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Flohmarkt

Flohmarkt bei Sonnenschein und Kälte. Ganz viele Dinge für 50 cent oder einen Euro gekauft. Unter anderem diese beiden:

Vase Aldo Londi, aus der Rimini Blu Serie für Bitossi. Diese Farben! Und die Muster sind so schön ausgeprägt… Aus dieser Serie habe ich bereits einen Übertopf. Für beides jeweils 1 Euro bezahlt. Das darf gerne so weiter gehen!

Fat Lava Übertopf

Fat Lava Übertopf in Rot und Beige, 50 cent. Wen ich wohl hineinpflanzen werde? Mal sehen…

Oder doch eher Gelb wie Eidotter? Assoziationen von Frühling, von Ostern werden geweckt. Also doch eher Eidottergelb. Auf dem Flohmarkt erspäht. Nicht mehr gehandelt, als der Verkäufer „10 Euro“ sagte und innerlich jubiliert über dieses 50er-Jahre-Schätzchen. Nicht mehr handeln, das kommt selten vor. Geschrubbt, zu Hause, zwei Stunden lang mit allem, was der Putzschrank her gab. Wo wird er stehen? Ich weiß noch nicht, ein Platz muss noch gefunden werden. Die Flohmarktsaison läuft gut an.

 

Der Frühling geht mir auf den Wecker! Das war gestern offenbar das Flohmarkt-Motto. Uhrenfund eins ist, finde ich, wirklich etwas ganz Besonderes. Nach jahre- und jahrelangem Flohmärkte-Durchstreifen habe ich so eine Uhr noch nie gesehen. Kann jemand von Euch etwas dazu sagen? Es ist eine schwere metallene Tischuhr. Sehr schlicht. Geformt wie ein Achtelstück einer Kugel (wenn man sich das jetzt vorstellen kann). Sie ist aus Zinn, das steht auf dem Stempel – auf dem ansonsten noch eine Waage abgebildet ist. Ein Rätsel!

Außerdem fand ich endlich eine Vintage-Küchenuhr, ungefähr aus den 60er Jahren. Kein Markending, auch nur aus Plastik und nicht Keramik. Aber absolut funktionstüchtig, schlicht und mit Schlüssel. Sie ist schon in Betrieb genommen und tickert in der Küche.

Und dieser Holzfisch schwamm zu mir. Er ist im wahren Leben ein Nussknacker und ich bin jetzt schon ganz hingerissen.

Wenn ich so zurück blicke: Wahnsinn, was alles so passiert ist, und über was ich alles gebloggt habe! Seit April letzten Jahres können wir den Garten am Haus nutzen. Immer wieder war er Thema, gerne mit Pflanzenfotos.

Die Initiative Sonntagssüß ist auch ein langer Begleiter von Kompromisslos toll. Am 20. März gab es American Pancakes als erstes Sonntagssüß. Und seitdem wieder und wieder – wenn auch nicht jedes Wochenende. Aber sie hat dazu geführt, dass ich auf jeden Fall wieder mehr gebacken habe, tolle Inspirationen bei anderen fand – und einfach viel Spaß dabei hatte! Vielen Dank an dieser Stelle an Katrin, Julie und Nina!

Besonders Spaß gemacht haben mir die Aktionen rund um 30 before 30 – auch wenn ich es dann letztendlich nicht „geschafft“ habe, alles auszuprobieren. Aber seien wir mal ehrlich: Darum ging es dabei ja auch gar nicht!

Ich habe viele Sachen selbst gemacht und gebastelt. Das Regal im Wohnzimmer gelb gestrichen. Einen Beistelltisch aus einem Holzklotz geschliffen (Schweißarbeit!). Seife gemacht. Leckeres gekocht und neue Kochbücher entdeckt. Leider viel zu wenig von all den zubereiteten Leckereien mit Euch hier geteilt. Was nicht daran liegt, dass es so wenig Inspirierendes gab. Allerdings bin ich ganz schlecht darin, Essen zu fotografieren. Meinen Hut ziehe ich vor all denen, die das gut können…

Wunderbare Dinge für die Wohnung und Merkwürdige Tierchen auf Flohmärkten entdeckt.

So viel mehr gab es im letzten Jahr… Aber in diesem Rückblick soll es ja um eine Art Zusammenfassung gehen! Schaut selbst, stöbert etwas in den älteren Artikeln. Es gibt so vieles (wieder-) zu entdecken. Schön war das Jahr mit Euch!

Wow, einfach nur wow. Ich hatte so viel Glück heute auf dem Flohmarkt. Spontan habe ich mich aufgerafft, das Wetter ist gar nicht so toll. Und ich bin wieder weg gegangen, bevor ich alle Stände gesehen hatte – was ich eigentlich nie mache! Aber ich hatte so viele tolle Dinge. Und mehr auf dem Rad zu transportieren, ging gar nicht…

Ist das nicht toll? Die Polaroid-Kamera links habe ich für 3 Euro bekommen – demnächst hole ich mal einen Film und probiere aus, ob sie noch funktioniert.

Kann mir jemand was zu diesen wunderbaren Tierchen sagen? Sie sind von der Volksbank, noch zu Zeiten des geteilten Deutschlands. Bei spontanem Googlen habe ich nichts heraus gefunden. Ich finde sie einfach wunderschön – etwas ganz besonderes. 2 Euro hab ich für die fünf bezahlt.

