Baumeln. Säumen. Idlen.

April 9th, 2012 § 5 comments § permalink

Ostern 2012

Wie schön ist es eigentlich, nichts vor zu haben? Ein paar Tage einfach die Seele baumeln lassen. Spazieren gehen, reden über Herzbewegendes und Nichtiges. Albern sein. Ausschlafen. Ganz viel kochen und essen – nichts Kompliziertes, aber dafür Leckerstes. Neue Gaumen-Lieblinge für die Evergreen-Liste: Eingelegte rote Zwiebeln zu diesem Bohnensalat. Nichts könnte besser schmecken! Freunde zu Besuch haben. Lachen bis zur Heiserkeit. Osterfrühstück mit Rührei – und dem ersten Schnittlauch aus dem Garten. Gibt es Schnittlauch, der besser schmeckt? Natürlich nicht, wer hätte es gedacht. Filme und Serie anschauen, anstrengende und einfach unterhaltsame, mit schnurrender Katze auf dem Bauch. Ganz viel lesen. Einen heiß geliebten Klassiker wieder entdecken. Vom Liebsten Johannisbeer-Streuselkuchen gebacken bekommen. Über den Regen freuen. Hoffen, dass es mehr werden wird. Im Garten in der Sonne sitzen. Sogar etwas Unkraut jäten und rumpüddeln! Eines meiner Lieblingsworte, wusstet Ihr das schon?

Ich hoffe, Ihr hattet und habt auch ganz wunderbare Feiertage und genießt die freie Zeit.

Feiertagsgrüße und bis bald…

Wer sich fragt, was idlen heißt – hat keinen Gamer-Freund und wird hier informiert.

Post aus meiner, deiner Küche. In meinem, deinem Briefkasten, juhu!

April 6th, 2012 § 3 comments § permalink

Nachdem ich letzte Woche Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe im Interview hatte, gibts schon wieder süße Neuigkeiten, und sie hat auch was damit zu tun: Clara von tastesheriff, Jeanny und Rike von lykkelig haben nämlich kürzlich “Post aus meiner Küche” ins Leben gerufen. Eine Idee, die Köstliches teilt und Menschen verbindet.
Das ganze funktioniert so: Alle zwei Monate geben sie auf der “Post aus meiner Küche”  Seite ein kulinarisches Thema bekannt. Jeder, der Lust hat, meldet sich per Mail an und erhält innerhalb von einer Woche einen Tauschpartner. Dann geht’s ab in die Küche: Kocht, backt, rührt, tranchiert, flambiert und verziert was das Zeug hält, macht ein Foto von den Köstlichkeiten und schickt es hübsch verpackt an euren Tauschpartner. Wer Lust hat, postet das Selbstgemachte auf seinem eigenen Blog. Wer keinen Blog hat, schickt den Dreien einfach das Bild und sie veröffentlichen es auf dem Blog. Damit jeder die Küchenpost bestaunen kann, werden am Ende alle Bilder bei Pinterest gesammelt.

Ehrlich. Das ist eine so schöne Idee. Etwas ganz Überraschendes Süßes von einer unbekannten Person mit der Post bekommen, vielleicht hübsch verpackt, mit ein paar lieben Worten… Ob meine kuchenverrückten Kollegen das schon wissen? Ich werds gleich mal ausplaudern! Werdet Ihr denn mitmachen?

Die erste Schokoladige Post aus meiner Küche startet nämlich schon in der Woche ab dem 23. April! Ich bin auf jeden Fall dabei! Ihr auch? Bis morgen könnt Ihr Euch noch schnellschnell anmelden. Jetzt bleibt nur noch eine Frage: Was gebe ich nur denn nur Schokoladiges in die Post…?
Folgen könnt Ihr der süßen Post auch bei  FacebookTwitter und natürlich bei Pinterest.

Küchengeheimnisse. Ausgeplaudert von Jeanny, Backfee des zuckersüßen Blogs Zucker, Zimt und Liebe.

März 30th, 2012 § 8 comments § permalink

Der Geschmack von einem Bissen Schwarzbrot. Walnuß, Apfel…. Aromen und Düfte. Ist das für Euch wichtig? Für mich sind diese Dinge wichtig, und ich achte ganz genau darauf. Seit ich mehr oder weniger regelmäßig bei der Initiative Sonntagssüß mitbacke, sind für mich süße Aromen wichtiger geworden. Eigentlich ist mir Salziges, Herzhaftes immer wichtiger gewesen. Aber es gibt auch so viel Süßes zu entdecken!
Viel dazu beigetragen, dass ich die Begeisterung fürs Backen von Süßem und Salzigem wieder entdeckt habe, hat Jeanny mit ihrem wunderbaren Blog Zucker, Zimt und Liebe, den sie mit ihrem ganz eigenen, frischen Stil, tollen Rezepten und wunderschönen, hellen Fotos zu etwas ganz Einzigartigem macht. Ich hatte einige Fragen an sie, die wir zu einem kleinen Interview zusammen gestellt haben und heute mit Euch teilen möchten. Viel Spaß damit…

WordPress möchte heute nicht. Speziell möchte es meine Umbrüche nicht formatieren. Bitte entschuldigt, dass der Beitrag so zusammen gestaucht ist – das war nicht mein Plan….

