vorhätte, es zu verkaufen. Kinderbücher liebe ich nämlich sehr. Und diese Geschichte ist doch noch viel wertvoller als das Buch an sich…

Inspirationen für die Wohnung. Heute gefunden beim Vossberg Versand aus Hamburg.

Wie wunderbar sieht dieses Kinderzimmer denn bitte aus?! Ich bin schwer verliebt in den Leuchtturm-Quilt. Und die Blechhocker, hie nochmal im Detail:

Und mit schönen Sitzplätzen draußen kriegt man mich ja immer… Bitte Platz nehmen!

Diesen Tisch im Industriestil würde sich gut in meinem Arbeitszimmer machen, oder als Beistelltisch auf der Terrasse. Oder… Und die Wandfarbe ist natürlich ganz große Klasse!

Ist meine Präferenz von Türkis- und Blautönen zu erkennen? Und wer häkelt mir solche Topflappen? Melden bitte!

{all photos by Vossberg Versand}

Seit neustem gibts was Neues in unserer Küche: Hocker. Als Ergänzung zu unseren vier Stühlen, falls mal Gäste kommen. Die sechs verstehen sich sehr gut, und wirken ziemlich harmonisch. Auch der Tisch hat sein ok gegeben, und alle sind sehr zufrieden. Womit ich nicht zufrieden bin, sind die Fotos, die ich gestern gemacht habe :-/ Das Licht in unserer Küche ist schlecht, und ich bin einfach keine tolle Fotografin…

Auch toll: Das russische Schulposter mit dem Wachstumskreislauf der Pflanzen!!! Ich bin restlos begeistert davon, das ist genau das Richtige für den Platz über der Heizung… Leider auch hier wieder kein gutes Foto.

Jetzt möchte ich Euch aber doch noch verraten, wo ich die tollen Sachen her habe… Und wo man noch viele, viele tolle Dinge mehr bekommen kann. Mein absoluter Geheimtipp, ich könnte dort sehr viel Geld lassen… Die Rede ist von Lukas Plums o.k.-Versand. Kennt den jemand von Euch?

Wer verrückte, schräge Dinge liebt und keine Angst vor neonschreienden Plastikgegenständen hat, der wird den o.k.-Versand lieben. Es gibt auch viele Gegenstände, die aus recycleten Materialen hergestellt wurden. Macht Euch ein Bild!

Die Weltkarte ist übrigens auf chinesisch beschriftet… Toll, oder?

Speziell für Ostern schaut Euch diese tollen DDR-Nostalgie-Eierbecher an, die tollen Eierlöffel aus Thailand und die Hühnchen, die in Südafrika aus Plastiktüten gefertigt werden:

Hier ein Auszug aus dem Pressetext:
„Wer es liebt, in fremden Ländern durch Kaufhäuser zu stöbern und sich das lokale Warenangebot anzusehen, wird sofort die Idee des o.k.-Versands verstehen: Hier werden Alltagsgegenstände angeboten, die zwar qualitativ mit den Produkten deutscher Wertarbeit nicht immer mithalten können, dafür aber außergewöhnlich skurril gestaltet sind.
Die meisten Dinge sind industriell gefertigte anonyme Massenartikel aus einfachen Materialien wie Plastik, Leichtmetall oder Holz. Sie erfüllen tadellos ihren Zweck, werden aber im hiesigen Fachhandel einfach nicht angeboten.“

Ganz besonders liebe ich ja die tollen Spielsachen aus Metall:

Das Blechkarussell und der Bus kommen aus China. Der Affe ist eine Rechenmaschine aus Indien. Keine Ahnung, wie er funktioniert – aber ich finde ihn grandios!

Ich habe auch schon das nächste entdeckt, das ich gerne dort bestellen würde… Ein endloses Thema, ich sage es Euch!

New stuff in our kitchen! Two beautiful stools, additional to our four chairs. They like each other very much, and the table agrees on the combination, too. Also new is the beautiful green russian school poster about the life cycle of plants. Everything is from one of my favourite shops to buy crazy stuff: The ok-Versand. If you aren’t frightened of bright neon colours in plastics, and are fond of products made of recycled materials, you are at the right place…

The concept of ok-Versand: „Those who love strolling through department stores abroad and browsing through the local variety of goods, will appreciate the concept of o.k.-Versand (mail-order): here, objects of everyday’s life are presented which might not compete with common german product quality standards, but which fascinate by means of design and creativity. Whether handcrafted or industrially mass produced, all items are originally produced for their local markets. None of the producers intended to export these goods to the West. Thus, production conditions and prices are defined by their home markets. Which trade could be fairer, than to support these individual markets by demand for their authentic products? However, our selection is mainly motivated by aesthetic aspects: we look out for articles which are exceptional in shape and colour but can equally be applied in our households and are hardly availible on the european market.“

Have a look at all these beautiful products… Espeially for Eastern the egg cups, ess spoons and chicken made of plastic bags in South Africa. I am exceptionally in love with the tin toys: The carousel and the bus are from China, and the monkey from India. The monkey is a computing machine – don’t ask me how it works…

{Photos: 1 bis 4 Kompromisslos toll, alle anderen o.k.-Versand}