Wie das manchmal so ist, das Leben. Noch heute morgen habe ich bei Luzia Pimpinella ihre wunderschöne Sammlung von Globussen bewundert – so schön präsentiert! Bis jetzt hatte ich nur ganz teure gefunden. Aber bei 20 cent für den kleinen und 50 cent für den größeren – wer könnte da ernsthaft nein sagen?

Diese wunderbare, altmodische Emaille-Schönheit lachte mich als Erstes an.  Für einen Euro war sie mein und wird demnächst bunte Sträuße aus dem Garten beherbergen.

Fünf Euro für die – zugegebenermaßen etwas abgeschrammelte – Jugendstildose, 10 Euro für die gut erhaltene Garderobe mit vier Haken, einen Euro für den neuwertigen Eierkorb am Rand. Ich bin sprachlos. Ach ja: Die Unterlage ist eine Bettwäsche (3 Euro), aus der ich mir ein Kleid nähen werde – für den Schnitt hatte ich schon länger nach einem Stoff gesucht, und diese Wäsche passt perfekt.

Hier nochmal die Gänschendose. Soooo schön!

Und als ich wieder nach Hause kam und in den Briefkasten sah, fand ich eine so herzliche Karte eines kleinen, neunjährigen Amerikaners im Briefkasten. So eine freundliche, liebe Karte! Sagt selbst: Kann ein Samstag besser starten? Also für mich: Wohl kaum…

Dachte sich jedenfalls Ricarda von 23qm Stil. Und hat dazu aufgerufen, sich doch mal in der Wohnung umzusehen, was man denn so an schönen grünen Dingen hätte. Ich dachte, ehrlich gesagt, dass es einfacher wäre, da Schönes zusammen zu stellen bei uns. Die meisten Dinge, die ich dann in die Hand genommen habe, waren aber nicht grün, sondern – türkis! Wenn erstaunts?

Ein paar grüne Sachen gabs aber doch.

Schon wieder so ein schöner, sonniger Frühlingstag… Überall fangen die Osterglocken an zu blühen und auf den Feldern duftet es nach feuchter Erde – toller Geruch!

Ich konnte es kaum erwarten, die tollen Flohmarktfunde des Wochenendes mit Euch zu teilen. Diesmal: Überflüssiges an allen Ecken und Enden! Ich hatte wirklich ein gutes Händchen.

Erstmal gab es dieses toll designte Spiel für läppische 2 Euro. Ich schätze, aus den Fünfzigern. Politisch sowas von inkorrekt! Aber toll! Ich meine mich zu erinnern, das ich das als Kind mal bei irgendwem in der Hand hatte… Mein Bruder erinnert sich auch dran.

Ich hatte eigentlich vor, es zu Postkarten oder sowas zu verbasteln… Mal sehen, ob ich mich traue, es auseinander zu reißen…

Auch toll sind diese Klämmerchen:

Die Reiter haben nicht nur verschiedene Farben, sondern auch verschiedene Formen!!! Für alle drei Schächtelchen zusammen habe ich einen Euro bezahlt. Inzwischen bereue ich, dass ich nicht mehr gekauft habe – es gab bestimmt noch 10 Schachteln. Toll zum Basteln, oder als kleine Lesezeichen… Ich bin sehr verliebt! Und den Anrichteteller gabs auch für einen Euro. Passt zu meinem Geschirr.

Und drei Spitzendeckchen gabs, für zusammen auch einen Euro – es war wohl 1-Euro-Tag… Ich habe vor, daraus etwas bestimmtes zu machen – wird noch nicht verraten! Jedenfalls werde ich bei den nächsten Flohmärkten noch mehr Deckchen anschleppen.

Hat sich sehr gelohnt! Die Saison fängt gut an.

…und ich auch wieder, by the way 😉 Ab sofort kann ich also auch wieder Eure Kommentare beantworten! Habe mich gefreut, dass so viele von Euch vorbei geschaut haben, als ich weg war – danke 🙂

Schaut mal, mit der Post kam das Päckchen aus Brooklyn von „A Million Little Pictures“:

 

Hab mich gefreut wie ein Schneekönig! Zur Erinnerung: Ich habe hier schon über das Projekt berichtet. Nun werde ich also demnächst losziehen und 27 analoge Fotos zum Thema „Signs and Symbols“ schießen und sie dann einreichen… Wie schön, im Frühling fotografieren ist einfach grandios!

… und diese schöne Vase, die ich heute beim Trödler für einen Euro geschossen habe, wollte ich Euch doch auch nicht vorenthalten.

Habt einen schönen Frühlingstag!

Was gibt es Schöneres am Morgen (nunja oder am Nachmittag) als eine Tasse heißen, milchig-süßen Kaffee… von Hand aufgebrüht und sogar frisch gemahlen? Hmmmm nicht viel…

Seit ich diese wunderbare Kaffeemühle auf dem Flohmarkt gefunden, komplett auseinander genommen und gereinigt habe, ist das möglich. Und man muss auch nicht so lange drehen, wie manche meiner entgeisterten Freunde meinen, um eine Tasse oder auch eine Kanne Kaffee zu kochen 😉

Ich vermute ein DDR-Fabrikat – ein Freund aus Rügen erinnert sich an eine solche Mühle in seiner Kindheit. Ich liebe die Farben und das zarte Blumenmuster. Ziert jetzt äußerst dekorativ meine Küche!