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Oder doch eher Gelb wie Eidotter? Assoziationen von Frühling, von Ostern werden geweckt. Also doch eher Eidottergelb. Auf dem Flohmarkt erspäht. Nicht mehr gehandelt, als der Verkäufer „10 Euro“ sagte und innerlich jubiliert über dieses 50er-Jahre-Schätzchen. Nicht mehr handeln, das kommt selten vor. Geschrubbt, zu Hause, zwei Stunden lang mit allem, was der Putzschrank her gab. Wo wird er stehen? Ich weiß noch nicht, ein Platz muss noch gefunden werden. Die Flohmarktsaison läuft gut an.

 

Daimtorte

Zu süß für mich. Ja, das geht. Und schneller, als man denkt. Normalerweise ziehe ich bei Backrezepten ein Viertel der Zuckermenge ab. Nicht so dieses Mal. Eine „richtige“ Torte habe ich noch nie gebacken. Mit Buttercreme und mehreren Böden und so. Ich bin da eher der pragmatische Backtyp. Nicht so viel Aufwand, gerne mit etwas Obst. Diese wurde mir so angepriesen und klang verführerisch, so dass ich mich doch dran versucht habe. Das Ergebnis: Viel zu süß, zu pappig und schwer im Magen lag es auch noch… Oje. Abgesehen davon, dass ich noch nie die Dekorationskönigin war und auch nicht werden werde, was das Backen angeht.

Das nächste Mal bin ich wieder bei der Kuchen-, Tarte- und Muffinfraktion zu finden. Ist doch schön, mal wieder eine Erkenntnis über sich selbst gewonnen zu haben, oder? Für alle, die dennoch ihr Glück versuchen möchten, hier das Rezept:

Daim – Torte (Ikea Torte)

Zutaten:

Für den Boden:

  • 220g gemahlene Mandeln
  • 8 Eiweiß
  • 220g Zucker

Für die Creme:

  • 225g Butter
  • 35g Speisestärke
  • 250g Zucker
  • 8 Eigelb

Für den Belag:

  •  1 Tüte Daimkonfekt oder 2 Tüten Daimkugeln
  • 100 bis 150ml Sahne (je nachdem, wie dick die Schokoschicht werden soll)
  • 1 bis 1 1/2 Tafeln Vollmilch-Schokolade oder Daimschokolade

Zubereitung:

Böden:

Die Hälfte vom Eiweiß steif schlagen. Die Hälfte der Mandeln und Hälfte des Zuckers mischen, portionsweise unter den Eischnee heben. Eine 26cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen, Teig darin glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Auf die gleiche Art einen zweiten Boden backen.

Creme:
Die Butter im Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß werden lassen). Zucker, Speisestärke und Eigelb unterrühren. Die Masse mit Schneebesen oder Handrührgerät bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten aufschlagen, bis die Creme dicklich wird. Die Hälfte der Creme sofort auf einen Boden geben. Den zweiten Boden daraufsetzen, die Torte mit dem Rest der Creme einstreichen. Kalt werden lassen.

Belag:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit Sahne glatt rühren, Daimstücke unterrühren. Gut abkühlen lassen und auf der erkalteten Torte verteilen.

Die Torte immer wieder gut kalt stellen, oder sogar im Gefrierschrank lagern. Sie schmeckt kalt am besten wegen der Buttercreme. Lässt sich gefroren am besten schneiden!

Mehr Sonntagssüß auf unserem Board und bei Julie.

Nachdem ich dieses Tutorial bei der wunderbaren Elise Blaha gefunden habe, wusste ich: Das will ich auch machen. So ein wunderbares „Schriftbild“.

Hab ich auch, wie ihr seht. Und ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Die schwierigste Entscheidung: Was für ein Text soll überhaupt drauf? Noch schwieriger, da es nicht für mich selbst, sondern ein Geschenk war. Das Gedicht Vergnügungen von Bertold Brecht schwirrte mir schon länger im Kopf herum und wollte bei einem Projekt verwendet werden. Also habe ich es abgewandelt und ergänzt, und da war er, der perfekte Text…

Ich habe die Leinwand nach längerer Überlegung NICHT grundiert. Es hätte noch länger gedauert, außerdem wollte ich die Struktur erhalten. Nach ein paar Schriftübungen auf Schmierblättern: Augen zu und durch! Anfangen, die Schrift aufzu„malen“. Glücklicherweise hatte ich jemanden, der sie mir diktiert hat (danke, Tim!), so dass ich mich auf das Schriftbild konzentrieren konnte. Ich muss Euch allerdings sagen: Man sollte zwischendurch auf auf die Rechtschreibung achten! Ich war so auf das Aussehen der einzelnen Buchstaben fixiert, dass ich an zwei Stellen einfach Buchstaben vergessen habe. Nun ja, macht es, ähem, individueller und sympathischer, oder? Mit relativ flüssiger Farbe einfach drauf los schreiben, bis die Leinwand voll ist…

In einem zweiten Durchgang habe ich die Buchstaben dann noch geschwärzt. Sie sind nicht komplett kompakt geworden, aber ich finde es auch wirklich sehr schön so.