Marlene: Wie ist Deine erste Erinnerung ans Backen?
Jeanny: Heimlich Streusel naschen, mit denen meine Mutter wohl gerne auf ihren Superfamous Stachelbeer-Streusel-Kuchen belegt hätte. Mein großer Bruder Thomas und ich waren sehr heiß auf Streusel und haben uns dann heimlich abends in der Küche Streusel aus Butter, Mehl und Zucker gemacht. Überhaupt ist die Kindheitserinnerung an Backen sehr eng mit Naschen verknüpft. Ich erinnere mich hauptsächlich an Schüsselauslecken. Oops!
Marlene: Welches Gebäck magst Du so gar nicht, und warum?
Jeanny: Bitte keine Rosinen für mich. Und auch keine Sahnetorte die man aus Cafès kennt, in denen Omis mit Pudelchen auf dem Schoss sitzen und Schwarzwälder Sahnetorte essen. Ansonsten liebe ich sie alle: Cookies, Kuchen, Cupcakes, Muffins, Tartes, Brownies, Blondies, Käsekuchen…
Marlene: Was ist Deine liebste Backzutat?
Jeanny: Überrascht es, wenn ich sage: Zimt? Nein? Gut. Und das auch an Nicht-Weihnachten, denn ich finde, Zimt gibt vielen Dingen noch einen kleinen Twist. Oder Muskat und Ingwer, was viele erst mal stutzig werden lässt.
Marlene: Was war das erste, das Du mit dem kleinen Henri zusammen in der Küche gemacht hast? Was macht er inzwischen am Liebsten beim Kochen und Backen?
Jeanny: Henris erster Kücheneinsatz: Schokolade mit einem Kinderhammer zertrümmern, damit daraus Brownies werden konnten. Das hat ihm natürlich sehr viel Spaß gemacht und Backen war fortan mit positiven Erinnerungen behaftet. Er hilft so gerne, daß er manchmal sauer ist, wenn ich vormittags gebacken habe und er  während er im Kindergarten war nicht mithelfen konnte. Er siebt Mehl (gerne auch zehnmal), halbiert Erdbeeren, schält Möhren und knetet für sein Leben gerne Hefeteig.
Er hat das einmal in unserer Familien-Stammpizzeria gesehen und macht das mittlerweile wie ein Profi (man darf aber nicht lachen, das ist serious business!).
Marlene: Was war Dein größtes Back-Desaster, und wie ist das ausgegangen?
Jeanny: Das größte Backdesaster war, daß ich einen Brownie gebacken habe, der mir dann aus der Hand glitt und kopfüber in eine Getränkekiste fiel. Das sah nicht schön aus und war eine ganz schöne Schweinerei, wir haben aber sehr gelacht. Ich habe auch schon Karamell anbrennen lassen, weil mein Induktions-Raketen-Herd Nasageschwindigkeiten im Aufheizen erreicht und die Milch kocht mir auch schon mal über, weil ich gleichzeitig versuche, zehn andere Dinge zu machen.
Marlene: Zeigst Du uns Deine liebsten Accessoires, mit denen Du Gebackenes präsentierst?
Jeanny: Mein Buffetschrank quillt über vor Tellern, Tortenplatten in allen Größen, Formen und Farben, alten Holzschneidebrettern, Kuchengittern und Besteck. Von Oma, Flohmärkten, aus Urlauben und Internetschnäppchen.
{all photos: Zucker, Zimt und Liebe}

Grießschnitte im Garten

März 25th, 2012 § 6 comments § permalink

Gesehen bei Jeanny, getestet von der Kollegin. Und heute gabs ihn bei mir, diesen lecker-saftigen Grießkuchen. Keine Erdbeeren bei mir, sondern tiefgekühlte gemischte Beeren. Auch sehr empfehlenswert!

Das gesammelte Süß heute bei Katrin. Und nur wenige Worte von mir, da der sonnige Garten ruft….

