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Wohnen

Am Wegesrand ein alter Holunder, der der Kälte nicht mehr stand hielt. Ein großer, knorriger Ast brach. Über und über mit Flechten bezogen, die so wunderbar in der Sonne leuchten. Die Farben sind unbeschreiblich. Ein paar Äste zieren hie und da die Wohnung. Wenn sie auch draußen einfach mehr Strahlkraft haben – ich liebe die Struktur dieser Äste.

Die ersten Bilder: Ein Ast in einer  Vintage-Vase im Wohnzimmer. Die letzten beiden: Äste und kleine Globen als Tischdeko für ein Essen mit Freunden.

P.S.: Ihr lieben Bloggerinnen. Bitte entschuldigt, dass ich momentan bei so vielen von Euch nicht kommentiere. Momentan kann ich von meinem Rechner aus nur bei WordPress kommentieren, bei allen anderen Blogs gibt es Probleme. Ich versuche das Problem zu finden und zu lösen. Und ich lese – nur kommentieren, das geht einfach nicht…

Über philuko und 23qm Stil stieß ich vor einiger Zeit auf Eva und Brigitte und ihren jumble shop. Besonders gefielen mir die wunderbaren Bilder aus Evas Wohnung, die Julia zeigte.

Jägerinnen und Sammlerinnen alter Vintage-Schönheiten, wie ich auch. Teile Ihrer Sammlung verkaufen sie weiter. Ich habe die beiden gefragt, was sie sammeln und was ihnen dabei wichtig ist. Viel Spaß mit ihren Antworten.

Dinge die wir persönlich sammeln

„Brigitte sammelt Objekte, Figuren und Vasen vorallem in Natur-und Metalltönen. Im Moment besonders alte Schwimmer/Fischköder und Messing Flaschenöffner mit ungewöhnlichen Motiven.
Viele kleine Utensilien die wir als Dekoration für unsere Produkt-Fotografie verwenden, wie zum Beispiel alte Schlösser, Schlüssel, Dominosteine, Würfel und alte Türgriffe.
Eva begeistert sich für skulpturale Objekte, Tierfiguren aus Bronze/Messing, bäuerliches/folkloristisches Design sowie alte Holzhocker, Madonnenfiguren, alte Musikinstrumente und Vasen in ungewöhnlichen Formen und Farben.

Bei der Farbgebung mögen wir beide alles von monochrom, Naturtönen bis bunt und auffällig gemustert.“

Dinge die wir für den shop sammeln


„Für den shop sammeln wir prinzipiell nur solche Sachen, die uns auch selbst gefallen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Artikel von den denen wir wissen, sie werden auch von unseren Käufern gemocht und nachgefragt. So zum Beispiel bunte Küchenwaagen, Schreibmaschinen, nette kleine Deko-Objekte, weiße Vasen etc.

Wir versuchen immer auch ungewöhnliche Artikel anzubieten, die auf den ersten Blick  auch speziell und unverkäuflich erscheinen mögen.
Worauf wir neben der Qualität bzw. dem Zustand  und einer gewissen Material-Wertigkeit der Artikel besonders achten, ist eine spezielle Austrahlung.  Wir finden auch Dinge können sympathisch wirken, etwa aufgrund einer gewissen Farb- oder Formgebung und charmanten Gestaltung.

Für die Zukunft wollen wir mehr Einzelstücke, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen und deren Wirkung einzeln nicht zur Geltung kommt, in kleinen Arrangements zusammenstellen.“

Dinge die wir 2012 sammeln wollen


„Dinge aus Metall, die lange unzeitgemäß galten. Alles aus Zinn, Messing und auch Kupfer. Natürlich viel Holz, vorallem kleine Hocker und Sitzmöbel. Genauso wie alles in Richtung Industriedesign, vintage Büroartikel und gerne auch alten amerikanischen Modeschmuck.
Generell aber nur das sammeln was einem selbst gefällt, mag es im Moment des Kaufs auch kurios wirken. Sich keine Gedanken über ein mögliches Nicht-Passen in die Wohnung machen, Dinge die gefallen passen immer :)“

Überall auf den Einrichtungsseiten im Internet entdecke ich sie momentan: Starburst Clocks, Designs von George Nelson oder ähnliche. Ich finde sie wunderschön und überlege, eine fürs Arbeitszimmer zu kaufen.

Wie groß war da die Freude, als ich auf LA’s wunderbarem Blog Freckled Nest eine Anleitung zum Selbermachen fand! Es geht wirklich ganz einfach: Man braucht eine sehr große Menge an Holzstäbchen zum Kaffee-Umrühren und eine funktionstüchtige Uhr mit glatter Oberfläche. Die Stäbchen werden an einer Seite angeschnitten und in zwei Schichten auf die Uhr geklebt.

