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Schon wieder so ein schöner, sonniger Frühlingstag… Überall fangen die Osterglocken an zu blühen und auf den Feldern duftet es nach feuchter Erde – toller Geruch!

Ich konnte es kaum erwarten, die tollen Flohmarktfunde des Wochenendes mit Euch zu teilen. Diesmal: Überflüssiges an allen Ecken und Enden! Ich hatte wirklich ein gutes Händchen.

Erstmal gab es dieses toll designte Spiel für läppische 2 Euro. Ich schätze, aus den Fünfzigern. Politisch sowas von inkorrekt! Aber toll! Ich meine mich zu erinnern, das ich das als Kind mal bei irgendwem in der Hand hatte… Mein Bruder erinnert sich auch dran.

Ich hatte eigentlich vor, es zu Postkarten oder sowas zu verbasteln… Mal sehen, ob ich mich traue, es auseinander zu reißen…

Auch toll sind diese Klämmerchen:

Die Reiter haben nicht nur verschiedene Farben, sondern auch verschiedene Formen!!! Für alle drei Schächtelchen zusammen habe ich einen Euro bezahlt. Inzwischen bereue ich, dass ich nicht mehr gekauft habe – es gab bestimmt noch 10 Schachteln. Toll zum Basteln, oder als kleine Lesezeichen… Ich bin sehr verliebt! Und den Anrichteteller gabs auch für einen Euro. Passt zu meinem Geschirr.

Und drei Spitzendeckchen gabs, für zusammen auch einen Euro – es war wohl 1-Euro-Tag… Ich habe vor, daraus etwas bestimmtes zu machen – wird noch nicht verraten! Jedenfalls werde ich bei den nächsten Flohmärkten noch mehr Deckchen anschleppen.

Hat sich sehr gelohnt! Die Saison fängt gut an.

Heute bin ich das erste Mal bei der Initiative Sonntagssüß von mat & mi, fräulein text und lingonsmak dabei! Es gab zum Frühstück für meine Familie, die zu Besuch da ist, American Pancakes nach dem Rezept aus der letzten Schrot&Korn. Hmmm lecker:

Und jetzt gehts erstmal ganz dringend ab in die tolle Frühlingssonne…. Habt nen schönen sonnigen Sonntag, ihr alle!

Kommt jetzt vielleicht ein bisschen Schlag auf Schlag nach der Charity-Aktion für Japan von Donnerstag. Aber es lässt sich nicht ändern! Carls tolle Pflanzaktion geht nur noch bis zum 7. April…

Schon letztes Jahr hat Carl von Two Stops Past Siberia mit seiner tollen Aktion Trees for the Kyrgyz Geld gesammelt und Obstbäume für die Ärmsten der Armen in Kirgistan gesammelt! Und die Aktion war ein voller Erfolg: Die Bäume sind gepflanzt bei Menschen, die das Obst gut brauchen können und sonst keine Möglichkeit gehabt hätten, Bäume zu kaufen. Hier ist das Video von der Pflanzaktion 2010:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=tdkFJnN9UWE&rel=0&hl=en_US&feature=player_embedded&version=3]

Obst ist sehr wichtig für die Menschen in den Bergen rund um den Issyk Kul-See. Aber das Wissen, wie man Obstbäume zieht und anpflanzt, ist verloren gegangen. Für viele ist es viel zu teuer, in den nächsten größeren Ort zum Markt zu fahren und vorgezogene Bäume zu kaufen: Abgesehen von den Kosten für die Bäume kommen die Kosten für das Sammeltaxi dazu – für viele einfach nicht bezahlbar, da sie von der Hand in den Mund leben.

Carls Pflanzaktion setzt an verschiedenen Stellen richtig an, und hilft Menschen, die es wirklich brauchen können! Mehr Informationen über das Projekt findest Du hier und hier. Die Spendenseite des Projekts findest Du hier bei chipin.com. Ein Baum kostet 3,50 Dollar. Carl schlägt vor, 5 Bäume für 17,50 Dollar zu spenden. Das sind umgerechnet läppische 12,40 €. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht und vielleicht sogar über das Projekt bloggt, damit Carl viel Unterstützung bekommt.

Über Frau Heuberg habe ich von der Aktion „For Japan With Love“ von Utterly Engaged und Ever Ours erfahren.