Zucker Zucker Zucker

März 11th, 2012 § 9 comments § permalink

Daimtorte

Zu süß für mich. Ja, das geht. Und schneller, als man denkt. Normalerweise ziehe ich bei Backrezepten ein Viertel der Zuckermenge ab. Nicht so dieses Mal. Eine “richtige” Torte habe ich noch nie gebacken. Mit Buttercreme und mehreren Böden und so. Ich bin da eher der pragmatische Backtyp. Nicht so viel Aufwand, gerne mit etwas Obst. Diese wurde mir so angepriesen und klang verführerisch, so dass ich mich doch dran versucht habe. Das Ergebnis: Viel zu süß, zu pappig und schwer im Magen lag es auch noch… Oje. Abgesehen davon, dass ich noch nie die Dekorationskönigin war und auch nicht werden werde, was das Backen angeht.

Das nächste Mal bin ich wieder bei der Kuchen-, Tarte- und Muffinfraktion zu finden. Ist doch schön, mal wieder eine Erkenntnis über sich selbst gewonnen zu haben, oder? Für alle, die dennoch ihr Glück versuchen möchten, hier das Rezept:

Daim – Torte (Ikea Torte)

Zutaten:

Für den Boden:

  • 220g gemahlene Mandeln
  • 8 Eiweiß
  • 220g Zucker

Für die Creme:

  • 225g Butter
  • 35g Speisestärke
  • 250g Zucker
  • 8 Eigelb

Für den Belag:

  •  1 Tüte Daimkonfekt oder 2 Tüten Daimkugeln
  • 100 bis 150ml Sahne (je nachdem, wie dick die Schokoschicht werden soll)
  • 1 bis 1 1/2 Tafeln Vollmilch-Schokolade oder Daimschokolade

Zubereitung:

Böden:

Die Hälfte vom Eiweiß steif schlagen. Die Hälfte der Mandeln und Hälfte des Zuckers mischen, portionsweise unter den Eischnee heben. Eine 26cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen, Teig darin glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Auf die gleiche Art einen zweiten Boden backen.

Creme:
Die Butter im Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß werden lassen). Zucker, Speisestärke und Eigelb unterrühren. Die Masse mit Schneebesen oder Handrührgerät bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten aufschlagen, bis die Creme dicklich wird. Die Hälfte der Creme sofort auf einen Boden geben. Den zweiten Boden daraufsetzen, die Torte mit dem Rest der Creme einstreichen. Kalt werden lassen.

Belag:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit Sahne glatt rühren, Daimstücke unterrühren. Gut abkühlen lassen und auf der erkalteten Torte verteilen.

Die Torte immer wieder gut kalt stellen, oder sogar im Gefrierschrank lagern. Sie schmeckt kalt am besten wegen der Buttercreme. Lässt sich gefroren am besten schneiden!

Mehr Sonntagssüß auf unserem Board und bei Julie.

Zischen und Brutzeln aus der Pfanne…

Februar 19th, 2012 § 10 comments § permalink

… wenn die Pfannkuchen garen, mit Apfelstückchen darin, und zwar ein ganzer Berg! Wie zu meiner Kindheit. Und das gleich zum Frühstück! Was will man mehr von einem gelungenen Sonntagssüß? Vielleicht ein bisschen Zimt und Zucker, Holunder-Sekt-Gelee dazu? Gab es auch.

Früher hab ich allerdings wesentlich mehr geschafft. Waren da die Pfannkuchen kleiner, oder der Appetit größer? Ich weiß es nicht…

Mehr Süßes gibts heute bei Julie und auf unserem Board. Habt Ihr mir heut schon ein Sonntagsherzchen gegeben? Ich freu mich über jedes einzelne…

Lemon Meringue Pie

Februar 5th, 2012 § 12 comments § permalink

Oh ja, was für ein wunderbar kaltes, sonniges Wochenende! Wart Ihr auch draußen? Habt Ihr diesen wunderbaren, kalten Winter- und Frostgeruch in der Nase gehabt und Euch die warme Wintersonne ins Gesicht scheinen lassen? Oh, ich hoffe es!

Leider war die Zeit bei mir zu kurz für ausgedehnte Wanderungen, aber zwei lange Spaziergänge durch die kalte Winterlandschaft sind es dann doch geworden. Ich habe es genossen!

Zeit gefunden habe ich auch fürs Backen: Lemon Meringue Pie nach einem Rezept, dass ich bei Call me Cupcake fand. Sehr frisch und lecker, dabei nicht zu süß. Ich habe den Pie am Schluss noch länger bei niedriger Temperatur im Ofen gelassen, weil ich das Baiser lieber etwas fester mag. Insgesamt gelungen, das wird bestimmt nochmal gebacken.

Von der Seite betrachtet sieht der Pie aus wie eine fluffige Wolke, die von oben vom Abendrot beschienen wird, findet Ihr nicht auch?