Genauere Infos, wie es geht, findet Ihr im Tutorial von Elise. Überlegt Euch das mit dem Grundieren. Und: Seid nicht perfektionistisch! Gerade die kleinen Eigenheiten machen das Besondere aus…

Der Frühling geht mir auf den Wecker! Das war gestern offenbar das Flohmarkt-Motto. Uhrenfund eins ist, finde ich, wirklich etwas ganz Besonderes. Nach jahre- und jahrelangem Flohmärkte-Durchstreifen habe ich so eine Uhr noch nie gesehen. Kann jemand von Euch etwas dazu sagen? Es ist eine schwere metallene Tischuhr. Sehr schlicht. Geformt wie ein Achtelstück einer Kugel (wenn man sich das jetzt vorstellen kann). Sie ist aus Zinn, das steht auf dem Stempel – auf dem ansonsten noch eine Waage abgebildet ist. Ein Rätsel!

Außerdem fand ich endlich eine Vintage-Küchenuhr, ungefähr aus den 60er Jahren. Kein Markending, auch nur aus Plastik und nicht Keramik. Aber absolut funktionstüchtig, schlicht und mit Schlüssel. Sie ist schon in Betrieb genommen und tickert in der Küche.

Und dieser Holzfisch schwamm zu mir. Er ist im wahren Leben ein Nussknacker und ich bin jetzt schon ganz hingerissen.

Sich in kleinen und größeren Träumen verlieren. Ein Geschenk machen, das ganz speziell verpackt ist. Mit einer ganz besonderen Person einen ganz besonderen Tag feiern. Ein „Ich denke an Dich“ an einen fernen Menschen verschicken.

All diese Situationen scheinen Denise Sharp so vertraut, und sie meistert sie so wunderbar mit ihren papiernen Kompositionen – ich wüsste nicht, wie man ihre papiernen Werke sonst nennen sollte!

Boat Crown

Ihr solltet einen Blick in ihr Studio werfen – es lohnt sich! Ihre Art der Aufbewahrung von Material finde ich ganz toll – die bienenwabenförmige Aufbewahrung für Stifte, die Vintage-Metallboxen für alles mögliche. Ein Ort, der inspiriert.

Diese Liebe zum Detail, zum Schönen gerade auch im Kleinen, findet sich überall in ihrer Arbeit wieder. Und ich glaube, genau das ist es auch, was ich an ihren Werken so sehr mag und so sehr bewundere.

Bird

Theaterside

Zum Schluss habe ich noch eine besonders gute Nachricht für Euch: Denise verkauft ihre Arbeiten auch! Ihr könnt sie in ihrem Onlineshop und bei etsy käuflich erwerben. Ich denke über die Boombox nach. Oder doch die „You-make-me-complete“-Karte? Oder beides?

{all photos: studiodsharp}

Guten Morgen in die neue Woche, Ihr Lieben! Hattet Ihr ein schönes Wochenende, ein bisschen die Sonne genossen? Was Süßes genossen? Ich auch, aber mein Fotoapparat war nicht am Start – deswegen kein Beitrag zum gestrigen Jubiläumssüß von mir. Happy Birthday Initiative Sonntagssüß, und von ganzem Herzen DANKE an Katrin, Julie und Nina für diese wunderbare Aktion. Hättet Ihr uns nicht mit der Initiative beschenkt, würde ich lange nicht so viel backen. Es motiviert unglaublich, Woche für Woche so viel mit Liebe Gebackenes anschauen zu können…

So, jetzt aber noch zu etwas anderem. Das Vintage-Glück war mir nämlich wieder hold!

Forelle blau, mit Apfel? Ja, genau, so stellte ich mir das vor, vielen Dank!

Glück gehabt auf dem Flohmarkt: Ein Fisch-Keramikbrettchen oder -untersetzer von Porsgrund. 7 Euro, naja, ok. Aber liegen lassen konnte ich es nicht. Man findet sowas so selten! Also, „man“ weiß ich nicht genau, ich jedenfalls.

Ist er nicht schön, der kleine Fisch? Ich freu mich sehr, dass er bei uns eingezogen ist.

Fisch-Brettchen von Porsgrund

Detail des feinen blauen Musters

Resteverwertung. Diese Stoffe hatte ich noch übrig, und sie haben genau für dieses Kissen gereicht, das jetzt auf dem Bett liegt und sich farblich und gemütlichkeitstechnisch sehr gut macht. Ich würde gerne wieder mehr nähen. So viele wunderbare Stoffe, und auch einige Ideen…

Aber woher die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen?

