Tag

Solidarische Landwirtschaft

Es geht los, jetzt geht es wirklich los… So richtig in meinem Bewusstsein verankert ist es noch nicht. Ich glaube, ich werde noch viele Male aufs Feld gehen und mitarbeiten, bis es in mir wirklich ANGEKOMMEN ist.

Wir ernten Postelein
Reinhard erntet und portioniert Postelein.

Letzte Woche haben wir geerntet. Postelein, auch bekannt als Portulak. Auch der Feldsalat wurde schon zum Teil geerntet. Zu Ostern gibt es mehr von beidem.

Ansonsten läuft sich unser Gärtner Reinhard warm: Er bearbeitet die Erde im Gewächshaus und sät erste Tomatenpflänzchen. Mein Sohn hat das sehr konzentriert verfolgt. Kohlrabi- und Selleriepflänzchen haben auch schon den Weg in ihre Anzuchttöpfchen gefunden.

Erde im Gewächshaus
Die Erde wird gelockert und mit Mist aufgewertet.

Derweil wurde ich still und leise von meiner Freundin Simona für den EMOTION Award 2016 in der Kategorie „Zukunftsmacherinnen“ nominiert – für die Gründung der Solawi Vauß-Hof. Es wird im April ein Onlinevoting geben. Im Mai bestimmt eine Jury aus den drei Frauen mit den meisten Stimmen eine Gewinnerin. Ich freu mich wie Bolle über die Nominierung und halte Euch auf dem Laufenden.

Hallo, 2016.

Du bist mir willkommen! 2015 war, gelinde gesagt, ein merkwürdiges Jahr. Es hat viel Änderung mitgebracht: Persönlich. Hat viele Fragen in meinem Kopf aufgeworfen: Gut. Und viele unbeantwortet gelassen. Nicht so gut? Doch. Bewusstsein geschaffen, aufgerüttelt. Danke dafür, 2015.

2016, ich muss Dir sagen: Ich habe so einiges mit Dir vor! Sei vorbereitet.

Neues vorantreiben. Noch im Januar geht es an die Gründung der Solidarischen Landwirtschaft Vaußhof eG – da gibt es noch viel zu tun. Mehr dazu bald in einem separaten Blogpost, und dann in vielen weiteren Posts – ich möchte das erste Solawi-Jahr in diesem Blog begleiten, überdenken, dokumentieren. Vom ersten Feldsalat über den Aufbau des Kühlhauses über das Entwässern unseres sehr nassen Feldes, bis zum Befestigen der Parkfläche an der Halle und natürlich unsere ersten Erfolge und Misserfolge mit dem Wichtigsten: Unseren Gemüsepflanzen. Ein Herz-Projekt. (Wer schonmal ein bisschen was erfahren möchte: Das Frohlein hat uns im letzten Jahr besucht und berichtet.

Ein Licht für Dich und mich.

Zur Mitte kommen. 2015, Du hast mich vor Herausforderungen gestellt. Unter einen Hut bekommen: Familie, Arbeit, Herzensprojekte – und mich selbst. Wieder mehr: Den Fokus auf die wichtigsten Dinge lenken. Nicht im Alltag verloren gehen und wieder mehr zu mir selbst kommen. Atmen. Bestens für alle Bereiche des Lebens, im Trubel des letzten halben Jahres leider etwas verloren gegangen.

Unterwegs sein und Freunde treffen. Zeit für Entdeckungen haben, im Kleinen wie im Großen. Den Strudel des Alltags verlangsamen und Freiräume schaffen. Herzens-Projekte voranbringen.

2016, ich freue mich auf Dich. Einfach sein und tun. Weniger denken, mehr machen. Na dann!