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essen

Huiui, da war er, der sechste Dezember, unser Nikolaustag. Ich hoffe, Ihr habt ihn genossen, schöne Dinge geschenkt und vielleicht auch was bekommen. Ich bin so unadventlich drauf dieses Jahr. Darum Ignoranz gestern. Und ein exzellentes Winterrezept heute, denn:

Alle reden vom Braten. Ich vom Rotkohl.

Das war schon immer so. Bei diesen Winter-Festtagsessen hatte ich schon als Kind andere Prioritäten. Es gibt Braten? Hmhm, jaja. Aber doch wohl mit Rotkohl? Sehr gut! Rotkohl und die Bratensoße sowie die Tatsache, dass es Klöße (für Euch im Süden: Knödel) dazu gibt, machte die Vorfreude groß. Und das hat sich nicht geändert, jetzt wo ich so groß, erwachsen und unglaublich vernünftig bin.

Zeit also, ein Rezept mit Euch zu teilen. Für den besten Rotkohl der Welt. Da ich es selbst auch immer so mache, ist es ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Keine Sorge, Ihr schafft das! Es empfiehlt sich übrigens, den Kohl morgens oder noch besser am Vortag zuzubereiten. Dann kann er richtig schön durchziehen und wird noch leckerer.

Ihr braucht für ca. 6 Portionen:

  •  Einen Rotkohl von ca. 1,5 kg (jaaha – lieber hinterher noch was vom weltbesten Rotkohl einfrieren!)
  • ungefähr drei Lorbeerblätter (je nach Größe mehr oder weniger)
  • ungefähr drei bis vier ganze Nelken
  • ungefähr drei bis vier Wacholderbeeren
  • zwei große Zwiebeln
  • drei Äpfel (oder ziemlich viele Backpflaumen. Ich würde sagen: eine sehr große Hand voll. Oder beides. Äpfel UND Pflaumen. Mmmh.)
  • Salz
  • Balsamico-Essig (nicht zu wenig da haben!)
  • Honig oder Zucker

Den Rotkohl fein schneiden oder raspeln (Tipp von meinem Vater, nachdem er meine grobe Schnippelei sah: Die Gurkenreibe ist das Werkzeug der Stunde…). Die Zwiebeln relativ fein würfeln. Die Äpfel schälen, wenn man möchte (halte ich für überflüssig), achteln und in Stücke schneiden.

In einem großen (also: SEHR großen, mindestens fünf Liter, eher mehr) Topf etwas Öl heiß werden lassen. Die Zwiebeln andünsten. Die Gewürze dazugeben, mit brutzeln lassen. Nach ca. 2 Minuten die Äpfel dazugeben, umrühren, mitdünsten lassen. Nach ca. 1 Minute den Rotkohl dazu geben. Und jetzt: Gut rühren, damit der Kohl auch etwas angeschmort wird!!! Das ist eine ganz schöne Arbeit bei dieser Menge! Nach ca. 2 Minuten Honig oder Zucker über den Kohl geben und: (Überraschung!) unterrühren, damit er leicht karamelisiert. Zwei Gläser Wasser dazugeben, nochmal umrühren, Deckel drauf. Den Herd runterstellen, damit der Kohl noch leicht vor sich hin schmort.

Ab und zu probieren, damit der Kohl die gewünschte Bissfestigkeit behält und nicht zu weich wird. Wenn er fertig ist, Salz und Balsamico dazu geben. Vorsicht: Nach und nach mehr nehmen, zwischendurch immer wieder abschmecken, damit der Kohl nicht zu salzig oder zu sauer wird.

Neulich machte ich bei einem Gewinnspiel des tollen Blogs anmutig mit. Und gewann! Irgendwie habe ich momentan eine Glückssträhne bei Gewinnspielen. Man will mich schon zum Lottospielen überreden. Aber ich möchte es ja nicht überstrapazieren, das Glück…

Jedenfalls habe ich bei diesem Gewinnspiel doppelt gewonnen: Diejenige, die den Gewinn zur Verfügung stellen wollte, ward nie wieder gehört oder gelesen – und die liebe Nadine schickte mir als Trost einen ihrer wunderbaren Saisonkalender. Und die sind so wunderbar – ich wollte mir eh einen kaufen. An dieser Stelle nochmal herzlichen, herzlichen Dank an Dich, Nadine!

Die Abbildungen sind zauberhaft. Mit Liebe zum Detail und zur Sache ausgeführt. Auf der Rückseite gibts mehr Informationen zu den aktuellen Gemüsen des Monats. Und das Beste: Die schönen Bilder können später als Postkarten verwendet werden. Eine rundum gelungene Ergänzung für die Küche, finde ich…

Erwerben kann man den Kalender in Nadines Shop für 15 Euro, die sicherlich exzellent investiert sind.

Leider bin ich heute nicht zu Hause. Ich habe nämlich an Okkas Glückspakete-Swap für dieses Wochenende teilgenommen. Der Postbote dürfte mir nämlich ein wundertolles Glückspaket der lieben Stepha vor die Tür gelegt haben – ich bin schon sooo gespannt darauf und freue mich auf Sonntagabend, wenn ich es aufmachen darf! Ich werde Euch berichten!

{all images: anmutig}

Bin heute beim Blogs durchforsten auf die Einkaufskorb-Aktion von Frau Liebe gestoßen.

Man fotografiert seinen Einkauf und vermerkt, woher die einzelnen Produkte stammen… Wer möchte, erzählt natürlich noch, was er damit vorhat usw. So sieht das Banner zu der Aktion aus:

Hört sich genau nach einer Sache für mich an – ich bin sehr gerne dabei, wenn Frau Liebe dafür ist 😉

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Ich bin verliebt… Nunja, zumindest schwärme ich… Und da ich nunmal gerne esse, wird es diejenigen, die mich schon etwas länger kennen, nicht überraschen, dass ich verliebt bin in –

… die Macadamia-Creme von alnatura Sélection!

...und ab auf den Toast!

Ich mag ja nicht so gerne Nutella. Esse Süßigkeiten nur ab und an. Aber sie – darf nicht allzu oft im Einkaufskorb landen, sonst esse ich bald nichts anderes mehr… 😉

Empfehlenswert auch für alle, die eine Haselnuss-Allergie haben, aber nicht auf den Nussaufstrich auf dem Frühstückstoast (ich sage Euch, ein Gedicht!!!) verzichten wollen.

Gekauft bei dm.

{Foto: alnatura}