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Vintage

Ich freue mich, heute einen ‚Kompromisslos toll.‘ Gast-Beitrag für Euch schreiben zu dürfen.
Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, und ich hoffe Euren Nerv zu treffen.
Hier werden ja immer schon ziemlich viele kompromisslos tolle Sachen vorgestellt, also zeige ich Euch als Einstieg ein kleines Stück von meiner Welt.

Ich liebe, ebenfalls wie Marlene, Flohmärkte und diesen wunderbaren Second-Hand-Möbelladen in unserer Stadt. Es macht immer wieder Spaß vorbeizuschauen und seltsame, schöne, kitschige und damit außergewöhnliche Dinge zu entdecken. Ich finde immer wieder Schmuckstücke, natürlich gern für mich, aber ich habe auch schon zahlreiche Geschenke und Mitbringsel erstehen können.
Diese süßen Eierbecher habe ich zum Beispiel die Tage an eine ganz liebe Freundin verschenkt.

Irgendwie erinnern die mich an Fliegenpilze… keine Ahnung, nur wegen der Farben?

Außerdem habe ich diesen, wie ich finde, ganz hervorragenden Blumenständer erstanden. Das schmucke Stück stammt wahrscheinlich aus den 50ern und ist ganz gut erhalten.

Mit immer mal neuen Blümchen und Kerzen bestückt, kommt Abwechslung ins Wohnzimmer.
Jetzt wollte ich immer noch einmal recherchieren, welche Blumen denn in den 50ern und 60ern en Vogue waren. Wisst Ihr das vielleicht? Eventuell Gummibäumchen?

Bis vielleicht ein weiteres Mal, Eure ms_peachy

Marlene bildet sich momentan weiter und ich, Stephie von Roboti liebt, habe die ehrenvolle Aufgabe sie in dieser Zeit mittels Gastpost zu vertreten. Um euch nun also die Zeit bis zu ihrer Rückkehr (keine Angst, dass wird nicht allzu lange dauern) zu verkürzen, zeige ich hier und heute eines meiner besten Flohmarktfundstücke.

Als ich die Waage gekauft habe,  war noch kein denken daran, dass ich sie auch benütze. Sachen selber backen, davon war ich weit entfernt. Aber man wird ja älter und weiser, findet Backen plötzlich gar nicht mehr blöd sondern schön und freut sich mit diesem wunderbaren Werkzeug hantieren zu können.

Die Idee ist zwischen einigen Kommentaren der letzten Tage entstanden. Ein Thema, zwei Beiträge von roboti und von mir – mehr zu sehen und zu lesen für Euch! Mein Letztes Wasser-Schild war der Stichwortgeber. Heute geht es also um Schilder, die uns gefallen. Hier könnt Ihr robotis Schilderauswahl ansehen.

Und hier kommt meine Sammlung von Vintage-Lieblingsschildern:

Erstes Foto via Euro Vintage, zweites via Jamie Kern/pinterest und drittes via Brooklyn Retro.

Hach schön. Endlich mal wieder Flohmarkt! Gestern in Neuss. Leider waren außer uns kaum Käufer dort? Alle Händler ziemlich verärgert. Zu gutes Wetter? Ich weiß nicht. Jedenfalls hatte ich Glück!

Um diesen wunderbaren handgemachten Häkelüberwurf bin ich lange rumgeschlichen, bevor ich mich getraut habe, nach dem Preis zu fragen. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass die Händlerin, zu der er gehörte, schon weg war und ihn vergessen hatte. Eine ihrer Bekannten hat ihn mir verkauft – und zwar für *Trommelwirbel* 10 Euro, ohne Handeln. Ich konnte nur nach Luft schnappen und noch fragen: ‚Sind Sie sicher?‘ und sie sagte mit etwas wehmütigem Blick: ‚Ja. Sie wissen ja, ich bin heute zum letzten Mal hier. Nehmen Sie ihn bitte!‘ Was ich natürlich gerne tat. Aber mit etwas gemischten Gefühlen…

Diese Frau hat mich nicht los gelassen. 20 Minuten vorher habe ich ihr dieses wundebare Büchlein mit Haikus und japanischen Zeichnungen abgekauft.