Utterly Engaged und Ever Ours haben außerdem die Initiative „For Japan with Love“ organisiert und sammeln damit Spenden für  die humanitäre Organisation shelterbox. Diese Boxen enthalten die notwendige Erstversorgung für Menschen,  die in Krisengebieten ihr Heim verloren haben. Mit „For Japan with love“ könnt Ihr Euren Beitrag leisten, an dem Schweigetag teilnehmen und spenden.

Am Freitag gibt es also kein Posting von mir.

…und ich auch wieder, by the way 😉 Ab sofort kann ich also auch wieder Eure Kommentare beantworten! Habe mich gefreut, dass so viele von Euch vorbei geschaut haben, als ich weg war – danke 🙂

Schaut mal, mit der Post kam das Päckchen aus Brooklyn von „A Million Little Pictures“:

 

Hab mich gefreut wie ein Schneekönig! Zur Erinnerung: Ich habe hier schon über das Projekt berichtet. Nun werde ich also demnächst losziehen und 27 analoge Fotos zum Thema „Signs and Symbols“ schießen und sie dann einreichen… Wie schön, im Frühling fotografieren ist einfach grandios!

… und diese schöne Vase, die ich heute beim Trödler für einen Euro geschossen habe, wollte ich Euch doch auch nicht vorenthalten.

Habt einen schönen Frühlingstag!

Irgendwelche Dinge selbstgemacht habe ich schon immer gerne. Bereits als Kind war das so. Und die Begeisterung dafür, Dinge anzufassen, auszusuchen, zusammen zu stellen, zu verändern und in eine endgültige Form zu bringen – diese Begeisterung ist mir geblieben.

Wenn ich momentan etwas gestalte und herstelle, dann sitze ich meist an der Nähmaschine oder stricke etwas. Oder stehe in der Küche, schnipple, suche Gewürze aus und koche.

Manchmal aber mache ich auch Dinge aus Papier. Den gelben Kusudama-Stern, den ich neulich gemacht habe, hab ich ja schon gezeigt! Und einfache Origami-Figuren mache ich auch. Jetzt, zum Frühling hin, sind es diese tollen Schmetterlinge, die meinen Frühlingsstrauß ganz entzückend schmücken!

Und meine Lampe auch, by the way…

Erwähnte ich bereits, dass ich Filigranes liebe? Filigran, filigran, filigran. Je öfter ich das Wort schreibe, desto merkwürdiger sieht es aus. Nun ja, ähm.

„Der Ausdruck Filigran bedeutet wörtlich so viel wie „gekörnter Draht“ (von lat. filum = Faden, Draht; und granum = Korn) und bezeichnet feine Goldschmiedearbeiten aus Metallfäden mit aufgesetzten Metallperlen. Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch für jedwede weitere feingliedrige Dekorationsform genutzt.“ So belehrt uns Wikipedia.

Feingliedrige Dekorationsform, aha. Jetzt kommen wir auch langsam zu des Pudels Kern. Eigentlich nämlich geht es in diesem Posting um Scherenschnitte. Langer Anlauf. Ich weiß. Musste sein. Ging nicht anders. Also, Scherenschnitte:

Schon seit geraumer Zeit surfe ich durchs Netz, suche bei Ebay und sonstigen Seiten nach Scherenschnitten. Ich liebe diese oft schwarz-weißen Motive, manchmal Märchen, oft mit Naturmotiven, Tieren… Im Scherenschnitt trifft sich vieles, was ich einfach unglaublich gern mag.

Inspiriert zu dem Artikel heute hat mich das Posting von TwentyTwoAvenue vor einigen Tagen. Ich habe jetzt so viele tolle Scherenschnittkünstler gefunden, dass ich beschlossen habe, den Scherenschnitten eine eigene Kategorie zu geben und in unregelmäßigen Abständen darüber zu bloggen.

Nachdem es ja schon den Eintrag über Rob Ryans tolle Fundraising-Drucke gab, heute der „richtige Start“. Und zwar mit ein paar Bildern von Susanne Schläpfers tollen Scherenschnitten.

Susanne legt ihren Schwerpunkt auf Scherenschnitte mit Motiven aus der Natur. Besonders gut gefallen mir ihre Motive mit Blättern, auch die „Insektensammlung“ finde ich echt großartig!

Ich konnte ihre Scherenschnitte letztes Jahr auf einer Ausstellung bewundern und finde sie großartig. Die Fotos können ihre Schönheit und die Feinheit der Arbeit leider nicht wieder geben. Wer in Süddeutschland wohnt, kann Susannes Arbeiten am 12 und 13. März in Kloster Seligenstadt bewundern.