… und nach dem Vorbild von philuko teile ich heute mit Euch Bruchstücke meiner Woche. Weil es eine so schöne Idee ist und man nochmal ganz anders über die vergangene Woche nachdenkt…

Gesehen Kriegerin
Gehört Schöne Ecken – leider nur die erste Viertelstunde, bis der Akku alle war
Gelesen Gartenbücher und den Asphalt
Getan Viel gearbeitet.
Gegessen Avocado, mein Liebling momentan.
Getrunken zu viel Kaffee
Gefreut über einen Topf voll Schneeglöckchen vor der Haustür – ein Geschenk der Vermieter
Geärgert über Engstirnigkeit
Gelacht mit meiner Kollegin, die sich über meinen schlechten Witz totlacht
Geplant ein paar Tage zu Fuß unterwegs
Gewünscht Frühlingssonne
Gekauft Neue Wanderstiefel
Geklickt OWL – soll ich wohl?

Blaues Kissen, Detail

Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin gibt es viele. Aber so eine? Noch nie gesehen. Als ich die ersten Bilder vom Hüttenpalast sah, auf dem Stuhl vor dem Laptop auf- und abgehüpft. Wie cool ist denn diese Idee? In einer großen Fabrikhalle viele kleinere und größere Hütten, Campingwagen und „Paläste“ aufstellen (ganz normale Zimmer gibts natürlich auch. Wirklich sehrsehr schön. Aber ich möchte dann doch lieber in einer Hütte schlafen. Oder im Palast. Oder einen Wohnwagen!). Das Ganze auf liebevollste, detailverliebteste Art einrichten. Im Café leckerstes Frühstück anbieten: Vieles vegetarisch, vieles bio. Mittagstisch und hausgemachten Kuchen gibts auch. Und Wulle-Bier. Wulle-Bier? Ja, Wulle-Bier!

Ansicht der Halle

Die "Kleine Schwester" von innen

Der "Herzensbrecher" von innen

Hinter dem Hüttenpalast stecken Sarah Vollmer und Silke Lorenzen. Beide haben schon einiges erlebt: Silke ist in Pakistan, auf den Philippinen, in China und Indien aufgewachsen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Jobs wurde sie Eventmanagerin – und organisiert nun etwas, das ihr selbst viel Freude macht: Den  Hüttenpalast. Sarah ist in Berlin aufgewachsen und entdeckte nach einigen Exkursen, zum Beispiel dem Modedesign, ihre Leidenschaft für Essbares wieder. Die Begeisterung ihrer Entwürfe, ob im Garten, in der Wohnung, in der Mode oder der Küche, bringt sie nun an allen Ecken und Enden im Hüttenpalast ein. Was für ein Team…

Alter Palast

Im Café

Blick ins Café

Beim nächsten Berlin-Trip übernachte ich hier. Und trinke Wulle-Bier. Und freu mich nen Ast über meine kleine Hütte. Am liebsten die kleine Schwester. Oder doch die Talhütte? Hach, immer diese Entscheidungen…!

{all photos: Jan Brockhaus}

… wenn die Pfannkuchen garen, mit Apfelstückchen darin, und zwar ein ganzer Berg! Wie zu meiner Kindheit. Und das gleich zum Frühstück! Was will man mehr von einem gelungenen Sonntagssüß? Vielleicht ein bisschen Zimt und Zucker, Holunder-Sekt-Gelee dazu? Gab es auch.

Früher hab ich allerdings wesentlich mehr geschafft. Waren da die Pfannkuchen kleiner, oder der Appetit größer? Ich weiß es nicht…

Mehr Süßes gibts heute bei Julie und auf unserem Board. Habt Ihr mir heut schon ein Sonntagsherzchen gegeben? Ich freu mich über jedes einzelne…

Spontanbeitrag für die liebe frauheuberg.

Ich zeige mal nicht alle Dosen, die ich habe (würde den Rahmen sprengen, sowas von. Und, ehrlich gesagt: Ich bin zu faul, alle zusammen zu suchen und dann wieder weg zu stellen. Darum: Verzeiht!)

Es ist keine Blechdose, jaha, aber nichtsdestotrotz die Lieblingsdose in unserer Wohnung: Eine blaue Vintage-Betthupferl-Porzellandose von Schramberg. Eine von den schönsten ihrer Art, wie ich finde. (Finde ich das nicht immer, wenn Dinge blau, türkis oder petrol sind?)  Geschossen für 1 € beim Trödler um die Ecke. Begehrt auch vom Liebsten, denn sie steht auf seinem Nachttisch – und ab und zu enthält sie ein kleines Geschenk… Wer braucht da noch einen Valentinstag?