Starburst Clock

Eine genaue Anleitung mit mehr Fotos gibt es drüben bei Freckled Nest. Ein gutes Wochenend–Projekt, finde ich – das Herstellen dürfte schnell gehen und das Ergebnis ist einfach klasse.

{photos: LA von Freckled Nest}

Wie, Weltmöbeltag? Noch nie davon gehört? Das ist gar nicht verwunderlich – denn er findet dieses Jahr zum ersten Mal statt. Ricarda von 23qm Stil gehört zum „Gründungsteam“.

Gefeiert wird am 22. Januar – das ist gleichzeitig der letzte Tag der IMM in Köln. Was auch immer Euch zum Thema Möbel und Design einfällt: Macht es, und macht es an diesem Tag! Die Idee ist es, diesen Themen über Grenzen hinweg durch gemeinsame Aktionen ein Forum zu geben. Auf Designklassiker aufmerksam machen, auf neue Ideen, gute Designer…

Geplant sind unter anderem ein Flashmob in Köln am Hauptbahnhof: Bringt um 11 Uhr irgendein Möbelstück mit und gestaltet das größte Freiluftwohnzimmer Kölns mit! Witzige Idee, oder? Da können wir nur hoffen, dass es nicht regnen wird…

Ich selbst werde an dem Wochenende in Köln und Düsseldorf unterwegs sein und darum leider keine eigene Aktion starten können – aber mal sehen, vielleicht schaffe ich es zum Flashmob, das wäre so klasse! Ich muss mir nur noch überlegen, welches Möbelstück ich realistischerweise im Regionalexpress transportieren könnte – nicht ganz einfach!

Kommt Ihr auch zum Flashmob in Köln? Oder zum Chair-Slam in Berlin? Oder habt Ihr eine Idee für eine Aktion? Macht mit, teilt die Idee in Eurem Blog, per Twitter oder wie auch immer… Der Hashtag für den Weltmöbeltag ist #wfd12, mehr Infos gibts auf dem Möbeltagblog und bei Facebook.

Eine Frage, die immer wieder bei uns auftauchte: Wo schlafen unsere Gäste? Zwischendurch wurde sie relativ befriedigend beantwortet durch ein selbstaufblasbares Luftbett – nicht schön, aber praktisch. Praktisch jedenfalls, so lange man keine Katzen hat… Seitdem wir zwei pelzige Mitbewohner haben,  wurde es mehrfach geflickt und hält die Luft dennoch nicht mehr ausreichend.

Zeit also, sich über Alternativen Gedanken zu machen. Und nach einiger Recherche muss ich sagen: Werte Möbelhäuser, ich bin entsetzt! Entsetzt über die Häßlichkeit der angebotenen Schlafsofas. Erstaunt darüber, wie teuer die Häßlichkeit bezahlt werden soll. Bequem liegen? Absolute Fehlanzeige – und wenn ja, darf man richtig tief in die Tasche greifen. Wesentlich tiefer, als wir bereit waren.

Also musste eine andere Lösung her. In meinem Kopf poppte das Wort Klappmatratze auf. Und wurde gleich überlagert von Schaumstoff, unbequem. Nach längerer Recherche hatte ich auch dieses Thema eigentlich für mich abgehakt und saß mit großem Fragezeichen vor dem Rechner. Ich war schon so weit, das Ganze einfach aufzuschieben und den Besuch weiterhin auf dem Luftbett schlafen zu lassen (einmal pro Nacht aufpumpen inklusive) – da stieß ich mehr oder weniger zufällig auf thailändische Matratzen, die entweder roll- oder klappbar sind. Mit wunderschönen Stoffen bezogen – kein Vergleich zu den schreiend häßlichen Farben, mit denen die europäischen Klappmatratzen aus Schaumstoff bezogen sind! Und: Sie sind mit dem Naturfüllmaterial Kapok befüllt. Dadurch relativ schwer und auch fest, aber sie sollten ja auch nicht transportiert werden.

Eine schnelle, gezielte Recherche ergab, dass diese Teile nicht nur praktisch und schön, sondern auch sehr bezahlbar sind. Entscheidung gefallen. Jetzt haben zwei dieser Matratzen sowie eine längere Rolle den Weg zu uns gefunden. Ein Untergestell ist gerade in Planung, demnächst gibt es dann einen Gästeschlafplatz im Arbeitszimmer. Und ich bin so froh, dass das Thema durch ist….

Wie ist dass denn bei Euch? Habt Ihr eine gute Schlaf-Lösung gefunden?

Zu spät, zu spät! Fand der verrückte Hutmacher bei ‚Alice im Wunderland‘.