Und zwar für einen Euro. Sie sagte mir: ‚Bitte schauen Sie sich um, nehmen Sie, was Sie möchten – ich komme heute das letzte Mal.‘ Und sah so traurig dabei aus. Ich hätte sie gerne gefragt, warum – aber ich habe mich nicht getraut. Ich merkte, dass das, was ich angerührt hätte, nicht an diesen Ort gehörte. Nun habe ich diese beiden wunderbaren Dinge von ihr gekauft. Ich werde sie und ihre Traurigkeit und Wehmut nicht vergessen. Und schicke ihr meine guten Gedanken, und meinen Dank.

Schon ziemlich lange habe ich dieses wundervolle Schild. Ich hab es vor Jahren auf irgendeiner Flohmarkt gekauft. Oft behalte ich ‚Flohmarktgeschichten‘ – bei dieser Schönheit weiß ich leider nicht mehr, wo ich sie her habe.

Jedenfalls habe ich nie den richtigen Platz gefunden. Ich wusste, dass dieses Schild etwas mit dem Bad zu tun haben muss (ist ja auch nicht schwer). Ich habe aber immer versucht, es an die Wand zu hängen oder an die Tür! Wirkte nicht, hielt nicht, fiel mitten in der Nacht polternd runter… Jetzt hab ichs, denk ich.

For years I have this sign, reading ‚Last Water! German Alpine Union, branch upland‘. I searched and searched for the right place for it, knowing it had to be connected with the bathroom. But I tried to attatch it on the door, or on the wall. It didn’t want to stay there – it wanted to be here, only here.

Hallo Ihr Lieben! Da bin ich wieder, nach langer Blogabstinenz! Das Schöne, wenn man so lange unterwegs war – jedenfalls geht es mir so: Ich freue mich jetzt doppelt und dreifach aufs Bloggen. Ich hab mir aber schon vorgenommen: Das nächste Mal, wenn ich länger weg bin, bitte ich jemanden Schreibbegabtes, hier ab und zu mal etwas zu posten, damit Ihr Euch nicht langweilt, wenn Ihr vorbei schaut…

Was ich getrieben habe? Ich war in Franzens Heimat (siehe letzter Blogeintrag…). Und von Hamburg aus bin ich beziehungweise sind mein Freund und ich 120 km gen Süden gewandert. Fünf Tage auf dem Europäischen Fernwanderweg 1. Fotos davon zeige ich Euch in den nächsten Tagen – wusstet Ihr, wie schön Niedersachsen sein kann? Abgesehen von viel Wald, Heide und Feld haben wir viele kleine Bauerndörfchen, schöne von Eichen umgebene Häuser und Höfe gesehen. Rehe, Hasen, Füchse. Es war jedenfalls ganz wunderbar…

Und schaut mal, was mich Wunderbares erwartet hat, als ich wieder da war!

Die liebe Stephie von roboti liebt hat mir ein soooo tolles Überraschungs-Selbermach-Bastel-Freu-Päckchen geschickt! Ich hab es gleich gesehen, als ich die Tür aufgemacht hab. Hab dann aber mit dem Öffnen noch ein paar Stunden gewartet, um die Vorfreude zu erhöhen… Vielen Dank, liebe Stephie, Du hast mir so tolle Dinge geschickt! Selbst gemachte Stempel, Origami-Kraniche, ein Schnurrbart-Foto (hihi, das ist toll…!) zwei von Stephies schönen Knopf-Lesezeichen, und und und… Aber, liebe Stephie: Wofür sind diese wunderbaren Manschetten, die man auseinander schneiden kann? Ich hab das schonmal gesehen,. erinner mich aber nicht mehr…

Das Buch, das Ihr hinten seht, ist ein Geschenk und Flohmarktfund von meinem Papa! ‚Das große Buch der Handarbeiten, Band III‘ von 1980. Toll, sowas lieb ich ja! Wir sind halt eine Flohmarktfamilie, alle haben diesen Adlerblick…

Jetzt freu ich mich erstmal drauf, so nach und nach in meinen Lieblingsblogs zu stöbern, was sonst alles passiert ist. Hach schön!