Kontakt: Susanne Schläpfer

{alle Fotos: Susanne Schläpfer}

Auszeit.

Für ungefähr zwei Wochen werde ich nicht online sein. Kein Internet, kein Computer… Sich mal wieder aufs Wesentliche zurück ziehen können. Ganz grundsätzlich. Freu mich drauf.

Damit Ihr Euch währenddessen nicht langweilt, habe ich zumindest zwei Einträge für Euch vorbereitet… Es lohnt sich vorbeizuschauen. Danach bin ich dann auch wieder kommentierbereit! Lasst es Euch gut gehen und habt eine tolle Zeit  – freu mich auf Euch in zwei Wochen!

{Foto: Rainer Sturm}

Heute möchte ich Euch von einem Projekt erzählen, das ich „so nebenbei“ laufen habe. Ich bin so aufgeregt, weil es gerade in die heiße Phase geht!!! Und auch, weil ich hier erstmals öffentlich davon erzähle…

Aber erstmal etwas ausholen, um Euch zu erzählen, worum es geht. Also:

Vor zwei Jahren waren Herr E. und ich in Kirgistan. Im Urlaub. Fast drei Wochen, wunderbare Reise in einem fantastischen Land, dessen Menschen, Landschaft und Können ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Und nicht nur das Land ist fantastisch, sondern auch, wie ich schon vorher herausfand, das Kunsthandwerk. Die Kirgisen verstehen sich wie kaum jemand anders auf die Kunst des Filzens. Als Nomaden, die in Yurten leben, waren Shyrdaks und Ala-kiiz, wie die gefilzten Teppiche heißen, nicht nur Dekoration, sondern lebenswichtig. Zur Isolation der Yurten in den Bergen auf der Sommerweide, dem „Ala-Too“, oft sehr hoch. 2500, 3000 Meter und mehr.

Hier zwei Beispiele klassischer Shyrdak-Designs:

Ich habe so viele tolle Fotos, ich weiß gar nicht, welche ich auswählen soll…

Naja, jedenfalls habe ich nach meiner Rückkehr angefangen, Kontakte zu verschiedenen kirgisischen Kooperativen aufzunehmen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach langem Hin und Her ist das daraus geworden:

Im letzten Semester habe ich als Lehrbeauftragte an der Uni Paderborn zusammen mit Prof.Alexandra Kürtz ein Seminar gegeben: „Designing Shyrdaks – zentralasiatische Tradition und aktuelle Ästhetik“. In diesem Seminar haben Studierende traditionelle kirgisische Symbole kennen gelernt und die Grundlagen der Shyrdakherstellung. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen viele tolle Ideen zusammen: Auf der Suche nach Symbolik in ihrem eigenen Alltag haben die Teilnehmer wunderbare Designs für verschiedenste Objekte entworfen, die man mit der Shyrdaktechnik herstellen kann: Teppiche, Kissen, Sitzhocker, Taschen und auch ein kleines Stofftier sind dabei!

Eine tolle Kooperative im Naryn Oblast in Kirgistan ist jetzt gerade dabei, die schönsten Designs tatsächlich umzusetzen! Ich bin so stolz auf die tollen Designs der Studierenden und ganz gespannt auf die fertigen Produkte. Wenn alles klappt, wird es im Frühsommer eine erste Ausstellung der gemeinsamen Arbeit in der Galerie KleppArt geben.

Dass wir überhaupt bis hierher gekommen sind, ist zu einem großen Teil Carl Beien zu verdanken, mit dem ich im letzten Jahr unglaublich viele Emails zwischen Deutschland und Kirgistan geschrieben habe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Carl für Deinen unglaublichen Einsatz!

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Wie wohl die Ausstellung werden wird? Und wie Ihr das alles wohl findet? Ich bin sehr neugierig auf Eure Kommentare.

Für viele bestimmt ein alter Hut, aber ich kannte das Gaarn-Magazin noch nicht.

Tolles Diplomarbeitsprojekt von Damaris Jakschik, die damit ihr Studium Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar abschließt. Glückwunsch, es ist äußerst gelungen und inspirierend 🙂

Besonders gut gefallen mir die gehäkelten Teppiche von AZE design aus Polen. Mal sehen, das ist glaube ich auch bald mal einen Artikel wert…

Danke, Damaris, für diese reiche Inspirationsquelle!