Mehr Süßes sammelt heute Nina auf unserem Sonntagssüß-Board. Ach ja, und denkt dran: Noch bis Sonntag könnt Ihr bei meiner Verlosung mitmachen. Und natürlich freu ich mich auch heute wieder hier über Euer Herzchen!

Was ist doch alles passiert… Ein Rückblick mit Bildern.

Februar 3rd, 2012 § 2 comments § permalink

Wenn ich so zurück blicke: Wahnsinn, was alles so passiert ist, und über was ich alles gebloggt habe! Seit April letzten Jahres können wir den Garten am Haus nutzen. Immer wieder war er Thema, gerne mit Pflanzenfotos.

Die Initiative Sonntagssüß ist auch ein langer Begleiter von Kompromisslos toll. Am 20. März gab es American Pancakes als erstes Sonntagssüß. Und seitdem wieder und wieder – wenn auch nicht jedes Wochenende. Aber sie hat dazu geführt, dass ich auf jeden Fall wieder mehr gebacken habe, tolle Inspirationen bei anderen fand – und einfach viel Spaß dabei hatte! Vielen Dank an dieser Stelle an Katrin, Julie und Nina!

Besonders Spaß gemacht haben mir die Aktionen rund um 30 before 30 – auch wenn ich es dann letztendlich nicht “geschafft” habe, alles auszuprobieren. Aber seien wir mal ehrlich: Darum ging es dabei ja auch gar nicht!

Ich habe viele Sachen selbst gemacht und gebastelt. Das Regal im Wohnzimmer gelb gestrichen. Einen Beistelltisch aus einem Holzklotz geschliffen (Schweißarbeit!). Seife gemacht. Leckeres gekocht und neue Kochbücher entdeckt. Leider viel zu wenig von all den zubereiteten Leckereien mit Euch hier geteilt. Was nicht daran liegt, dass es so wenig Inspirierendes gab. Allerdings bin ich ganz schlecht darin, Essen zu fotografieren. Meinen Hut ziehe ich vor all denen, die das gut können…

Wunderbare Dinge für die Wohnung und Merkwürdige Tierchen auf Flohmärkten entdeckt.

So viel mehr gab es im letzten Jahr… Aber in diesem Rückblick soll es ja um eine Art Zusammenfassung gehen! Schaut selbst, stöbert etwas in den älteren Artikeln. Es gibt so vieles (wieder-) zu entdecken. Schön war das Jahr mit Euch!

Käsekuchen gegen inneres und äußeres Schmuddelwetter

Januar 22nd, 2012 § 11 comments § permalink

Schon lange auf der Back-Wunschliste. Saftigster Käsekuchen. Etwas abgewandelt von mir: Kein Rum, dafür Sanddornsaft und viel geriebene Zitronenschale. Hilft sicher gegen schmuddeligstes Regenwetter und trübetümpelig tief ziehende Wolken. Man nehme ein paar gute Freunde, Tee, Kaffee und Apfeltaschen dazu. Könnte so ein ungemütlicher Wochenendnachmittag besser sein? Nein. Sicher nicht…

Und, um Julies Frage zu beantworten: Dem innerlichen und äußerlichen Sturmtief trotze ich am allerliebsten mit Himbeer-Bananen-Joghurt-Smoothie. Wie dieses Wochenende geschehen, leider unfotografiert…

Mehr Sonntagssüß sammelt sich bei Katrin und auf dem Board… Wünsche Euch einen gemütlichen Schmuddelsonntag.

Aufbruch mit Glücklichmachern

Januar 9th, 2012 § 8 comments § permalink

Nein, heute ist nicht Sonntag. Sondern Montag. Sogar schon Montagabend. Ein verspäteter Aufbruch in dieses neue Jahr 2012, sozusagen, denn mit diesem Sonntagssüß möchte ich wieder beginnen. Hallo, mein Blog, hallo, Blogleser, hallo, Lieblingsblogs, hallo, Internet! Wie ist es Euch ergangen? Süßer Übergang? Alles Knall auf Fall passiert? Eher sauer als lustig? Macht nichts, denn mit diesen Wunderbrownies á la ist Rotkapi alles ganz schnell wieder gut. Zumindest versüßt, und das nicht zu knapp – versprochen!

Gestern wurden sie bei weitem nicht alle – heute den Kollegen vorgelegt, waren sie ratzfatz noch vormittags alle. Zuverlässig, sehr zuverlässig, die Damen und Herren.

Ich freu mich auf das Bloggen, nach dieser wohlverdienten Winterpause. Aufs Schreiben, Lesen, Entdecken, Freuen, Kommentieren, Kommentare lesen… Schön wird das. Wer noch mehr Süßes braucht, schaut bei Julie vorbei, die einen ganz wunderbaren süßen Ort am Ende der Welt vorstellt, und bewundert das aktuelle Board. Hallo 2012. Da bin ich…