Endlich schaffe ich es: An 12 von 12 von Draußen nur Kännchen teilzunehmen! Eigentlich wollte ich im Laufe des Tages viele Fotos machen und dieses Posting heute Abend schreiben – aber es ist schlimmstes Schmuddelwetter, und so habe ich beschlossen, Euch 12 Details aus meiner Wohnung zu zeigen…/12 photos of the 12th of the month…

Als erstes, ok, kein Detailfoto, sondern ein Überblicksfoto. Habt Ihr Euch doch gewünscht:  der Garten, vorher!, vom Balkon aus fotografiert:/The first one: Overview over the garden as my landlord had it.

 

Na jedenfalls fast vorher, einiges hab ich doch schon gemacht, bevor ich daran gedacht habe, ein Vorher-Foto zu schießen. Die Gartenstruktur werde ich erstmal so lassen – es ist immerhin ein Mietshaus und wir wissen noch nicht, wer unten einzieht.

Bald im Garten: Löwenmäulchen-Keimlinge./For the garden: Snapdragon seedlings.

 

Momentan ‚in Mache‘: Neue Kissenbezüge für die Küche. Bei Nähen und Selbermachen fällt mir gerade mal wieder ein: Es gibt immer noch freie Plätze bei meinem Jahreswichteln… Auf die Plätze, fertig, los!/ New pillowcases for the kitchen I’m working at. Still time to attend Jahreswichteln/Craft it forward… If you understand what I’m up to…

 

Und hier noch ein paar Impressionen aus der Wohnung… Charlie Chaplin ziert das Bad. /Charlie Chaplin taking a bath in my bathroom.

Meine Holzeule. Ich kann mich nicht daran erinnern, sie nicht gehabt zu haben. Mein Bruder hatte einen Elefanten, der leider nicht mehr vollständig ist… Auch zu sehen: Eine meiner Sammel-Leidenschaften sind Märchenbücher… /A wooden owl I possess as long as I can remember. And one of my collector’s passions: Fairy Tale Books.

Narzissen im Wohnzimmer. Im Hintergrund bewachen meine Monster den Diwan. Entstanden in einer Nähaktion mit einer Freundin. Süß, oder? /Daffodils in the living room. And my handmade monsters watching over the divan. Cute, aren’t they?

Ausschnitt eines Bildes, das mein Vater gezeichnet hat. Klasse, oder? Bei Gelegenheit zeige ich mal mehr von ihm, wenn er einverstanden ist… /Detail of a picture my father made.

Raus aus dem Wohnzimmer, ab ins Schlafzimmer. Schwein gehabt. / Cute pig on the bed.

Nachttisch. Das Füchschen passt gut auf und lässt nur gute Träume durch. / Bedside table. The fox is watching over me at night.

Ausschnitt des Shyrdaks (ein kirgisischer Teppich) im Schlafzimmer. Toll, oder? /Detail of our shyrak (handmade kyrgysz carpet) in the bedroom.

Auf der Kommode. Die Damen auf den Fotos sind meine Mutter und Großmutter. Den eckigen Jugendstilrahmen habe ich vom Flohmarkt, das kleine Foto in diesem Rahmen bekommen. Die Döschen und der Spiegel sind aus Orient-Läden. Der kleine Elefant, der rechts so schlecht zu sehen ist, auch. Das tönerne Blattelement ist etwas ganz besonderes. Das habe ich tatsächlich mal auf einem Schuttberg auf einem Friedhof gefunden. Es ist ein Efeublatt, denke ich. Wozu es wohl einmal gehört hat? /Decoration on my dresser. The ladies on the photos are my mother and my grandmother.

Und zu guter Letzt: One cat in a bag, please! / And last, but not least: One cat in a bag, please!

Ich backe ja immer mit zu wenig Zucker. Behauptet jedenfalls mein Freund. Dieses Wochenende konnte er diese Behauptung ganz klar nicht aufrecht erhalten. Denn unser Sonntagssüß war Baklava, die leuchtende Venus am Abendhimmel der Süßigkeiten… Schaut selbst:

Gestern übrigens das erste Mal dieses Jahr Sonntagskaffee im sonnigen Garten. Ist das nicht fantastisch?