Glücklicherweise ist es absolut nicht zu spät, sich eben schnell vor den Rechner zu hängen und den echt niedlichen Kalender von My Owl Barn zusammenzuklickern. Dafür haben 45 Künstler ganz verschiedene Eulen-Bilder beigesteuert, aus denen Ihr Euch Euren ganz persönlichen Eulenkalender für 2012 zusammenstellen und herunterladen könnt. Ist das nicht eine tolle Idee?

Ich gebe zu: Da gibt es eine Kindheitsprägung. Meine Oma sammelte Eulenfiguren, die ich immer bewundert und umgeordnet habe. Seitdem bin ich nicht ganz zurechenbar, wenn es um Eulen geht… Dieser Kalender ist ein absolutes Muss, und glücklicherweise habe ich noch keinen für dieses Jahr.

Glückspaket, weihnachtliches. Das letzte dieses Jahr – für mich jedenfalls. Denn ich mache eine weihnachtliche Blogpause bis Anfang Januar. Darum ist es auch ein etwas größeres Paket, das ich heute für Euch gepackt habe. Für die Feiertage. Silvester. Und die Zeit dazwischen. Schaut her:

Trödlerglück: Ein dreibeiniger Werkzeughocker. Sehr gut in Schuss, muss ihn nur ein bisschen überarbeiten. 2 Euro. Mein Herz, was willst Du mehr?

Bastelglück. Für die Weihnachtsversion zu spät. Aber: Die gehen immer.

Strickglück. Es sollte ja eigentlich mal was Kleines sein – aber wer könnte da widerstehen? Bei dieser Farbe auch noch? Überzeugt.

Kindheitsglück zum Lesen. Geht immer wieder.

Hering im Pelzmantel. Silvester auf Russisch. Die innere Schönheit ist es, die zählt…

Doch noch lustige Fotos machen?

Jede Menge lecker Tee. Danke, liebe Rike!

Und noch mehr Trödlerglück: Endlich ein wunderschönes Hyazinthenglas – auch noch in dieser Farbe. Für einen Euro.

Im Ohr. NICHT weihnachtlich. Will da aber nicht mehr raus… Partout nicht. Seufz…

Mehr gibts bei Steffi und dem fleißigen Mr. Linky.

Ich wünsche Euch. Eine schöne Zeit mit den Menschen, mit denen Ihr jetzt zusammen sein wollt. Viel Zeit. Viel Lachen und gute Gespräche. Dass Ihr über gut ins Neue Jahr kommt. 2012 viel Gutes für Euch bereit hält. Und wir uns 2012 wieder lesen, kommentieren, vielleicht sogar sehen. Also: Auf bald, und alles Gute.

Der vierte Advent naht, Weihnachten auch. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. 2011 – wie warst Du denn jetzt eigentlich? Vieles ist geschehen, und darum folge ich gerne Ricardas Aufruf, das Jahr dieser Tage Revue passieren zu lassen mit elf Bildern…

{Bild 9: Sybille Wiescholek}

Ich habe angefangen zu bloggen. Bald ein Jahr ist das schon her! Im Frühjahr konnten wir den Garten übernehmen – ich habe gesät, gepflanzt, mich über den Rosenrost geärgert und faulstens in der Sonne gelegen. Ich bin Yogalehrerin geworden. Auf dem E1 gewandert. Habe im Bloggerland so viele wunderbare Blogs entdeckt, so viele Wohninspirationen gewonnen. Bei Pinterest wunderbare Dinge gesammelt. Auf Flohmärkten neue Schätze entdeckt. Ein Regal umgestaltet, einen Holztisch gebaut. Ein Hochzeits-Patchworkdeckengeheimprojekt erfolgreich zu Ende gebracht. Eine neue Kamera gekauft und das Fotografieren wieder neu für mich entdeckt. Tolle Feste besucht, viel gekocht und dank Inititative Sonntagssüß auch gebacken. Ganz viele neue Menschen kennen gelernt, die unglaublich viel können, machen, teilen wollen – das kann ich hier gar nicht alles teilen! Darüber bin ich, glaube ich, am Meisten froh…

Und Ihr? Was war für Euch wichtig in 2011?

Ebay-Ausbeute. Was hab ich mich gefreut. Einige Ableger und neue Sukkultenten werden sie bald zieren – zum Zuge kommen werden sie im geplanten schwarz-weißen Zimmer. Wandsbeker Böttger-Keramik, 50er Jahre vom Feinsten. Ich liebe diese schlicht-grafischen Muster. Ich freue mich schon darauf, wie sie mit Pflanzen aussehen werden.

Teilweise werden diese Stücke wohl hoch gehandelt – ich hatte Glück und habe alle vier Stücke zusammen für 10 Euro bekommen… Weiß jemand mehr über diese Keramikwerkstatt? Ich fand die Schalen einfach nur so wunderbar und konnte nicht daran vorbei.