Tag

Schokolade

Heute kann ich mich doppelt freuen: Die Post aus meiner Küche ist angekommen! Und ich werde langsam wieder fitter, so dass ich den Gedanken an Süßes schon ertragen kann. Morgen werde ich es wagen, das „Mars oder Pluto“ von Clara von tastesheriff zu probieren. Die Idee, so etwas selber zu machen, finde ich einfach fantastisch! Und die Vorkoster, die es schon probiert haben, sagen einhellig: Leckerleckerlecker…

Danke, liebe Clara, für diese wunderbare Post!

Meine Post ist – naja, anti! Ich dachte mir, da das Thema Schokolade ist, werden sehr viele süße Dinge hin und her geschickt. Also habe ich etwas Salziges hergestellt:

Schokoladensalz

Ich habe mir verschiedene Rezepte angeschaut, mich dann aber für die Freestyle-Version entschieden. Hier ein abwandelbares Rezept – mischt es einfach so, wie es Euch schmeckt!

Zutaten:

  • ca. 100g grobes Meersalz oder Himalaya-Salz
  • 3 – 6 EL Kakaopulver
  • ein oder zwei Päckchen echter Vanille-Zucker
  • Zimt
  • Cayenne-Pfeffer

Das Salz in den Mixer geben. Erstmal etwas weniger Kakao dazugeben (mehr geht immer noch!), ein Päckchen Vanillezucker, etwas Zimt und Cayenne-Pfeffer, wer mag. Durchmixen. Unbedingt vorsichtig probieren, dann ggf. noch etwas Kakao oder andere Gewürze beigeben.

Dieses Salz kann man sehr vielseitig verwenden. Mir sind folgende Möglichkeiten eingefallen, und es gibt bestimmt noch mehr:

Brathähnchen, Hackfleisch, Chilli con/sin Carne, Lasagne, Tomatensauce, Couscous, Möhrengemüse, Ofengemüse (z.B. mit meiner Lieblingsmischung: Süßkartoffel – Möhre – Hokkaido – Zwiebel – rote Bete – mmmmhhh!!!)…

Ich bin sehrsehr gespannt, wie Clara das finden wird….

Daimtorte

Zu süß für mich. Ja, das geht. Und schneller, als man denkt. Normalerweise ziehe ich bei Backrezepten ein Viertel der Zuckermenge ab. Nicht so dieses Mal. Eine „richtige“ Torte habe ich noch nie gebacken. Mit Buttercreme und mehreren Böden und so. Ich bin da eher der pragmatische Backtyp. Nicht so viel Aufwand, gerne mit etwas Obst. Diese wurde mir so angepriesen und klang verführerisch, so dass ich mich doch dran versucht habe. Das Ergebnis: Viel zu süß, zu pappig und schwer im Magen lag es auch noch… Oje. Abgesehen davon, dass ich noch nie die Dekorationskönigin war und auch nicht werden werde, was das Backen angeht.

Das nächste Mal bin ich wieder bei der Kuchen-, Tarte- und Muffinfraktion zu finden. Ist doch schön, mal wieder eine Erkenntnis über sich selbst gewonnen zu haben, oder? Für alle, die dennoch ihr Glück versuchen möchten, hier das Rezept:

Daim – Torte (Ikea Torte)

Zutaten:

Für den Boden:

  • 220g gemahlene Mandeln
  • 8 Eiweiß
  • 220g Zucker

Für die Creme:

  • 225g Butter
  • 35g Speisestärke
  • 250g Zucker
  • 8 Eigelb

Für den Belag:

  •  1 Tüte Daimkonfekt oder 2 Tüten Daimkugeln
  • 100 bis 150ml Sahne (je nachdem, wie dick die Schokoschicht werden soll)
  • 1 bis 1 1/2 Tafeln Vollmilch-Schokolade oder Daimschokolade

Zubereitung:

Böden:

Die Hälfte vom Eiweiß steif schlagen. Die Hälfte der Mandeln und Hälfte des Zuckers mischen, portionsweise unter den Eischnee heben. Eine 26cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen, Teig darin glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Auf die gleiche Art einen zweiten Boden backen.

Creme:
Die Butter im Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß werden lassen). Zucker, Speisestärke und Eigelb unterrühren. Die Masse mit Schneebesen oder Handrührgerät bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten aufschlagen, bis die Creme dicklich wird. Die Hälfte der Creme sofort auf einen Boden geben. Den zweiten Boden daraufsetzen, die Torte mit dem Rest der Creme einstreichen. Kalt werden lassen.

Belag:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit Sahne glatt rühren, Daimstücke unterrühren. Gut abkühlen lassen und auf der erkalteten Torte verteilen.

Die Torte immer wieder gut kalt stellen, oder sogar im Gefrierschrank lagern. Sie schmeckt kalt am besten wegen der Buttercreme. Lässt sich gefroren am besten schneiden!

Mehr Sonntagssüß auf unserem Board und bei Julie.