Und das Rezept möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. Es ist wirklich ganz einfach…

Zutaten:

  • ca. 500g fertigen Yufka-Teig aus dem türkischen Laden
  • Speiseöl
  • 200g gemahlene Haselnüsse/Walnüsse/Pistazien/Mandeln… wonach Euch gerade ist!
  • 200g Datteln, entsteint und gehackt
  • 2 Eiweiß
  • 300g Zucker
  • etwas Orangen- und Zitronensaft

Eine ofenfeste Form fetten (ich hab eine Auflaufform genommen). Die Yufka-Blätter auseinander falten, in zwei gleichgroße Stapel teilen. Jedes Blatt einölen (damit sie nicht zusammenpappen) und die Blätter von Stapel eins in die Form legen (ungefähr auf die entsprechende Größe falten). Die Eiweiße mit ca. 100g des Zuckers ganz steif schlagen, bis die Masse glänzt. Mit den gemahlenen Nüssen und Datteln mischen. Auf die Teigschicht geben und gleichmäßig verteilen.

Jetzt den zweiten Yufka-Stapel auf die Nuss-Dattel-Masse geben. Etwas andrücken. Noch ungebacken in Rauten schneiden. Vorsicht, nicht zu groß! Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Währenddessen den übrigen Zucker mit 200ml Flüssigkeit aufkochen. Ich habe ca. 150 ml Wasser und 50 ml Orangensaft genommen. Bei relativ starker Hitze einkochen lassen. Am Schluss mit Zitronensaft abschmecken (ca 2 EL).

Den noch heißen Sirup über den fertig gebackenen Kuchen gießen. Abkühlen lassen und genießen… :)

Und jetzt nochmal was anderes: Es gibt eine Gewinnerin für die kleinen Häkelbecher! Ich würde sie gerne an Èva weitergeben… Bitte schick mir doch Deine Adresse per Email zu! Danke Euch fürs Mitmachen – auch wenn ich das Gefühl hatte, nicht so ganz den allgemeinen Geschmack hier getroffen zu haben – Hand aufs Herz!?

Hallo everyone… This weekend’s Sonntagssüß indeed is sweet – it was a heavenly Baklava… See the pictures above! If someone is interested, I’ll translate the recipe for you…

And: There’s a winner of the crocketed egg cups. I want to give them to Èva…! Hope all of you had a wonderful weekend…

Schaut mal, was ich tolles in meiner Kramkiste gefunden habe! Diese wunderbaren gehäkelten Eierbecher, die ich letztes Jahr auf dem Flohmarkt erstanden habe:

Und ich habe mir gerade überlegt, dass ich einen von Euch damit beschenken möchte! Als kleines Frühlings-Oster-Giveaway… Als Dankeschön, dass Ihr hier seid, dass Ihr wiederkommt. Dass Euch mein Geschreibsel interessiert! Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich darüber freue!

Um zu gewinnen, hinterlasst einfach einen Kommentar bis Sonntag um 23 Uhr in diesem Posting (ungewöhlicherweise unter der Überschrift): Warum seid Ihr genau die richtigen für die beiden Häkelbecher? Um Eure Chance zu erhöhen, könnt Ihr mir bei bloglovin oder facebook folgen oder meine neuen Beiträge per Email abonnieren (siehe rechts!). Das ist keine Bedingung, um zu gewinnen – aber ich würde mich natürlich sehr freuen!

Den glücklichen Gewinner gebe ich dann am Montag in einem neuen Posting bekannt.

Ich schicke die beiden Süßen rechtzeitig los, damit sie noch Euren Ostertisch zieren können…

Aren’t they sweet, these two vintage crocheted egg cups? I want to give them one of you as a present! Please leave a comment to this post until Sunday 11 p.m. telling me why you, only you are the right person for these two beauties… Uncommonly, the post form is directly under the headline… To increase your chances, please follow me on facebook or bloglovin, or subscribe to my blog via email. This is NO requirement, but I would be pleased if you do…

I will announce the winner on Monday in a new posting. Good luck!